Die Senatsvertreter antworteten dies werde von ihnen genauso gesehen

Er erbat hierzu eine Stellungnahme.

Die Senatsvertreter antworteten, dies werde von ihnen genauso gesehen. Weitere Gespräche hinsichtlich der Situation der Geschichtswerkstätten seien also vonnöten.

Der GAL-Abgeordnete erkundigte sich in Hinblick auf Schulen danach, inwieweit die Geschichtswerkstätten unter Umständen mit Honorarfinanzierungen rechnen könnten, insofern sie Teile des Unterrichts übernähmen. Er fragte, ob es diesbezüglich neue Entwicklungen gebe.

Die Senatsvertreter antworteten, diesbezüglich sei keine neue, sondern eine „alte" Entwicklung zu nennen, nämlich die der selbstverantworteten Schule. Es handele sich hierbei aber nicht um ein Dekret, bestimmte Fördersätze für das Außengeschehen und für die Kontakte zuzusagen, die Schulen mit außerschulischen Lernorten hätten.

Die Fördersätze würden von den Geschichtswerkstätten jeweils mit den Schulen ausverhandelt, reichten aber keinesfalls für eine Vollfinanzierung der Werkstätten hin.

Im Übrigen bewegten sie sich in einem Steuerungssystem, in dem die Kulturbehörde nicht die unmittelbare Finanzierungsgröße darstelle. Sie sei zwar die Ausgangsgröße, aber in Kernfragen nicht die Richtlinien setzende Größe ­ Stichwort „Globalsteuerung": Man spreche von sieben Bezirken, die globale Budgets zugewiesen bekämen und sich dann in der Feinspezifikation ihrer jeweiligen Produktbereiche auch mit den Geschichtswerkstätten auseinanderzusetzen hätten.

Die Senatsvertreter hofften, dass sich in der weiteren Genese neuer Bezirksstrukturen nach der Verwaltungsreform aufseiten der Bezirke eine neue Aufmerksamkeit für freie Trägerstrukturen sowie eine neue Energie und ein neues Geschick entwickeln würden. Das Beispiel Bramfeld zeige, dass dies auch gelingen könne.

Zu den nachgefragten möglichen Honorarfinanzierungen sowie zu Projektförderungen ergänzten sie, diese seien Verantwortungsbereiche, die unmittelbar in den Bezirken lägen.

Der GAL-Abgeordnete fragte nach, ob außer den 7.000 Euro für Bramfeld auch aus anderen Bezirken zusätzliche Mittel gekommen seien.

Die Senatsvertreter antworteten, für dieses Jahr sei dies nicht der Fall.

Der Vorsitzende schlug vor, das Thema weiterhin auf der Agenda des Ausschusses zu halten. Im Jahr 2008 könne es dann erneut aufgerufen werden, um die Frage der Entwicklung der Situation für dieses Jahr zu beraten. Ein möglichst zeitiger Aufruf zu Beginn des Jahres wäre dabei für eine Kalkulation der Geschichtswerkstätten hilfreich.

Die SPD-Abgeordneten schlugen vor, einen Zwischenbericht zu verfassen, um die Bürgerschaft über den aktuellen Stand Beratungen zu informieren.

Der Vorschlag fand Einvernehmen im Ausschuss.

III. Ausschussempfehlung:

Der Kulturausschuss bittet die Bürgerschaft, von vorstehendem Zwischenbericht Kenntnis zu nehmen.