Der HVV kann und muss nicht kostendeckend betrieben werden

Mit 72 % der Gesamtkosten erzielt der HVV bereits einen vergleichsweise hohen Kostendeckungsgrad.

Der HVV kann und muss nicht kostendeckend betrieben werden.

Wir fordern:

Durch eine weitere Erhöhung seiner Attraktivität sollte der ÖPNV sich in den nächsten Jahren als innenstädtisches Transportmittel durchsetzen. Es muss eine Reform des Tarifsystems stattfinden. Es sollte z. B. ein Einzelticket für Kurzstrecken eingeführt werden. Am Wochenende sollten Metrobusse probehalber nachts durchfahren.

Mittel sollten auf keinen Fall gekürzt werden.

Motorisierter Individualverkehr

Wir stellen fest:

Aus Geldmangel können viele Straßen nicht im nötigen Maße saniert werden.

Durch das Konzept der adaptiven Netzsteuerung wird die Nutzung der bestehenden Verkehrswege optimiert.

Wir fordern:

Eine starke Reduktion des Verkehrsaufkommens in der Stadt ist nötig. Dies kann durch eine Umorientierung hin zur verstärkten Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel erreicht werden.

Verkauf von Immobilien

­ Primo (Projekt Immobilienmobilienmobilisierung)

Wir stellen fest:

Die Stadt plant den Verkauf von 180 Immobilien, die danach größtenteils zurückgemietet werden sollen. Der Verkaufserlös soll so gewinnbringend investiert werden, dass sich trotz Mieten die finanzielle Situation der Stadt verbessert. Ein überzeugendes Konzept hierzu existiert nicht. Wir gehen deshalb davon aus, dass der Verkauf der Ämter und Gerichte für die Stadt langfristig nicht rentabel ist.

Wir fordern: Gebäude, die von Museen und anderen kulturellen Einrichtungen genutzt werden, sollten auf keinen Fall verkauft werden, da diese Einrichtungen sehr sensibel für Mietkostenerhöhungen sind. Verlieren sie ihre Sitze in innerstädtischen Bereichen, schadet dies der Lebendigkeit und der Vielfalt der Stadt.

Vom Verkauf der Ämter und Behörden raten wir ab.

Stadtverschönerung (Sanierung) Soziale Einrichtungen in Sanierungsgebieten

Wir stellen fest :

Es gibt eine Reihe von sozialen Brennpunkten in Sanierungsgebieten (z. B. Kirchdorf - Süd, Schulterblatt). Jedoch werden die sozialen Probleme teilweise zu spät angepackt. Erst, wenn die zustände dramatisch sind und in den Medien thematisiert werden, wird etwas dagegen unternommen.

Wir fordern :

- Eine frühzeitige Analyse der einzelnen Stadtteile, und zwar im Hinblick auf soziale Problemlagen (Jugendarbeitslosigkeit, Jugendkriminalität, Sprach und Integrationsprobleme von Migranten, Betreuung von Kindern und jugendlichen Drogenkriminalität etc.).

- Eine kurzfristige Umsetzung von Projekten zur Verbesserung der oben genannten sozialen Probleme (z. B. Jugendzentren, Sportanlagen, Kinder -, Spiel -, und Freizeitangebote, Sprachkurse für Migranten in deren Umgebung Drogenberatungsstellen wie z. B. „Jesus Center")Bessere Koordination von Bau -, Stadtentwicklung -, und Sozialdienststellen für schnelle Umsetzung, (Bauinvestition) und Betrieb der Einrichtungen mit ausreichend Personal. Stadtplanung

Wir stellen fest : Hamburg ist strukturell gekennzeichnet durch eine Mischung von Altbauten, Neubauten aber wenig Hochhäusern und Grünflächen.

Wir fordern : Erhalt von Altbauten, behutsame Integration von Neubauten Beibehaltung von Grünflächen und Naherholungsgebieten in zentraler Lage (z. B. Parks Wiesen, Grünflächen im Wohnumfeld etc.). Außerdem fordern wir, dass wenn Hochhäuser in Wohngebieten gebaut werden in das Umfeld eingefügt werden. Ökologische Aspekte

Wir stellen fest :

Selbst bei großen Dachflächen (z. B. Großsiedlungen) wird Sonnenenergie (leider) gar nicht genutzt. Viele Häuserfassaden sehen grau und hässlich aus.

Wir fordern : Zuschüsse vom Bund und Hamburg für :

- Sonnenenergie / Solarzellen (Haus und Straße wie z. B. in Kopenhagen)

- Dach ­ und Fassadenbegrünung

Wir stellen fest :

Besonders nachts fühlt man sich in einigen Gebieten auf Hamburgs Staßen (z. B. Rothenburgsort) unsicher und angespannt, da Nachtbeleuchtungen fehlen.

Wir fordern : Lampen bzw. Nachtbeleuchtung flächendeckend für Hamburg besonders in sozialen Brennpunktgebieten.

Wir stellen fest :

In einigen Stadtteilen besonders in Randbezirken gibt es noch Plastikmüllsäcke, die auf die Straße gestellt werden, da keine Mülleimer/ Container vorhanden sind. Dies führt zu einer Überlagerung der Gehwege und stört die Anwohner massiv.

Wir fordern : Mülleimer und Container flächendeckend für Hamburg. HafenCity Thema: Barkassenanbindung

Wir stellen fest:

Durch die geplante U4 und die Busverbindungen ist die Anbindung der HafenCity gewährleistet. Ohne eine Barkassenanbindung würde der typische Charme Hamburgs als Stadt am Wasser verloren gehen.

Wir fordern:

Wir fordern die Einrichtung einer Barkassenanbindung zur Anbindung der HafenCity über den Seeweg. Diese Anbindung unterstützt das maritime Flair der Hansestadt und bietet eine attraktive Alternative zur Landverbindung. Überdies hinaus wird eine direkte Verbindung zu allen Hafengebieten, insbesondere den Landungsbrücken hergestellt. So könnte man z. B. Haltestellen an der geplanten Elbphilharmonie und am Magdeburger Hafen einrichten.