Gestaltung der Ausbildung

(4) Während mindestens eines feuerwehrtechnischen Wachpraktikums verrichten die Nachwuchskräfte praktischen Einsatzdienst in mindestens einer Feuerwache unter Teilnahme an dem in den jeweiligen Feuerwachen geltenden Schichtdienst.

(5) Nachwuchskräfte haben an einer regelmäßigen sportlichen Fortbildung in berufsspezifischen Disziplinen bzw. am Dienstsport teilzunehmen.

Die Anforderungen und die Form der Überprüfung werden von der Dienstbehörde festgelegt.

§ 6:

Gestaltung der Ausbildung:

(3) Der fahrtechnische Ausbildungsabschnitt umfasst den Erwerb der Fahrerlaubnis der Klasse C für das Führen von Kraftfahrzeugen mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 7500 kg und eine spezielle Kraftfahrausbildung. Die spezielle Kraftfahrausbildung setzt den Erwerb der Fahrerlaubnis voraus und vermittelt die zum Führen von Einsatzfahrzeugen mit Sonderrechten erforderlichen besonderen Kenntnisse und Fertigkeiten (Erwerb der Selbstfahrgenehmigung einschließlich Sicherheitstraining).

(4) Während der feuerwehrtechnischen Wachpraktika verrichten die Nachwuchskräfte praktischen Einsatzdienst in mindestens einer Feuerwache unter Teilnahme an dem in den jeweiligen Feuerwachen geltenden Schichtdienst.

(5) Weitere Ausbildungsabschnitte sind Funktions- und Ergänzungsausbildungen, insbesondere die Ausbildung zum Maschinisten für Feuerlöschpumpen und Hubrettungsfahrzeuge, in der Informations- und Kommunikationstechnik, weitere Spezialausbildungen in der Technischen Hilfeleistung und im Umweltschutz und Ergänzungsausbildungen in Strategien zur Vermeidung von Konflikten sowie in Methoden, Fertigkeiten und Bewältigungsstrategien zur Gesunderhaltung.

(6) Der rettungsdienstliche Ausbildungsabschnitt umfasst die Vermittlung theoretischer Kenntnisse, ein Klinik- und Rettungsdienstpraktikum sowie den Abschluss durch die Prüfung zum Rettungssanitäter oder zur Rettungssanitäterin.

(7) Nachwuchskräfte haben an einer regelmäßigen sportlichen Fortbildung in berufsspezifischen Disziplinen bzw. am Dienstsport teilzunehmen.

Die Anforderungen und die Form der Überprüfung werden von der Dienstbehörde festgelegt.

§ 9:

Bewertung der Leistungen in den Ausbildungsabschnitten:

(1) Nach Maßgabe des Ausbildungsrahmenplans werden die erzielten Leistungen mit Punkten gemäß § 7 Absatz 1 bewertet. Ein Ausbildungsabschnitt ist unbeschadet des § 8 erfolgreich absolviert, wenn die zusammenfassende Bewertung mindestens fünf Punkte beträgt.

(2) Am Ende jedes feuerwehrtechnischen Wachpraktikums ist die Nachwuchskraft von dem jeweiligen Praxisanleiter oder der jeweiligen Praxisanleiterin zu beurteilen. Die Beurteilung ist in einer Gesamtpunktzahl nach § 7 Absatz 1 zusammenzufassen. Ein feuerwehrtechnisches Wachpraktikum ist erfolgreich absolviert, wenn die Gesamtpunktzahl mindestens fünf Punkte beträgt.

§ 11:

Laufbahnprüfung

(2) Zur Laufbahnprüfung ist zugelassen, wer die feuerwehrtechnische Grundausbildung erfolgreich absolviert hat.

(3) Die Laufbahnprüfung besteht aus einem schriftlichen, einem praktischen und einem mündlichen Teil. Sie erstreckt sich insbesondere über die Inhalte der feuerwehrtechnischen

§ 9:

Bewertung der Leistungen in den Ausbildungsabschnitten:

(1) Nach Maßgabe des Ausbildungsrahmenplans werden die erzielten Leistungen mit Punkten gemäß § 7 Absatz 1 bewertet. Ein Ausbildungsabschnitt ist unbeschadet des § 8 erfolgreich absolviert, wenn die zusammenfassende Bewertung mindestens fünf Punkte beträgt. Der Vorbereitungslehrgang und der fahrtechnische Ausbildungsabschnitt werden nicht mit Punkten bewertet.

(2) Am Ende jedes feuerwehrtechnischen Wachpraktikums ist die Nachwuchskraft von dem jeweiligen Praxisanleiter oder der jeweiligen Praxisanleiterin zu beurteilen. Die Beurteilung ist in einer Gesamtpunktzahl nach § 7 Absatz 1 zusammenzufassen. Ein feuerwehrtechnisches Wachpraktikum ist erfolgreich absolviert, wenn die Gesamtpunktzahl mindestens fünf Punkte beträgt.

