Steuer

Dazu wurde ein abgestimmtes Formblatt entwickelt, das den Anforderungen der Hilfebedarfsplanung und der Komplexität der beeinflussenden Faktoren der kindlichen und jugendlichen Entwicklung gerecht wird. die geeigneten und notwendigen Hilfen und Maßnahmen in eigener Zuständigkeit. der Kontaktbereichsbeamten vorbereitet und Unterstützungsmedien entwickelt.

Für die Durchführung der normenverdeutlichenden Gespräche mit Jugendlichen etc. überarbeitet und abgestimmt. Derzeit wird ein standardisiertes Verfahren zur Mitteilung über ein gesteigertes Risiko künftigen kriminellen Verhaltens und eines möglichen Hilfebedarfs von der Polizei Bremen an die Sozialzentren des Amtes für Soziale Dienste entwickelt.

Schwellentäter identifizieren und von weiteren Straftaten abbringen

Seit April 2008 erarbeitet eine Projektgruppe aus Vertretern des Amtsgerichtes, der Beteiligung der Polizei Bremen ein Schwellentäterkonzept.

Die Grundannahme des zu erstellenden Konzeptes zur Kriminalitätsbekämpfung ist, dass die Wahrscheinlichkeit von kriminellen Karrieren reduziert werden kann, wenn es gelingt, Risikofälle frühzeitig zu erkennen und geeignete Fördermaßnahmen anzubieten bzw. auf Fehlverhalten unverzüglich und konsequent zu reagieren. entwickeln, die dem aktuellen Stand wissenschaftlicher Disziplinen, wie der Standards entwickelt, die der Komplexität der beeinflussenden Faktoren der kindlichen und jugendlichen Entwicklung gerecht werden und die Möglichkeiten und Grenzen der Früherkennung krimineller Karrieren berücksichtigen. Es gilt dabei, von einem alterstypischen Übergangsphänomen, also episodenhaftem und droht. Dabei sind sich alle Behördenvertreter und Fachleute einig, dass es sinnvoll ist, die von der Polizei Bremen durch die polizeiliche Arbeit in der Region gewonnenen, umfangreichen Informationen heranzuziehen.

Unter Berücksichtigung der fachlichen Einschätzung eines Kinder- und wurde folgende Definition eines Schwellentäters formuliert: Schwellentäter sind Jugendliche, bei denen ein gesteigertes Risiko künftigen kriminellen Verhaltens vorhanden ist und Alternative 1: sie innerhalb der letzten zwölf Monate mindestens dreimal im hinreichenden begangen zu haben.

Alternative 2: sie innerhalb der letzten zwölf Monate mindestens dreimal im hinreichenden Verdacht standen, eine Straftat begangen zu haben, von denen mindestens eine zu dem nachfolgend aufgeführten Deliktskatalog gehört und Handeln reicht nicht aus.

Deliktskatalog:

· alle Verbrechenstatbestände,

· Verstöße gegen das Waffengesetz,

· Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz ausgenommen: unerlaubter Besitz von weichen Betäubungsmitteln in geringer Menge,

· § 224 ­ Gefährliche Körperverletzung,

· § 243 ­ Diebstahl im besonders schweren Fall; ausgenommen: Fahrraddiebstahl,

· § 244 ­ Diebstahl mit Waffen, Bandendiebstahl, Wohnungseinbruchdiebstahl.

Derzeit wird ein standardisiertes Verfahren zur Einstufung als Schwellentäter durch die Polizei Bremen und ein Verfahren zur Mitteilung über ein gesteigertes Risiko künftigen kriminellen Verhaltens und eines möglichen Hilfebedarfs von der Polizei Bremen an die Sozialzentren des Amtes für Soziale Dienste entwickelt.

Das Ergebnis der Analyse steht noch aus.

Die Möglichkeiten der Verfahrensbeschleunigung und der Konsequenzen werden in kritisch betrachtet und Optimierungsoptionen zur Behebung von Engpässen entwickelt und Möglichkeiten der Intervention sowie zielführende Fördermaßnahmen zur Unterbrechung krimineller Karrieren erarbeitet. überprüft und erforderlichenfalls angepasst.

Es wird angestrebt, die Einführungsempfehlung bis zum Herbst 2008 vorzulegen.

Intensivtäterkonzept der Intensivtäterkriminalität und richtete nach vorherigem Einsatz einer in der Kriminalpolizei ein.

Die Bekämpfung der Intensivtäterkriminalität erfolgt nach Neustrukturierung der Kriminalpolizei seit November 2006 im Fachkommissariat 14. Im Dezember 2006 wurde ein neues Intensivtäterkonzept entwickelt. Dies wurde im Mai 2007 beschlossen und wird sukzessive umgesetzt.

