Rente

Anlage 2

Gültige Fassung Neue Fassung:

(1) Die im Jahre 1700 als KurfürstlichBrandenburgische Sozietät gegründete Akademie der Wissenschaften wird neukonstituiert und als gemeinsame Einrichtung der Länder Berlin und Brandenburg errichtet. unverändert

(2) Die Akademie ist eine rechtsfähige Körperschaft des öffentlichen Rechts und trägt den Namen "Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (vormals Preußische Akademie der Wissenschaften)". unverändert

(3) Die Akademie hat ihren Sitz in Berlin. Soweit in diesem Staatsvertrag nichts anderes bestimmt ist, gilt das Recht des Sitzlandes. Der Datenschutzbeauftragte des Landes Berlin überwacht im Einvernehmen mit dem des Landes Brandenburg die Einhaltung der Datenschutzbestimmungen.

(3) Die Akademie hat ihren Sitz in Berlin. Soweit in diesem Staatsvertrag nichts anderes bestimmt ist, gilt das Recht des Sitzlandes. Der Datenschutzbeauftragte oder die Datenschutzbeauftragte des Landes Berlin überwacht im Einvernehmen mit dem Datenschutzbeauftragten oder der Datenschutzbeauftragten des Landes Brandenburg die Einhaltung der Datenschutzbestimmungen.

(4) Die Akademie hat das Recht zur Selbstverwaltung im Rahmen der folgenden Bestimmungen. unverändert

(5) Die Akademie führt ein eigenes Dienstsiegel. unverändert:

(1) Die Akademie dient der Förderung der Wissenschaften. Sie wirkt mit anderen Akademien und wissenschaftlichen Einrichtungen des In- und Auslandes zusammen.

(1) Die Akademie dient der Förderung der Wissenschaften. Sie fördert den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft und nimmt Aufgaben der Gesellschafts- und Politikberatung wahr. Sie wirkt mit anderen Akademien und wissenschaftlichen Einrichtungen des In- und Auslandes zusammen.

Durch ihre besondere Stellung unterstützt sie die institutionelle Zusammenarbeit der außeruniversitären Forschung mit den Hochschulen Berlins und Brandenburgs. Die Akademie wird strukturelle und personelle Gleichstellungsstandards auf allen Ebenen berücksichtigen.

(2) Die Akademie erfüllt ihre Aufgaben durch Betreuung wissenschaftlicher Vorhaben sowie durch fach- und fachgruppenübergreifend angelegte wissenschaftliche Forschung. Sie stellt ihre Arbeit in der Öffentlichkeit zur Diskussion.

(2) Die Akademie erfüllt ihre Aufgaben durch die Betreuung wissenschaftlicher Vorhaben sowie durch fach- und fachgruppenübergreifend angelegte wissenschaftliche Forschung. Sie bildet dazu interdisziplinäre Arbeitsgruppen und wählt weitere geeignete Arbeits- und Organisationsformen. Das Nähere zur Einrichtung und Mitarbeit in den interdisziplinären Arbeitsgruppen und anderen Arbeits- und Organisationsformen regelt die Satzung. Die Akademie stellt die Ergebnisse und Empfehlungen in Publikationen, Veranstaltungen und weiteren geeigneten Formen öffentlich zur Diskussion.

(3) Die Akademie fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs.

(3) Die Akademie fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs unter Beachtung der Chancengleichheit der Geschlechter. unverändert

(2) Die aktive Mitgliedschaft endet mit der Vollendung des 68. Lebensjahres; das Recht zur Mitarbeit in den Gremien bleibt nach Maßgabe der Satzung erhalten.

(2) Die aktive Mitgliedschaft endet drei Jahre nach Erreichen des gesetzlich festgelegten Rentenalters; das Recht zur Mitarbeit in den Gremien bleibt nach Maßgabe der Satzung erhalten.

(3) Das Nähere zu Erwerb, Art, Inhalt und Verlust der Mitgliedschaft regelt die Satzung. unverändert Organe der Akademie sind: Organe der Akademie sind:

1. das Plenum, 1. die Versammlung,

2. die Klassen, 2. der Rat,

3. der Konvent der Arbeitsgruppen, 3. der Senat,

4. der Vorstand, 4. der Vorstand,

5. der Präsident. 5. der Präsident oder die Präsidentin.

(1) Dem Plenum gehören alle Mitglieder der Akademie an.

(1) Zur Pflege des disziplinären und interdisziplinären Dialogs kann sich die Akademie in Klassen gliedern.

Das Nähere zur Einrichtung und personellen Zusammensetzung der Klassen wird durch Satzung geregelt.

(2) Das Plenum wählt die Mitglieder, den Präsidenten, den Vizepräsidenten und den Generalsekretär.

(2) Die Klassen regeln ihre Angelegenheiten selbst. Sie werden von Sekretaren oder Sekretarinnen geleitet.

(3) Das Plenum entscheidet über die Einsetzung und Beendigung von Arbeitsgruppen (Art. 11), Akademievorhaben und Kommissionen (Art. 10).

Es kann die Einrichtung weiterer Arbeitsformen beschließen.

(4) Das Plenum erlässt die Satzung, nimmt den jährlichen Rechenschaftsbericht des Präsidenten und die Berichte der Arbeitsgruppen und Kommissionen entgegen, entlastet den Vorstand und stellt den Haushaltsplan fest. Es entscheidet über die Stiftung und Auslobung von Preisen.

