Bildung

Die Ackerstraße zwischen Tor- und Invalidenstraße steht wegen ihrer Situation und Erscheinung als Denkmal der „Kultur- und Lebensweise der werktätigen Klassen und Schichten" als Ensemble unter Denkmalschutz.

Zur Wahrung der städtebaulichen Eigenart wurde 1995/2000 eine Erhaltungsverordnung nach § 172 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 BauGB erlassen. Die Rosenthaler Vorstadt ist Fördergebiet im Bund-Länder-Programm Städtebaulicher Denkmalschutz.

Notwendiger Handlungs- und Finanzierungsbedarf

Die Zahl der Kinder bis 6 Jahre stieg von 1998 bis 2007 von 255 auf 597 um 134%. Allein in den vergangenen drei Jahren stieg ihr Anteil um 44,5%. Qualitäts- und bedarfsgerechte öffentliche Einrichtungen sind von hohem Wert für die Bewohnerinnen und Bewohner. Daraus resultiert ein neuer Bedarf an Kindertagestättenplätzen und Jugendeinrichtungen. Die Kosten- und Finanzierungsübersicht 2007 enthält für das Sanierungsgebiet Rosenthaler Vorstadt im Bereich bildungsorientierte Infrastruktur sowie Straßenraum Kosten in Höhe von 4.060.000 für Planungsziele, die im Sanierungszeitraum nicht finanzierbar waren. Für den erfolgreichen Abschluss der Sanierung in diesem innerstädtischen Quartier ist die Umsetzung dieser Maßnahmen nach Aufhebung der förmlichen Festlegung zwingend erforderlich.

Folgende noch erforderliche Maßnahmen sind nach förmlicher Aufhebung noch durchzuführen:

· Erneuerung der Fahrbahn und der Bürgersteige der Rheinsberger Straße zwischen Strelitzer Straße und Ruppiner Straße, Baukosten ca. 186 000

· Erneuerung des nördlichen Gehwegs der Veteranenstraße, Baukosten ca. 250 000.

Die Finanzierung dieser Maßnahmen wird über das Programm städtebaulicher Denkmalschutz gesichert.