Hauptberufliches wissenschaftliches und nichtwissenschaftliches Personal an der Charite

18 werden durch Lehrbeauftragte ausgeglichen, so dass die Anzahl an Lehrbeauftragten im Vergleich zur Anzahl der Professorinnen und Professoren überproportional gestiegen ist.

Hauptberufliches nicht-wissenschaftliches Personal an den Vertragshochschulen ohne Charite Tab. 14: Hauptberufliches nicht-wissenschaftliches Personal an den Vertragshochschulen ohne Charite (Personen, keine Vollzeitäquivalente)

Die Anzahl der im nichtwissenschaftlichen Bereich beschäftigten Personen hat sich seit dem Jahr 2005 an den Fachhochschulen und an den künstlerischen Hochschulen erhöht. An den Universitäten musste nichtwissenschaftliches Personal in fast allen Personalkategorien abgebaut werden.

- 19 2.4. Hauptberufliches wissenschaftliches und nicht-wissenschaftliches Personal an der Charite Vollkräfte insgesamt 10.915 10.784 10.878 Vollkräfte bzw. 18 % des Gesamtpersonals in der Medizinischen Fakultät beschäftigt.

Die Fakultät war entsprechend der Reduzierung der Landeszuschüsse vom Personalabbau überproportional betroffen. So wurde in 2010 gegenüber dem Vorjahr das Personal um 12 % abgebaut, was dem prozentualen Anteil der Absenkung des konsumtiven Landeszuschusses entspricht.

Die weitere Untergliederung des Personalbestandes erfolgt entsprechend den Vorschriften der Krankenhaus-Buchführungsverordnung nach Dienstarten. Eine Unterscheidung zwischen wissenschaftlichem und nichtwissenschaftlichem Personal ist nach dieser Erfassungssystematik nicht vorgesehen. Unabhängig davon ist davon auszugehen, dass das der Fakultät zugeordnete Ärztliche Personal den größten Teil des wissenschaftlich tätigen Personals umfasst. Das Pflegepersonal ist mit einem Anteil von 28 % des Personalbestandes von Fakultät und Klinikum zu fast 100 % der Krankenversorgung zuzurechnen und orientiert sich in seiner Bemessung an den Erfordernissen des Klinikbetriebes.

- 20 3. Studium und Lehre

Im Land Berlin gab es im Jahr 2010 147.030 Studierende. 91 % von ihnen studierten an staatlichen Hochschulen, davon mehr als zwei Drittel an den drei großen Universitäten und der Charite.

Die privaten und konfessionellen Hochschulen sowie die Hochschule des Bundes hatten knapp 12.887 Studierende. Dementsprechend sind 9 % der Berliner Studierendenschaft nicht durch die vorliegenden Berichte der Vertragshochschulen erfasst. neuen Studierchancen bis zum Jahr 2012 ist die Anzahl der Studienanfängerinnen und Studienanfänger im 1. Hochschulsemester im Jahr 2010 an den Berliner Vertragshochschulen erneut stark angestiegen.

Hatten im Jahr 2009 in Berlin insgesamt noch 26.236, darunter an den staatlichen Hochschulen 22.902 Studienanfängerinnen und -anfänger ein Studium aufgenommen, waren es im Jahr 2010 bereits 28.850 in Berlin insgesamt, darunter 25.077 an den staatlichen Hochschulen. Die Zahl übertrifft deutlich die Zahl von 19.500 Studienanfängerinnen und ­anfängern pro Jahr, auf die sich das Land Berlin im Hochschulpakt 2020 verpflichtet hat.