(1) Die Akademie wird in fünf Klassen gegliedert: (1) Der Versammlung gehören alle Mitglieder der Akademie an.

1. die geisteswissenschaftliche,

2. die sozialwissenschaftliche,

3. die mathematisch-naturwissenschaftliche,

4. die biowissenschaftlich-medizinische,

5. die technikwissenschaftliche.

(2) Jedes Mitglied gehört einer Klasse an. Die Klassen sollen etwa die gleiche Zahl von Mitgliedern haben.

Den Vorsitz führt der Sekretär, der auf drei Jahre von den Mitgliedern der jeweiligen Klasse aus ihrer Mitte gewählt wird. Die Wahl wird vom Plenum bestätigt.

(2) Die Versammlung bestätigt die Wahl der Mitglieder. Sie wählt den Präsidenten oder die Präsidentin und die Vizepräsidenten und Vizepräsidentinnen. Sie wählt die Senatsmitglieder, die wissenschaftlichen Mitglieder des Vorstandes und des Rates und beruft die für die Betreuung von langfristigen wissenschaftlichen Vorhaben verantwortlichen Mitglieder des Rates. Die Amtszeiten werden durch Satzung geregelt. Frauen und Männer sollen bei der Besetzung dieser Gremien angemessen berücksichtigt werden.

Artikel 4 Organe Artikel 6 Klassen Artikel 5 jetzt SelbstorganisationArtikel 5 Plenum Artikel 6 jetzt Versammlung

Gültige Fassung Neue Fassung

(3) Die Klassen treten mehrmals im Jahr zusammen. In der Regel tagen zwei oder mehrere Klassen gemeinsam.

(3) Die Versammlung entscheidet über die Einrichtung weiterer Arbeitsformen nach Artikel 2 Absatz 2.

(4) Die Klassen machen Vorschläge für die Wahl neuer Mitglieder, die Bildung von Arbeitsgruppen und Kommissionen sowie die Aufnahme von Akademievorhaben.

(4) Die Versammlung beschließt die Satzung, nimmt den jährlichen Rechenschaftsbericht des Präsidenten oder der Präsidentin entgegen, entlastet den Präsidenten oder die Präsidentin und stellt den Haushaltsplan fest.

(5) Die Klassen wählen die Mitglieder der Kommissionen, gegebenenfalls im Einvernehmen mit anderen beteiligten Klassen.

(1) Die Akademiemitglieder aller gemäß Artikel 11 bestehenden Arbeitsgruppen bilden den Konvent.

Vorsitzender ist der Präsident.

(1) Dem Rat gehören der Vorstand, bis zu 15 wissenschaftliche Mitglieder, die Sprecher und Sprecherinnen der interdisziplinären Arbeitsgruppen sowie bis zu vier für die Betreuung von langfristigen wissenschaftlichen Vorhaben verantwortliche Mitglieder an. Vorsitzender oder Vorsitzende ist der Präsident oder die Präsidentin.

(2) Der Konvent begleitet die laufende Arbeit in den Arbeitsgruppen und bewertet ihre Ergebnisse.

(2) Der Rat entscheidet über das wissenschaftliche Arbeitsprogramm und über wissenschaftliche Grundsatzangelegenheiten der Akademie.

(3) Der Konvent wählt aus seiner Mitte einen Vertreter in den Vorstand.

(3) Der Rat wählt die Mitglieder der Akademie. Er macht Vorschläge für die Wahl neuer Mitglieder.

(4) Der Rat entscheidet über die Stiftung und Auslobung von Preisen.

(1) Der Senat dient der Vernetzung der Akademie innerhalb des Systems der Wissenschafts- und Wissenschaftsförderungsorganisationen und innerhalb des für die Aufgaben der Akademie relevanten gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Umfelds.

(2) Der Senat nimmt seine Aufgabe durch Beratung der Akademie zu wichtigen gesellschaftlichen Fragen und durch Vermittlung der Arbeit der Akademie in die Öffentlichkeit wahr.

(3) Mitglied des Senats können Personen aus Wissenschaft, Gesellschaft, Wirtschaft und Politik werden.

(1) Dem Vorstand gehören der Präsident, die fünf Klassensekretäre und ein Mitglied des Konvents an. Der Präsident führt den Vorsitz. Der Generalsekretär nimmt mit beratender Stimme teil.

(1) Dem Vorstand gehören der Präsident oder die Präsidentin, die Vizepräsidenten und Vizepräsidentinnen, die Sekretare und Sekretarinnen der Klassen sowie bis zu dreizehn wissenschaftliche Mitglieder an. Der Präsident oder die Präsidentin führt den Vorsitz.

(2) Der Vorstand unterstützt den Präsidenten bei der Wahrnehmung seiner Aufgaben. Der Vorstand legt dem Plenum den Entwurf des Haushaltsplanes vor.

(2) Der Vorstand berät und unterstützt den Präsidenten oder die Präsidentin bei der Wahrnehmung seiner oder ihrer Aufgaben.

Artikel 8 (NEU): Senat Artikel 7 jetzt RatArtikel 7 Konvent Artikel 8 Vorstand Jetzt Artikel 9 Vorstand