In den Fächern Bildende Kunst und Musik entwickeln die jeweiligen Fachkonferenzen differenzierte

Synopse zur Änderung der Sonderpädagogikverordnung und der Grundschulverordnung Neu Alt

7. Schülerinnen und Schüler, die am Ende der Jahrgangsstufe 10 die Voraussetzungen nach § 27 Abs. 11 erfüllen, erwerben einen dem Hauptschulabschluss gleichwertigen Abschluss.

8. Nehmen Schülerinnen und Schüler in einzelnen Fächern am Unterricht des Bildungsganges der Hauptschule teil, werden die auf der Grundlage dieser Anforderungen erbrachten Leistungen bei der Berechnung der Durchschnittsnote im Rahmen des Erwerbs schulischer Abschlüsse eine Notenstufe höher bewertet; im Fach Sport werden Noten nicht umgerechnet.

9. In den Fächern Bildende Kunst und Musik entwickeln die jeweiligen Fachkonferenzen differenzierte Bewertungsmaßstäbe.

(3) Für die zieldifferente Integration von Schülerinnen und Schülern mit festgestelltem sonderpädagogischen Förderbedarf des sonderpädagogischen Förderschwerpunktes „Geistige Entwicklung" gelten folgende Rahmenbedingungen:

1. § 19 Nr. 1 und 2 gilt entsprechend.

2. Die Integration erfolgt in Schulen, die in der Regel in jedem Schuljahr Schülerinnen und Schüler mit dem sonderpädagogischen Förderbedarf „Geistige Entwicklung" aufnehmen (Schwerpunktschulen). In eine Klasse werden zwei oder drei Schülerinnen und Schüler mit festgestelltem sonderpädagogischen Förderbedarf dieses Förderschwerpunkts aufgenommen. Insgesamt dürfen nicht mehr als vier Schülerinnen und Schüler mit festgestelltem sonderpädagogischen Förderbedarf in eine Klasse aufgenommen werden.

3. Der individuelle Förderplan orientiert sich an den Rahmenlehrplänen für den sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „Geistige Entwicklung".

4. Die Schülerinnen und Schüler erhalten nach dem Besuch der Sekundarstufe I ein Abgangszeugnis. Eine schlechtere Note aus der in Satz 1 genannten Fächergruppe kann durch eine mindestens befriedigende Präsentation der praktischen Arbeitsleistung ausgeglichen werden. Werden diese Leistungsanforderungen nicht erfüllt, erhalten die Schülerinnen und Schüler nach Beendigung des Bildungsgangs ein Abgangszeugnis.

(4) Schülerinnen und Schüler erwerben am Ende der Jahrgangsstufe 10 einen dem Hauptschulabschluss gleichwertigen Abschluss, wenn

1. sie in mindestens zwei Fächern der Fächergruppe Deutsch, Mathematik und Arbeitslehre mindestens ausreichende Leistungen erreicht haben,

2. die Summe aller Zeugnisnoten in Fächern, die nach dem Rahmenlehrplan für den sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „Lernen" unterrichtet wurden, einen Durchschnittswert von mindestens 3,0 ergibt und

3. bei den Vergleichsarbeiten, die den für den Hauptschulabschluss geltenden Standard überprüfen, in den Fächern Deutsch, Mathematik und Fremdsprache jeweils mindestens ausreichende Leistungen erzielt wurden.

(5) Für die zieldifferente Integration von Schülerinnen und Schülern mit festgestelltem sonderpädagogischen Förderbedarf des sonderpädagogischen Förderschwerpunktes „Geistige Entwicklung" gelten folgende Rahmenbedingungen:

1. § 19 Nr. 1 und 2 gilt entsprechend.

2. In eine Klasse dürfen höchstens drei Schülerinnen und Schüler mit festgestelltem sonderpädagogischen Förderbedarf dieses Förderschwerpunkts aufgenommen werden. Insgesamt dürfen nicht mehr als vier Schülerinnen und Schüler mit festgestelltem sonderpädagogischen Förderbedarf in eine Klasse aufgenommen werden.

3. Der individuelle Förderplan orientiert sich an den Rahmenlehrplänen für den sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „Geistige Entwicklung".

