Leistungsstipendien für ausländische Studierende

DAAD Preis für herausragende Leistungen ausl. Mitarbeiter Verg. Gr. II a BAT zum Zweck der Promotion bereit. Sie waren bzw. sind überwiegend mit Frauen besetzt.

4. Welche Hochschulen setzen welche Tutorenprogramme wie um?

Universität:

Die Universität Hamburg (ausgenommen UKE, aber einschl. ex HWP) erhält von der BWF derzeit pro anno aus dem Hamburger Tutorenfonds 298 190 Euro aufgeteilt auf die Kat. 2.1 (Verbesserung der Studiensituation in den Hochschulen und Studiengängen mit hohen Studienanfängerzahlen und einer ungünstigen Betreuungsrelation), die Kat. 2.2 (Verbesserung der Betreuung ausländischer Studierender) und die Kat. (Förderung von Innovationen im Bereich der Tutorenbetreuung). Unter den Förderkategorien besteht gegenseitige Deckungsfähigkeit.

Das Geld für Kat. 2.3 wird aufgrund von Anträgen den einzelnen Departments der Fakultäten der Universität Hamburg bewilligt. Die Departments setzten Prioritäten hinsichtlich der Anträge und verteilen entsprechend die bewilligten Summen.

Darüber hinaus stehen der Universität Hamburg (einschließlich ex-HWP) Mittel für Tutorien im Wirtschaftsplan in Höhe von 965 595 Euro [934 595 Euro + 31 000 Euro] jährlich zur Verfügung.

Das Department Wirtschaft und Politik der Fakultät 2 erhält die ursprünglich der HWP zugewiesenen Mittel. Die Mittel werden in den Fakultäten dezentral für Tutoren zwecks Verbesserung der Lehrsituation eingesetzt.

UKE: Tutoren betreuen regelmäßig an der Medizinischen Fakultät eine Orientierungseinheit für Erstsemester.

HAW: Neben der Umsetzung des Hamburger Tutorenprogramms wird von der HAW aus HWP II ­ Mitteln in Höhe von 200 000 Euro ein Tutorenprojekt an der Fakultät Technik und Informatik gefördert.

HfbK: Akademische und studentische Tutorien werden aus dem Bebtriebshaushalt der HfbK sowie aus dem Hamburger Tutorenprogramm finanziert. Sie werden eingerichtet zur Unterstützung der Lehre in allen Lehr- und Forschungsbereichen/Studienschwerpunkten.

HfMT: Die HfMT erhält aus Sondermitteln der BWF seit etwa vier Jahren jährlich einen festen Betrag von 930 Euro zur Förderung "innovativer Projekte im Tutoreneinsatz". In den letzten drei Jahren gab es ergänzende Einzelanträge zu diesem Förderprogramm seitens der Hochschule, die zu einer Erhöhung dieses Betrages geführt haben (um durchschnittlich etwa 2000 Euro pro Jahr). Über die Verwendung dieser Sondermittel wird regelmäßig gegenüber der BWF berichtet. Der Schwerpunkt der Tutorenarbeit, die aus diesen Mitteln finanziert wird, liegt im Bereich Multimediaeinsatz.

Die Hochschule hat aus eigenen Mitteln keine Tutorenprogramme finanziert. Die Dekanate entscheiden innerhalb des ihnen zur Verfügung stehenden Budgets eigenständig, wie sie die Mittel einsetzen (z.B. für Tutoren oder Studentische Hilfskräfte oder wissenschaftliche Reisen).

TUHH: StartIng-Tutoren = Unterstützung der Erstsemester bei der Orientierung PROFIS-Tutoren = Vorbereitung ausländischer Studierender in der Prüfungsphase compass-Tutoren = Integrationsmaßnahmen in Studentenwohnheimen für ausländische Studierende Welcome-Tutoren = allgemeine Unterstützung ausländischer Studierender zur Integration TU4You-Tutoren = Werbung von Schülerinnen und Schülern für ein Studium an der TUHH

5. Wie werden die Mittel aus dem Hamburger Tutorenprogramm auf die einzelnen Hochschulen verteilt? Wie wird die Verteilung der Mittel kontrolliert?

Der Mittelverteilung auf die Hochschulen liegen Indikatoren zur jeweiligen Betreuungsrelation an der Hochschule, zur Studierendenzahl und zum Anteil der Bildungsausländer zugrunde, die zuletzt 2002 für eine Umverteilung überprüft wurden.

· Für Kat. 2.1 gilt: Zahl der Studienanfänger in Fachbereichen mit einem Auslastungsgrad von mindestens 90 %, Zulassungszahlen von mindestens 100/Jahr und einem im Hochschulvergleich ungünstigen CNW im Bezugsjahr 2000.

· Für Kat. 2.2 gilt: Anzahl der ausländischen Studienanfänger im Jahr 2000 ohne Bildungsinländer (aber einschließlich Programmstudierender).

· Für Kat. 2.3 gilt: die Hochschulen entscheiden selbst über die Einzelanträge in ihrem Zuständigkeitsbereich.

Im Interesse der Planungssicherheit wurden dann die so begründeten Beträge für jede Hochschule über mehrere Jahre als Zuweisung konstant gehalten. Über die Vergabe von zuletzt knapp 9 % der verfügbaren Mittel zzgl. nicht verwendeter Restmittel, die von den Hochschulen zurückgefordert wurden, entschied aufgrund von Einzelanträgen der Hochschulen bzw. des Studierendenwerks Hamburg die zuständige Behörde.

Sie übte die Kontrolle der Mittelverwendung auf der Basis einer jährlichen Berichterstattung der Hochschulen/des Studierendenwerks aus.

Ab 2007 sollen die Mittel des Hamburger Tutorenfonds gemäß der zuletzt gültigen Aufteilung als Bestandteil der Globalzuschüsse an die Hochschulen/Studierendenwerk verteilt werden.

Eine gesonderte Kontrolle der Verwendung der Tutorenfondsmittel entfällt künftig bei den Hochschulen; das Studierendenwerk wird weiterhin (im Rahmen seines jährlichen Geschäftsberichts) über die Mittelverwendung berichten.

C. Leistungen in der Lehre Universität:

Da der Begriff "Betreuung" unspezifisch ist und sich die jeweiligen Ausbildungserfordernisse von Fach zu Fach sehr unterschiedlich gestalten können, konnte die Frage nicht valide beantwortet werden. Angaben durch die wissenschaftlichen Einrichtungen wurden gleichwohl aufgenommen.

Zu den Prüfungsverfahren ist zu berücksichtigen, dass die Universität in Bezug auf die hier gewünschten Auskünfte keine Statistiken für die Staatsprüfungen (z. B. Lehrämter) führt.