Das neue Konzept enthält eine Schwerpunktsetzung im Bereich der Das Intensivtäterkonzept wurde wie folgt umgesetzt: der Anzahl. Darüber hinaus erfolgt vierteljährlich eine Aktualisierung der Intensivtäterliste. Die Identifizierung der Intensivtäter erfolgt unter Einbeziehung der der Jugendlichen und Heranwachsenden. Im Bereich Jugendgewalt sind zwei Drittel der Täter den Intensivtätern zuzurechnen.

Die Zuständigkeit in der Sachbearbeitung wurde erweitert. Mit Ausnahme von Kapitaldelikten wie Tötungs- und Sexualdelikten werden vom Fachkommissariat alle von Intensivtätern begangenen Straftaten ­ auch die der Kleinkriminalität, wie z. B. einfache Körperverletzung, Ladendiebstahl, Erschleichen von Leistungen ­ bearbeitet. und die Eröffnung von Recherchemöglichkeiten erweitert.

Im Rahmen der Analysearbeit erfolgt täglich die Erstellung einer sogenannten mit der Intensivtäterliste erstellt.

Veranlassung von Schwerpunktmaßnahmen: Die Schutzpolizei steuert zentral operative Einsatzkräfte für Schwerpunktmaßnahmen.

Durchführung von Qualifizierungsmaßnahmen in der Jugendsachbearbeitung: Die wurden in Zusammenarbeit mit der HfÖV durchgeführt, weitere sind in Planung. von neun Sachbearbeitern drei in einer dauerhaften Verwendung. Eine Anzahl von fünf wird angestrebt und in Kürze realisiert.

Bei der Staatsanwaltschaft wurden im Bereich der Jugend- und BTM-Kriminalität Sonderzuständigkeiteneingerichtet.

Top-Täter-Datei im Intranet wird nach datenschutzrechtlicher Prüfung angestrebt.

Fachkommissariats für Intensivtäter stehen je Polizeikommissariat zwei Sachbearbeiter als feste Ansprechpartner zur Verfügung und ermöglichen somit eine enge Kooperation.

Gefährderansprachen bei jugendlichen und heranwachsenden Intensivtätern als Das Fachkommissariat führt seit Juli 2007 Gefährderansprachen bei jugendlichen und heranwachsenden Intensivtätern durch. Derzeit werden bei 32 Intensivtätern Gefährderansprachen durchgeführt, wobei die Quote erhöht werden soll.

Im Rahmen der Qualitätssicherung wurde die Durchführung von ED-Maßnahmen als Standard definiert. Die Erstellung von DNA-Mustern erfolgt durch eine priorisierte Bearbeitung.

Die sofortige Vollstreckung von Haftbefehlen gegen Intensivtäter wird durch die Zusammenarbeit mit der Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit (BFE) der Bereitschaftspolizei gewährleistet. Die BFE leistet darüber hinaus Unterstützung bei Die behördenübergreifende Zusammenarbeit wurde intensiviert. Konkrete Kooperationsbeziehungen bestehen zu folgenden Stellen:

· Ausländerbehörde: Kooperation mit der Task-Force zwecks fortlaufender Bewertung des ausländerrechtlichen Status der Intensivtäter sowie Beteiligung an Gefährderansprachen,

· Ordnungsamt: Prüfung Waffenverbote für Intensivtäter,

· Führerscheinstelle,

· Justizvollzugsanstalt: Mitteilung über Haftentlassung und Vollzugslockerung,

· Jugendgerichtshilfe,

· soziale Dienste beim Landgericht, Bewährungshilfe. vorrangig an die Staatsanwaltschaft weitergegeben.

Fallkonferenzen werden bei jugendlichen und heranwachsenden Intensivtätern unter Beteiligung von Vertretern anderer Behörden im Rahmen eines Pilotprojekts in der Polizeiinspektion Süd durchgeführt.

Alle erforderlichen Maßnahmen wurden getroffen, um den personenorientierten Bericht (POB) schnellstmöglich einzuführen. Derzeit liegen 175 POB vor, die in der als praktikabel erwiesen und stößt auf positive Resonanz bei der Staatsanwaltschaft und beim Jugendgericht. Damit der POB von Staatsanwaltschaft und Polizei bearbeitet bzw. gepflegt werden kann, bedarf es der Einrichtung einer gemeinsamen informationstechnischen Basis. Hierfür soll ein gemeinsamer Server beschafft werden.

Seit Einführung der Neukonzeption zur Intensivtäterbearbeitung konnte die Anzahl der Fälle, in denen jugendliche und heranwachsende Intensivtäter beteiligt waren, deutlich reduziert werden. Maßgeblich für die Reduzierung dürfte die hohe Zahl von

Ein Erfolgsfaktor stellt die dem Konzept immanente behördenübergreifende Zusammenarbeit im Phänomenbereich Intensivtäter dar, bei der die Aspekte der und den Patenschaften in der Region, kann mit weiteren Verbesserungen der Ergebnisse gerechnet werden.