4. Die Schülerinnen und Schüler erhalten nach dem Besuch der Sekundarstufe I ein Abgangszeugnis.

(6) Für die Schularten der Sekundarstufe I mit Ausnahme der Hauptschule werden aus schulorganisatorischen Gründen integrative Klassen in folgendem Umfang bereitgestellt:

1. Gesamtschulen:

a) bei einer Zügigkeit bis zu vier Zügen eine integrative Klasse,

b) bei einer Zügigkeit von über vier Zügen zwei integrative Klassen,

2. Realschulen:

a) bei einer Zügigkeit bis zu drei Zügen eine integrative Klasse,

b) b i i Zü i k it üb d i Zü i i Synopse zur Änderung der Sonderpädagogikverordnung und der Grundschulverordnung Neu Alt Schulen, die die Integration in ihrem Schulprogramm besonders ausgewiesen haben oder integrative Klassen einrichten, können mit Zustimmung der Schulaufsichtsbehörde von dieser Regelung abweichen.

§ 22

Schule mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „Sehen"

(6) Die berufliche Rehabilitation und Vorbereitung Späterblindeter und erheblich Sehbehinderter auf den Besuch der kaufmännischen Berufsfachschule für Blinde und Sehbehinderte erfolgt in einem einjährigen Lehrgang zur blindentechnischen Grundausbildung.

Zur Vorbereitung auf eine Berufsausbildung im dualen System können einjährige Lehrgänge zur blindentechnischen Grundausbildung mit den Schwerpunkten Wirtschaft und Verwaltung, Handwerk und Industrie sowie Gesundheit eingerichtet werden. Der Unterricht richtet sich nach der Stundentafel der Anlagen 1d bis 1f. Aufgenommen wird, wer die allgemeine Schulpflicht erfüllt und mindestens die 8.

Jahrgangsstufe einer allgemein bildenden Schule erfolgreich absolviert hat. Die Schülerinnen und Schüler erwerben in diesen Lehrgängen einen dem Hauptschulabschluss gleichwertigen Abschluss, wenn sie die Voraussetzungen nach § 41 Abs. 1 der Sekundarstufe I-Verordnung erfüllen, dabei tritt an die Stelle der Note des Fachs Arbeitslehre die aus den Fächern des berufsfeldbezogenen Bereichs zu bildende Gesamtnote.

§ 23

Schule mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „Hören"

(1) Die Schule mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „Hören" umfasst die Grund-, Hauptund Realschule, das Gymnasium beziehungsweise die gymnasiale Oberstufe sowie die Berufsschule. An der Berufsschule sind bei Bedarf Lehrgänge nach § 29 Abs. 3 und zusätzlich nach § 29 Abs. 4 des Schulgesetzes einzurichten. Für Gehörlose richten sich Umfang und Verteilung des Unterrichts in der Grund-, Haupt- und Realschule nach den Stundentafeln der Anlagen 2 bis 2b; Schwerhörige erhalten ergänzend zu den Stundentafeln der allgemeinen Schule Hörunterricht im Umfang von durchgängig zwei Wochenstunden bis einschließlich zur Jahrgangsstufe 10. Die gymnasiale Oberstufe umfasst eine einjährige Einführungsphase und eine sich anschließende zweijährige Qualitegrative Klassen,

3. Gymnasien:

a) bei einer Zügigkeit bis zu drei Zügen eine integrative Klasse,

b) bei einer Zügigkeit von über drei Zügen zwei integrative Klassen.

Schulen, die die Integration in ihrem Schulprogramm besonders ausgewiesen haben oder die Kooperationen zur Übernahme von Lerngruppen aus dem gemeinsamen Unterricht an der Grundschule vereinbart haben, können von dieser Regelung abweichen, wenn die Schulaufsichtsbehörde dem zugestimmt hat.

§ 22

Schule mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „Sehen"

(6) Die berufliche Rehabilitation und Vorbereitung Späterblindeter und erheblich Sehbehinderter auf den Besuch der kaufmännischen Berufsfachschule für Blinde und Sehbehinderte erfolgt in einem einjährigen Lehrgang zur blindentechnischen Grundausbildung.

Zur Vorbereitung auf eine Berufsausbildung im dualen System können einjährige Lehrgänge zur blindentechnischen Grundausbildung mit den Schwerpunkten Wirtschaft und Verwaltung, Handwerk und Industrie sowie Gesundheit eingerichtet werden. Der Unterricht richtet sich nach der Stundentafel der Anlagen 1d bis 1f. Aufgenommen wird, wer die allgemeine Schulpflicht erfüllt und mindestens die 8.

Jahrgangsstufe einer allgemein bildenden Schule erfolgreich absolviert hat. Die Schülerinnen und Schüler erwerben in diesen Lehrgängen einen dem Hauptschulabschluss gleichwertigen Abschluss, wenn sie die Voraussetzungen nach § 20 Abs. 4 erfüllen, dabei tritt an die Stelle der Note des Fachs Arbeitslehre die aus den Fächern des berufsfeldbezogenen Bereichs zu bildende Gesamtnote.

§ 23

Schule mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „Hören"

Schule mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „Sprache"

Die Schule mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „Sprache" umfasst die Grund-, Hauptund Realschule. Darüber hinaus hat sie die Aufgabe, in Zusammenarbeit mit den Trägern der öffentlichen und freien Jugendhilfe, die vorschulische sprachheilpädagogische Förderung zu unterstützen. Ergänzend zu den Stundentafeln der allgemeinen Schule erhalten Schülerinnen und Schüler mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „Sprache" Sprachförderunterricht im Umfang von durchgängig vier Wochenstunden in der Schulanfangsphase und zwei Wochenstunden in den Jahrgangsstufen 3 bis 10.

§ 27

Schule mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „Lernen"

(1) Die Schule mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „Lernen" umfasst die Jahrgangsstufen 3 bis 10. Unterricht und Erziehung erfolgen nach den Rahmenlehrplänen für den sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „Lernen". Umfang und Verteilung des Unterrichts richten sich nach der Stundentafel der Anlage 3 und 3a.

(2) In den Jahrgangsstufen 9 und 10 können Klassen für „Produktives Lernen" eingerichtet werden. In diesen Klassen werden praxisbezogene Unterrichtsprojekte durch Lernen in der Praxis an beruflichen Tätigkeitsorten unter Berücksichtigung der Wünsche der Schülerinnen und Schüler durchgeführt, die ergänzt werden durch anwendungsbezogene Lernbereiche und Unterrichtsfächer. Es gilt die Stundentafel der Anlage 3 b. Der Unterricht wird in einer besonderen Organisationsstruktur, aufgeteilt in Trimester, durchgeführt. Die unterrichtlichen Besonderheiten und die Einzelheiten der Organisationsstruktur werden im Rahmen des Schulprogramms festgelegt.

(3) An der Schule mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „Lernen" kann die schulergänzende Betreuung nach § 5 Abs. 6 auch für die Jahrgangsstufen 5 und 6 angeboten werden.

(4) Beim Übergang aus der allgemeinen Schule in eine Schule mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „Lernen" erfolgt die Zuordnung zu einer Jahrgangsstufe vorrangig nach dem Leistungsstand der Schülerin oder des Schülers.

(5) Die Schülerinnen und Schüler können auf Antrag rung.

§ 25

Schule mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „Sprache"

Die Schule mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „Sprache" umfasst die Grund-, Hauptund Realschule. Darüber hinaus hat sie die Aufgabe, in Zusammenarbeit mit den Trägern der öffentlichen und freien Jugendhilfe, die vorschulische sprachheilpädagogische Förderung zu unterstützen.

§ 27

Schule mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „Lernen"

(1) Die Schule mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „Lernen" umfasst die Jahrgangsstufen 3 bis 10. Unterricht und Erziehung erfolgen nach den Rahmenlehrplänen für den sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „Lernen". Umfang und Verteilung des Unterrichts richten sich nach der Stundentafel der Anlage 3 und 3a.

(2) An der Schule mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „Lernen" kann die schulergänzende Betreuung nach § 5 Abs. 6 auch für die Jahrgangsstufen 5 und 6 angeboten werden.

(3) Beim Übergang aus der allgemeinen Schule in eine Schule mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „Lernen" erfolgt die Zuordnung zu einer Jahrgangsstufe vorrangig nach dem Leistungsstand der Schülerin oder des Schülers.

(4) Für die Befreiung vom Fremdsprachenunterricht gelten die Bestimmungen des § 20 Abs. 2 Nr. 4.