Privatschule

Dabei werden in Schulpraktischen Seminaren des Landes Berlin zurückgelegte Zeiten des Vorbereitungsdienstes in vollem Umfang auf den insge abzuleistenden Vorbereitungsdienst an Wiederholungsprüfung abgelegt werden darf.

(6) Bei einer Wiedereinstellung nach Entlassung werden bei Aufnahme in den zwölfmonatigen Vorbereitungsdienst die bereits absolvierten Ausbildungszeiten nicht angerechnet und der Vorbereitungsdienst ist vollständig abzuleisten. Satz 1 gilt nicht, sofern bereits Modulprüfungen (§13) abgeschlossen wurden; in diesem Fall sind diese Modulprüfungen für die Zulassung zur Zweiten Staatsprüfung anzurechnen und es erfolgt eine Zulassung für die Dauer von mindestens sechs Monaten, wobei die jeweilige Gesamtausbildungsdauer des Vorbereitungsdienstes nach Absatz 2 und 3 nicht überschritten werden darf. Absatz 5 bleibt unberührt.

(2) Wegen dauernder Dienstunfähigkeit, wegen Fehlverhaltens, das bei einer Beamtin oder einem Beamten auf Lebenszeit zum Verlust der Beamtenrechte oder zur Entfernung aus dem Beamtenverhältnis führen würde, oder wegen Erreichens des gesetzlichen Renteneintrittsalters ist der Vorbereitungsdienst auch in anderen öffentlich-rechtlichen Beschäftigungsverhältnissen zu beenden.

(3) Wird der Vorbereitungsdienst berufsbegleitend abgeleistet, so endet er außer in den Fällen des Absatzes 1 auch nach Maßgabe des Arbeitsvertrages.

§ 2:

Organisation des Vorbereitungsdienstes:

(1) Der Vorbereitungsdienst erfolgt in Schulpraktischen Seminaren der für das Schulwesen zuständigen Senatsverwaltung und an öffentlichen Schulen. Soweit Lehrkräfte an anerkannten Privatschulen, die die Erste Staatsprüfung für ein in § 1 genanntes Lehramt abgelegt haben, zu den Veranstaltungen nach den Absätzen 3 und 4 zugelassen werden, erfolgt der Ausbildungsunterricht an anerkannten Privatschulen.

(2) Die Anzahl der Mitglieder eines Schulpraktischen Seminars soll vierundvierzig nicht übersteigen. In jedem Schulpraktischen Seminar werden Fachseminare gebildet. Die Anzahl der Mitglieder eines Fachseminars soll elf nicht überschreiten.

(3) Der Vorbereitungsdienst der Lehramtsan§ 5

Organisation des Vorbereitungsdienstes:

(1) Der Vorbereitungsdienst erfolgt in Schulpraktischen Seminaren und an öffentlichen Schulen und umfasst Veranstaltungen der Allgemeinen Seminare, Veranstaltungen der Fachseminare sowie Ausbildungsunterricht und Mitwirkung an schulischen Veranstaltungen.

Soweit Lehrkräfte an anerkannten Ersatzschulen zu den Veranstaltungen der Schulpraktischen Seminare zugelassen werden, erfolgt die schulische Ausbildung an den anerkannten Ersatzschulen.

(2) Die Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer eines Schulpraktischen Seminars soll 50 nicht übersteigen.

(3) In jedem Schulpraktischen Seminar werden wärter umfaßt

1. Veranstaltungen der Allgemeinen Seminare,

2. Veranstaltungen der Fachseminare,

3. Ausbildungsunterricht.

(4) Darüber hinaus ist die Teilnahme an Ergänzungskursen zur Suchtprophylaxe in der Schule, zum Unterricht in Klassen mit Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf und zu Deutsch als Zweitsprache für alle Lehramtsanwärter verbindlich. Die erfolgreiche Teilnahme an einem Kurs in Erster Hilfe ist bis zum Beginn des achtzehnten Monats der schulpraktischen Ausbildung nachzuweisen, wobei der Kurs nicht vom Schulpraktischen Seminar organisiert wird. durch die für das Schulwesen zuständige Senatsverwaltung Fachseminare gebildet. Die Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an einem Fachseminar soll elf nicht überschreiten.

§ 9:

Umfang der Ausbildungsverpflichtungen für Lehreranwärter:

(1) Die regelmäßigen Ausbildungsverpflichtungen umfassen:

1. insgesamt 90 Stunden für die Teilnahme am Allgemeinen Seminar im einjährigen Vorbereitungsdienst und insgesamt 180 Stunden für die Teilnahme am Allgemeinen Seminar im zweijährigen Vorbereitungsdienst,

2. insgesamt je 90 Stunden für die Teilnahme an den Veranstaltungen der Fachseminare im einjährigen Vorbereitungsdienst und insgesamt je 180 Stunden für die Teilnahme an den Veranstaltungen der Fachseminare im zweijährigen Vorbereitungsdienst,

3. zwölf Wochenstunden Ausbildungsunterricht,

4. die Teilnahme an den Ergänzungskursen nach § 2 Absatz 4 Satz 1.

(2) Der Ausbildungsunterricht wird unter Berücksichtigung der Zuordnung bei der Zulassung zum Vorbereitungsdienst zu gleichen Teilen auf die Fächer aufgeteilt. Selbständiger Unterricht, Unterricht unter Anleitung und Hospitationen sollen sich sinnvoll ergänzen.

(2) Der Ausbildungsunterricht besteht vorbehaltlich des Absatzes 3 aus selbstständig erteiltem Unterricht, Unterricht unter Anleitung und Hospitationen). Er wird grundsätzlich zu gleichen Teilen auf die Fächer, Fachrichtungen oder Lernbereiche aufgeteilt. Der selbstständig erteilte und der Unterricht unter Anleitung sowie die Hospitationen sollen sich im Interesse des Erreichens des Ausbildungszieles ergänzen.

Die Aufteilung des Ausbildungsunterrichts richtet sich nach dem Ausbildungsstand der Lehramtsanwärterin oder des Teilnehmers.