Pflege

Außerdem wird das Gebiet geschützt, um die Binnendüne zu erhalten

1. wegen ihrer naturgeschichtlichen Bedeutung als eine der mächtigsten nacheiszeitlichen Sandaufwehungen im Berliner Urstromtal und

2. Maßnahmen anderer Behörden und Dienststellen in dem Gebiet werden mit der obersten Behörde für Naturschutz und Landschaftspflege abgestimmt.

(2) Der Pflege- und Entwicklungsplan enthält insbesondere folgende Ziele und Maßnahmen:

1. Erhaltung der offenen Dünenstandorte sowie deren Förderung durch Erweiterung geeigneter vorhandener Freiflächen und Säume und

1. umgehende Wiederherstellung des lichten Kiefernschirms in akut gefährdeten Trockenrasenbereichen durch Auslichten eines Eindämmung der Sukzessionsentwicklung, zu dichten Kronenschlusses,

(3) Die Wirksamkeit der im Pflege- und Entwicklungsplan festgelegten Maßnahmen ist in regelmäßigen Abständen, mindestens jedoch alle fünf Jahre, von der in Absatz 1 Satz 1 genannten Behörde zu überprüfen. Der Pflege- und Entwicklungsplan ist an die durch die Erfolgskontrolle gewonnenen Erkenntnisse anzupassen; Absatz 1 Satz 1 und 2 gilt entsprechend.

(3) Bei der Bewirtschaftung der Waldflächen durch die zuständige Forstbehörde sind nach den Bestimmungen des § 11 Absatz 2 Nummer 5 des Landeswaldgesetzes vom 16. September 2004 (GVBl. S. 391) in der jeweils geltenden Fassung die in Absatz 1 und § 3 genannten Ziele zu berücksichtigen und entsprechende Maßnahmen in die forstlichen Planungen aufzunehmen.

(4) Der Pflege- und Entwicklungsplan ist mit anderen Behörden abzustimmen, sofern deren Aufgabenstellung berührt ist. Maßnahmen anderer Behörden und Dienststellen in dem Gebiet werden mit der obersten Behörde für Naturschutz und Landschaftspflege abgestimmt.

(5) Die oberste Naturschutzbehörde überwacht insbesondere den Erhaltungszustand der Lebensraumtypen und Artenvorkommen nach der FFH-Richtlinie. Im Übrigen soll die Wirksamkeit der im Pflege- und Entwicklungsplan festgelegten Maßnahmen in regelmäßigen Abständen von der in Absatz 2 genannten Behörde überprüft werden.

(1) Es ist verboten, Handlungen vorzunehmen, die zu einer Zerstörung, Beschädigung oder Veränderung des Gebietes oder seiner Bestandteile oder zu einer nachhaltigen, dem Schutzzweck der Verordnung zuwiderlaufenden Störung führen können.

(2) Insbesondere ist es verboten: (2) Insbesondere ist es verboten:

1. Anlagen zu errichten oder zu nutzen, auch solche, die einer Genehmigung nach öffentlich-rechtlichen Vorschriften nicht bedürfen,

1. Anlagen zu errichten oder zu nutzen, auch solche, die einer Genehmigung nach öffentlich-rechtlichen Vorschriften nicht bedürfen,

2. das Gebiet mit Kraftfahrzeugen zu befahren, im Gebiet Motorsport auszuüben oder außerhalb der gekennzeichneten Wege zu reiten, 2.

a. das Gebiet mit Kraftfahrzeugen zu befahren oder dort außerhalb der gekennzeichneten Wege zu reiten,

b. die entsprechend mit Verbotsschildern ausgewiesenen Teilflächen in dem Gebiet zu betreten,

3. in dem Gebiet zu zelten oder Feuer anzumachen oder zu unterhalten,

3. das Gebiet durch Abfälle, Abwasser, Gülle, Jauche, Chemikalien oder ähnliche Fremdstoffe zu verunreinigen,

4. das Gebiet durch Abfälle, Abwasser, Gülle, Jauche, Chemikalien oder ähnliche Fremdstoffe zu verunreinigen,

4. die Bodengestalt zu verändern, den Boden zu verfestigen oder zu versiegeln,

5. die Bodengestalt zu verändern, den Boden zu verfestigen, zu versiegeln oder Brachflächen umzubrechen,

5. Veranstaltungen jeder Art durchzuführen, 6. Veranstaltungen jeder Art durchzuführen oder Motorsport oder Modellsport auszuüben oder die Ruhe der Natur durch Lärm zu stören,

6. die Ruhe der Natur durch Lärm zu stören,

7. Tiere einzubringen oder zu entnehmen,