Einzelhandel

Vertreter und Vertreterinnen der für den Pflanzenschutz zuständigen Senatsverwaltung können anwesend sein.

(5) Der Prüfling hat sich vor Beginn der Prüfung auszuweisen. Kann er sich nicht ausweisen, wird er zur Prüfung nicht zugelassen. Die Prüflinge sind vor Beginn des mündlichen und schriftlichen Prüfungsteils und der fachpraktischen Prüfung über den Prüfungsverlauf, die zur Verfügung stehende Zeit, die erlaubten Arbeits- und Hilfsmittel und die Folgen von Täuschungshandlungen zu belehren.

(6) Einem Prüfling, der sich einer Täuschungshandlung schuldig macht, kann die Aufsicht die weitere Teilnahme an der Prüfung unter Vorbehalt gestatten. Bei einer erheblichen Störung des Prüfungsablaufs kann die Aufsicht den Prüfling von der weiteren Teilnahme an der Prüfung vorläufig ausschließen. Über den endgültigen Ausschluss und die Folgen entscheidet der Prüfungsausschuss nach Anhörung des Prüflings.

(3) Der Prüfungsausschuß stellt die Ergebnisse der Prüfungsleistungen aus den Bereichen zusammen und setzt das Gesamtergebnis fest.

(4) Die Prüfung zum Sachkundenachweis für die Anwender von Pflanzenschutzmitteln im

§ 9:

Bewertung der Prüfungsleistungen und Feststellung der Prüfungsergebnisse:

(1) Im schriftlichen und im mündlichen Prüfungsteil und in der fachpraktischen Prüfung sind jeweils maximal 50 Punkte zu erreichen. Der schriftliche Prüfungsteil wird durch ein Mitglied des Prüfungsausschusses bewertet.

Der mündliche Prüfungsteil und die fachpraktische Prüfung werden durch den Prüfungsausschuss bewertet.

Der Prüfungsausschuss stellt die Ergebnisse der Prüfungsleistungen zusammen und setzt das Gesamtergebnis fest.

(2) Die Prüfung zum Sachkundenachweis für die Abgabe von Pflanzenschutzmitteln und für die Beratung über deren Anwendung im Sinne von § 22 des Pflanzenschutzgesetzes ist bestanden, wenn im schriftlichen und im mündlichen Prüfungsteil jeweils mindestens 35 Punkte erreicht worden sind.

(3) Die Prüfung zum Sachkundenachweis für die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln im Sinne von § 10

Einzelhandel ist bestanden, wenn in der schriftlichen und in der mündlichen Prüfung jeweils mindestens 25 Punkte erreicht worden sind.

(5) Die Prüfung zum Sachkundenachweis für die Anwender von Pflanzenschutzmitteln im Sinne des § 10 des Pflanzenschutzgesetzes ist bestanden, wenn in den beiden fachtheoretischen Prüfungsteilen und den beiden fachpraktischen Prüfungsteilen jeweils mindestens 25 Punkte erreicht worden sind. des Pflanzenschutzgesetzes ist bestanden, wenn im schriftlichen Prüfungsteil, im mündlichen Prüfungsteil und der fachpraktischen Prüfung jeweils mindestens 35 Punkte erreicht worden sind.

(4) Die Ergebnisse des schriftlichen und mündlichen Prüfungsteils und der fachpraktischen Prüfung sind dem Prüfling unmittelbar nach Abschluss der Prüfung bekanntzugeben.

(2) Das Zeugnis enthält

1. die Bezeichnung der Prüfung,

2. Angaben zur Person (Name, Vorname, Geburtsdatum und ­ort) des Prüflings,

3. Ort und Datum der Prüfung,

4. Feststellung über das Bestehen der Prüfung.

§ 10:

Nicht bestandene Prüfung und Wiederholung der Prüfung:

(1) Bei nicht bestandener Prüfung erhält der Prüfungsteilnehmer einen schriftlichen Bescheid.

Darin ist anzugeben, in welchen Prüfungsteilen keine ausreichenden Leistungen erbracht worden sind.

(2) Wird der mündliche oder schriftliche Prüfungsteil nicht bestanden, ist die fachtheoretische Prüfung in beiden Teilen zu wiederholen. Die Prüfungsunterlagen sind mindestens zehn Jahre nach schriftlichen Prüfungsunterlagen sind zwei Jahre, die Prüfungsniederschrift ist zehn Jahre nach Abschluß der Prüfung bei dem Pflanzenschutzamt Berlin aufzubewahren.

Abschluss der Prüfung beim Pflanzenschutzamt Berlin aufzubewahren.

§ 12:

Prüfungsgebühr, Prüfungsvergütung:

(1) Die Prüfungsgebühren richten sich nach der jeweils geltenden Fassung der Pflanzenschutzgebührenordnung.

(2) Die erforderlichen fachlichen Kenntnisse und Fertigkeiten sind dem Pflanzenschutzamt Berlin auf Verlangen nachzuweisen.

Dritter Abschnitt Inkrafttreten Vierter Teil Ordnungswidrigkeiten, Schlussvorschriften

§ 15: