Flächen des BWK-Geländes

6. um attraktive Gewerbeflächen zu schaffen, und welche Kosten sind dafür entstanden?

Im Rahmen der Erschließung des Gewerbegebietes Vulkan-West wurden bzw. werden noch im Wesentlichen folgende Maßnahmen umgesetzt:

· Straßen- und Kanalbau,

· Gebäudeabbruch und Flächenaufbereitung,

· Bau einer Rohrbrücke und eines Medientunnels sowie Leitungsrück- und Flächen,

· Für die genannten Maßnahmen werden nach deren Abschluss rund 14,5 Mio. aufgewendet worden sein.

7. An welchen Flächen des BWK-Geländes hat die Firma Egerland Interesse, und welche Investitionen möchte die Firma dort tätigen?

Seitens der Firma Egerland liegt eine Interessenbekundung über eine ca. 5,5 ha große Fläche (entlang der Kaje) vor. Gegenwärtig führt die BIG in Abstimmung mit dem Senator für Wirtschaft und Häfen vertrauliche Ansiedlungsgespräche. erteilt, kann darüber Auskunft erteilt werden.

8. Welche Einnahmen sind aus dem Verkauf der Fläche zu erwarten?

Grundstückswert ermitteln. Sollten die Verhandlungen zu einem positiven Abschluss gebracht werden, wird dem Haushalts- und Finanzausschuss eine Vorlage für den Verkauf des Grundstückes zur Entscheidung vorgelegt, in der der Grundstückswert ausgewiesen ist.

9. dem ehemaligen BWK-Gelände zu erwarten, und wie hoch ist der Anteil soll die Sicherung der vorhandenen Arbeitsplätze (230) erreicht werden. Nach der neuen Mitarbeiter werden nach Angaben des Unternehmens höher qualifiziert sein.

10. Wie beurteilt der Senat den zu erwartenden Kosten-Nutzen-Effekt eines möglichen Verkaufes einer Teilfläche des BWK-Geländes an die Firma Egerland?

Die zu erwartenden Kosten-Nutzen-Effekte lassen sich erst dann umfassend bewerten, wenn die für eine Bewertung erforderlichen Parameter abschließend geklärt sind. Hierzu zählen neben den Arbeitsplatz- und Investitionseffekten u. a. auch mögliche Einsparungen beim Bau der öffentlichen Erschließung der Fläche und für eine Anbindung der rückwärtigen Grundstücke.

11. eines weltweit agierenden Konzerns fehlgeschlagen ist?

Neben dem reinen Umschlag und Transport von Fahrzeugen werden durch Egerland zunehmend wertschöpfende Prozesse durchgeführt. Durch die stark ausgelagert.

In diesem Markt hat sich die Egerland Car-Terminal erfolgreich etabliert.

Noch im Jahr 2008 werden bis zu 80 000 Fahrzeuge für namhafte Automobilhersteller aus Bremen, Stuttgart und Rüsselsheim umgerüstet. Damit hat sich Egerland von einem reinen Autoumschlags- und Transportunternehmen zu einem Full-Service-Dienstleistungsunternehmen für Fahrzeughersteller aus dem In- und Ausland entwickelt. ebenso zu berücksichtigen, wie die bislang positive Arbeitsplatzbilanz und die Absicherung des Unternehmens

12. Wie beurteilt der Senat die Chancen, das hoch attraktive BWK-Gelände mit arbeitsplatzintensiverem Gewerbe belegen zu können?

Die Revitalisierung des ehemaligen BWK-Geländes bietet die Möglichkeit, an den erforderlichen Umstrukturierungsprozess auf dem Gelände Bremer Vulkan anzuknüpfen. Dabei sind die Ausgangsbedingungen ungleich schwieriger:

· Die bestehende Gebäudesubstanz bietet nicht die erforderlichen Infrastruktureinrichtungen für gewerblich-industrielle Nutzungen wie auf dem Vulkangelände (Schwerlastkräne etc.), die dort auf eine große Nachfrage gestoßen sind.

· Die historisch wertvollen Gebäude sind aufgrund ihrer Substanz und Struktur nur eingeschränkt marktfähig.

· Dieerforderliche Wassertiefe für Seeschiffe wäre kostenaufwendig herzustellen und dauerhaft zu erhalten.

· Wegen der angrenzenden Wohnbebauung schränkt der Bebauungsplan mögliche industrielle Nutzungen durch die Festsetzung flächenbezogener Schallleistungspegel ein.

· Eignung für dienstleistungsorientierte Nutzungen gegeben.

13. Wie sieht der Senat die Vereinbarkeit des Verkaufs hoch attraktiver Flächen direkt an der Weser zur Nutzung als Parkplatz mit der im Koalitionsvertrag vereinbarten Weiterentwicklung von Bremens Stärken als Stadt am Fluss?

Die Entscheidung über die zukünftige Nutzung des Gebietes muss den Bestand resultierenden Emissionen berücksichtigen. Daher wird auch zukünftig der Nutzungsschwerpunkt des Gebietes in einer gewerblichen Nutzung liegen.

Ansiedlung von Firmen möglich, um die Geruchs- und Lärmsituation für Blumenthal nicht weiter zu verschlechtern.

Die genannten Parameter schränken die Ansiedlungsmöglichkeiten deutlich der Weser wäre problemlos möglich und würde der Entwicklung Bremens als Stadt am Fluss Rechnung tragen. Diese und weitere Parameter (siehe insbesondere Frage 10) gilt es bei der Standortentscheidung zu bewerten.

14. gemacht worden?

Es wurden keine Auflagen gemacht.

15. Wie stellt sich die Verkehrssituation in den angrenzenden Stadtteilen derzeit Lieferverkehren der Firma Egerland? sind hiervon nicht betroffen.