Ziel Erhöhung des Anteils von Menschen mit Migrationshintergrund im Bereich der Justiz 53 Maßnahme Werbung um Menschen mit Migrationshintergrund. Die Senatsverwaltung für Justiz hat sich in den vergangenen Jahren verstärkt um die

5. Senatsverwaltung für Justiz

Im Rahmen des Landesaktionsplanes gegen Rassismus und ethnische Diskriminierung wird die Senatsverwaltung für Justiz die folgenden Maßnahmen umsetzen: Handlungsfeld Justiz Ziel: Vermittlung einer offenen und wertschätzenden Haltung gegenüber Menschen mit Migrationshintergrund

Maßnahme: Initiierung einer Dialogplattform

Die Senatsverwaltung für Justiz wird zusätzlich zum „Runden Tisch für ausländische Inhaftierte" bei Bedarf Dialogplattformen mit Migrant/innenselbstorganisationen sowie organisierten Interessengruppen zur Erörterung von etwaigen Problemlagen schaffen.

Zeitfenster: ab 2011 bei Bedarf Ziel: Sensibilisierung von Rechtsreferendar/innen für Diskriminierung und Rassismus

Maßnahme: Integration eines Diversity-Moduls in die Ausbildung

In der Referendarausbildung wird ­ vorbehaltlich der Beteiligung der Personalvertretung ­ ein Modul „Diversity Training" angeboten.

Zeitfenster: ab 2012

Ziel: Erhöhung des Anteils von Menschen mit Migrationshintergrund im Bereich der Justiz

Maßnahme: Werbung um Menschen mit Migrationshintergrund

Die Senatsverwaltung für Justiz hat sich in den vergangenen Jahren verstärkt um die Einstellung von Menschen mit Migrationshintergrund bemüht.

Diese Bemühungen werden fortgesetzt. Bei der Werbung für die Berufe in der Justiz wird die Senatsverwaltung für Justiz auch Maßnahmen ergreifen, um mehr Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund zu erhalten. Es ist beabsichtigt, dabei auch positive Beispiele mit Einverständnis der betroffenen Personen besonders hervorzuheben.

Zeitfenster: ab 2011

6. Senatsverwaltung für Stadtentwicklung

In die Zuständigkeit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung fallen u. a. das Wohnungswesen sowie eine vorausschauende und präventive Stadtentwicklungspolitik. Im Rahmen des Programms Soziale Stadt setzt sich die Senatsverwaltung für eine zukunftsfähige Entwicklung wirtschaftlich und sozial benachteiligter Stadtgebiete ein. Unabhängig davon, worauf sich Stadtentwicklungsmaßnahmen im Einzelnen richten, betreffen sie immer auch die Wohn- und Lebensbedingungen vieler Berlinerinnen und Berliner mit Migrationshintergrund. Eine Grundvoraussetzung für ein gutes, soziales Miteinander in Berlin ist sowohl ein diskriminierungsfreier Zugang zu Wohnraum als auch ein diskriminierungsfreies Zusammenleben am Wohnort. Im Rahmen des LAP möchte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung die folgenden Maßnahmen umsetzen: Handlungsfeld Ressortübergreifende Personalentwicklung Ziel: Schulung von Beschäftigten und Projektmitarbeitenden zur Sensibilisierung für rassistische und ethnische Diskriminierung

Maßnahme: Angebot von Diversity-Trainings

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung bietet Diversity-Trainings zur Sensibilisierung für rassistische und ethnische Diskriminierungen an. Diese Schulungen richten sich zunächst hauptsächliche an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilung IV und an die Quartiersmanagements.

Zeitfenster: 2011

Handlungsfeld Wohnungsmarkt Ziel: Erhellung des Dunkelfelds in Bezug auf ethnische und rassistische Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt

Maßnahme: Erstellung einer Studie

Bislang gibt es keine größere Studie darüber, wie verbreitet ethnische und rassistische Diskriminierungen auf dem Wohnungsmarkt sind. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung gibt eine Studie in Auftrag, die dieser Frage nachgehen soll. In der Studie sollen zudem Empfehlungen abgeben werden, wie ethnischer und rassistischer Diskriminierung in Zukunft begegnet werden kann.

Zeitfenster: 2012-2013

Ziel: Einrichtung einer zentralen Anlaufstelle für Menschen, die sich auf dem Wohnungsmarkt diskriminiert fühlen

Maßnahme: Unterstützung der Einrichtung einer Anlaufstelle

Nach Auswertung der Studie setzt sich die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung mit Unterstützung der LADS für die Einrichtung einer zentralen Anlaufstelle ein, an die sich Menschen wenden können, die sich auf dem Wohnungsmarkt diskriminiert fühlen. Die Stelle hat die Aufgabe, Beschwerden zu dokumentieren und in Konflikten vermittelnd einzugreifen.

Zeitfenster: 2013 nach Auswertung der Studie (Maßnahme 6.2) Ziel: Förderung der Sensibilität von Mitarbeitenden der Wohnungswirtschaft für ethnische und rassistische Diskriminierungen und den Umgang mit Vielfalt

Maßnahme: Unterstützung von Veranstaltungen der Wohnungswirtschaft

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung unterstützt und regt Veranstaltungen der Wohnungswirtschaft (z.B. in der BBA-Akademie) an, in denen Mitarbeitende in Bezug auf ethnische und rassistische Diskriminierung sensibilisiert und für den Umgang mit Vielfalt geschult werden.

Zeitfenster: 2011 fortlaufend Ziel: Förderung der Vernetzung und des Dialogs zum Thema ethnische und rassistische Diskriminierung mit Akteur/innen der Wohnungswirtschaft

Maßnahme: Initiierung des Austauschs zwischen Akteurinnen und Akteuren der Wohnungswirtschaft

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung initiiert die Vernetzung von zentralen Akteur/innen der Wohnungswirtschaft, um sich über das Thema Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt auszutauschen und über allgemeine Konfliktlagen ins Gespräch zu kommen. Bei diesen Treffen soll auch thematisiert werden, welche Maßnahmen ergriffen werden können, um den Anteil von Mitarbeitenden mit Migrationshintergrund innerhalb der Wohnungswirtschaft zu erhöhen.

Zeitfenster: 2011 fortlaufend Ziel: Information zentraler Akteurinnen und Akteure der Wohnungswirtschaft zum Thema Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt

Maßnahme: Entwicklung und Verbreitung eines Informationsblattes

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung entwickelt ein Informationsblatt zum Thema Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt, das sie zum Beispiel in Form einer Publikation in Mitgliederzeitungen der Wohnungswirtschaft, bei zentralen Akteurinnen und Akteuren bekannt macht.