(3) Die Ausbildungsabschnitte der Funktionsund Ergänzungsausbildungen werden von den jeweiligen Fachbereichen am Ende des jeweiligen Ausbildungsabschnitts nach Maßgabe des Ausbildungsrahmenplans bewertet.

§ 11:

Laufbahnprüfung

(2) Zur Laufbahnprüfung ist zugelassen, wer

1. alle Ausbildungsabschnitte erfolgreich absolviert hat,

2. den Nachweis der Fahrerlaubnis gemäß § 6 Absatz 3 erbracht hat sowie die Berechtigung zum Führen der Feuerwehrfahrzeuge mit Sonderrechten besitzt und

3. über ein den Anforderungen des feuerwehrtechnischen Dienstes genügendes körperliches Leistungsvermögen verfügt.

Sofern die Nachwuchskraft nur auf Grund von Altersgrenzen die Voraussetzungen nach Satz 1 Nummer 2 nicht erfüllen kann, entscheidet der Prüfungsausschuss über eine Ausnahme.

(3) Die Laufbahnprüfung besteht aus einem schriftlichen, einem praktischen und einem mündlichen Teil. Der schriftliche und der mündliche Prüfungsteil können sich über alle Seite 9 von 11

Grundausbildung. In der praktischen Prüfung hat der Prüfling Aufgaben in Form von Einsatzübungen zu lösen. Der schriftliche, praktische und mündliche Teil der Laufbahnprüfung müssen nicht zeitlich zusammenhängen. Der schriftliche und praktische Teil finden in der Regel am Ende der feuerwehrtechnischen Grundausbildung statt.

Der mündliche Teil findet in der Regel am Ende des Vorbereitungsdienstes statt.

§ 14:

Aufgaben der Prüfungsausschüsse, Zuordnung der Prüflinge:

(1) Die Prüfungsausschüsse haben die sich aus dieser Verordnung ergebenden Aufgaben wahrzunehmen, insbesondere

1. die Prüfungen vorzubereiten, abzunehmen und zu überwachen,

2. die schriftlichen Prüfungsaufgaben auszuwählen und die Hilfsmittel festzulegen,

3. die Zeitpunkte der Prüfungsteile festzusetzen,

4. die Prüflinge zu der Prüfung zu laden,

5. die Prüfungsnoten sowie die Abschlussnote der Prüfung festzustellen,

6. über ordnungswidriges Verhalten und die Wiederholung von Prüfungen zu entscheiden und

7. den Prüfungsstichtag für das Ende der Laufbahnprüfung festzusetzen.

§ 20:

Durchführung der schriftlichen Laufbahnprüfung

(4) Spätestens nach Ablauf der für die Bearbeitung festgesetzten Zeitdauer hat jeder Prüfling die Arbeit anstelle des Namens mit der jeweils zugeteilten Kennzahl zu unterzeichnen und abzugeben. Entwürfe und Arbeitsbögen sind beizufügen.

§ 21

Durchführung der mündlichen und praktischen Laufbahnprüfung

(2) Die mündliche Prüfung soll das während des Vorbereitungsdienstes gewonnene Leistungsbild abrunden und wird über alle Ausbildungsinhalte Ausbildungsinhalte erstrecken. In der praktischen Prüfung hat der Prüfling Aufgaben in Form von Einsatzübungen zu lösen. Der schriftliche, praktische und mündliche Teil der Laufbahnprüfung müssen nicht zeitlich zusammenhängen. Sofern Teile der Laufbahnprüfung vor dem Abschluss der gesamten Ausbildung abgelegt werden, findet Absatz 2 Satz 1 Nummer 1 und 2 mit der Maßgabe Anwendung, dass alle bis zu diesem Zeitpunkt durchgeführten Ausbildungsabschnitte erfolgreich abgeschlossen sein müssen.

§ 14:

Aufgaben der Prüfungsausschüsse, Zuordnung der Prüflinge:

(1) Die Prüfungsausschüsse haben die sich aus dieser Verordnung ergebenden Aufgaben wahrzunehmen, insbesondere

1. die Prüfungen vorzubereiten, abzunehmen und zu überwachen,

2. die schriftlichen Prüfungsaufgaben auszuwählen und die Hilfsmittel festzulegen,

3. die Zeitpunkte der Prüfungsteile festzusetzen,

4. die Prüflinge zu der Prüfung zu laden,

5. die Prüfungsnoten sowie die Abschlussnote der Prüfung festzustellen,

6. über ordnungswidriges Verhalten und die Wiederholung von Prüfungen zu entscheiden,

7. den Prüfungsstichtag für das Ende der Laufbahnprüfung festzusetzen und

8. über die ausnahmsweise Zulassung zur Laufbahnprüfung gemäß § 11 Absatz 2 zu entscheiden.

§ 20:

Durchführung der schriftlichen Laufbahnprüfung

- gestrichen § 21

Durchführung der mündlichen und praktischen Laufbahnprüfung

(2) Die mündliche Prüfung soll das während des Vorbereitungsdienstes gewonnene Leistungsbild abrunden und wird über alle Ausbildungsinhalte.