Photovoltaik

Bienenhaus

Das Gebäude des Bienenhauses mit angrenzendem Lehrbienenstand wurde vom Imker-Verein Hamburg-Bramfeld e.V., welcher eigene Beiträge zum Veranstaltungsprogramm des Zentrums leistet, gebaut. Nach dem Bau ist das Bienenhaus in das Eigentum der damaligen Umweltbehörde gegangen. Auch nach der Übertragung an die IGS GmbH (s. Ziffer 7.1.) soll der Imker-Verein seine Aktivitäten fortführen können.

Scheune

Die Scheune umfasst rund 480 m² Grundfläche und dient als Lager (z. B. Ausrüstung für die Durchführung von Festen), als Abstellfläche für den Maschinenpark (zur Pflege der Grünflächen) und gelegentlich als wettersicherer ergänzender Veranstaltungsort (z. B. beim Weihnachtsmarkt). Hoffläche

Die Hoffläche (rd. 2.200 m², zurzeit mit beschädigtem Kopfsteinpflaster) wird aktuell als Parkraum und Veranstaltungsort genutzt.

Gesindehaus

Der Verein Integratives Wohnen (VIW) betreut im ehemaligen Gesindehaus ein Behindertenwohnprojekt und nutzt eine an das Haus angrenzende Fläche als Staudengärtnerei.

Sowohl das Haus als auch die Fläche sind im Verwaltungsvermögen der Freien und Hansestadt Hamburg und wurden der Lawaetz-Stiftung 1986 überlassen, die ihrerseits die Fläche und das Gebäude dem Verein VIW überlassen hat.

Zufahrt

Die Zufahrt von der Straße „Karlshöhe" zur Hoffläche erfolgt über einen schmalen, ca. 160 m langen Weg. Ein weiterer Zugang (nur für Fußgänger) bindet das Zentrum an einen vorbeiführenden Fuß- und Radweg an. Dieser bildet eine Verbindung zu den stark frequentierten Naherholungsgebieten Berner Wald und Volksdorfer Teichwiesen.

4. Das neue Konzept für den UmwelterlebnisPark Karlshöhe

Konzept für den Gebäudekomplex

Das vielschichtige Konzept des modernisierten Umweltzentrums umfasst mehrere Module, die nicht für sich allein genommen sondern erst in ihrer Gesamtheit und sich gegenseitig ergänzend das Gelände attraktiver machen.

Erlebnisausstellung „Natur-Energie-Klimaschutz"

Als Herzstück des UmwelterlebnisParks soll im Stallgebäude eine Ausstellung zum Themenkomplex „NaturEnergie-Klimaschutz" entstehen mit einem Baumhaus im Außengelände als zusätzlichem Besuchermagneten. Sie soll anschaulich und spannend naturwissenschaftliche und technische Zusammenhänge zu Natur, Energie, Klima- und Umweltschutz sowie Nachhaltigkeit erlebbar machen und vermitteln. Dargestellte Energiekreisläufe der Natur verdeutlichen, dass Menschen natürliche Prozesse nutzen oder kopieren können. Die bei der Sanierung angewandten Techniken (Wärmedämmung, Heizung und „Gläsernes Energie- und Umwelthaus", Lüftung, Beleuchtung, Klima und Umwelt schonende Baustoffe, Solartechniken, Demonstrationsanlage für zukunftsfähige Abwasserinfrastruktur und -entsorgung) greift die Ausstellung auf. Die Exponate stellen erlebnisorientiert dar, in welcher Form auch Privathaushalte zum Klimaschutz beitragen können und geben konkrete und praktische Informationen über ein an Nachhaltigkeit orientiertes Alltagshandeln.

Im Rahmen eines Auswahlverfahrens wurde der Entwurf der renommierten Hamburger Agentur kunstraum gfk ausgewählt. Er vermittelt die komplexen Inhalte situationsbezogen und übergreifend am Wandel der Jahreszeiten:

­ Frühling: Erwachen aus der Winterstarre ­ Photosynthese beginnt ­ Reptilien wärmen sich auf ­ Natur nutzt Sonne ­ Sonnenkollektoren und Photovoltaik

­ Sommer: Gefahr der Überhitzung und Austrocknung ­ Treibhauseffekt ­ Klimatisierung in der Tier- und Pflanzenwelt ­ Möglichkeiten der natürlichen Kühlung

­ emissionsarme Mobilität

­ Herbst: Propellerprinzip in der Natur ­ Biomasse im Naturkreislauf ­ Technische Nutzung der Windenergie

­ Biogasgewinnung ­ Speichern von Energie

­ Winter: Schutz vor Kälte und Energieverlust ­ Winterschlaf und Winterruhe ­ Wärmedämmung ­ energetisch günstiges Bauen ­ verschiedene Energieträger.

Dieses Ausstellungskonzept ist zur Ansprache breiter Bevölkerungskreise sehr geeignet, da sich die Themen Natur, Energie und Klimaschutz ideal mit dem Jahreszeitenablauf und den damit verbundenen Alltagserfahrungen verknüpfen lassen. Zusätzlich bietet das Jahreszeitenthema häufige und vielfältige Marketingansätze zur Kundenbindung.

Durch die Naturerlebnisstationen des Außengeländes, die betriebseigenen, Ressourcen schonenden Techniken und die benachbarte Solar- und Ökosiedlung erfährt die Ausstellung in besonderem Maße Anschaulichkeit und Praxisnähe. Ebenso relevant ist das Aufgreifen von Ausstellungsthemen in den anderen Angebotselementen (KinderForscherwerkstatt, Bistro, Seminarraum, Gutshaus und Scheune). Die Dauerausstellung soll durch Wechsel- und Sonderausstellungen im Erdgeschoss ergänzt werden.

Multifunktionaler Schulungs- und Veranstaltungsraum

Der multifunktionale und zeitgemäß ausgestattete Veranstaltungsraum im Erdgeschoss (rd. 110 m²) bietet weitergehende Möglichkeiten für Bildungsprogramme wie Tagungen und Seminare (z. B. Hausdämmung, Förderprogramme der Stadt zum Klimaschutz, Solar-Stammtisch). Vorträge und Erwachsenenbildung für Laien sind ebenso vorgesehen wie berufliche Weiterbildung und Schulung.

Darüber hinaus kann der Seminarraum flexibel für unterschiedliche Veranstaltungen (z. B. Lesungen, Konzerte, Kunstausstellungen) genutzt werden.

Kinder-Forscherwerkstatt

Die multifunktionale Kinder-Forscherwerkstatt soll vorrangig Räumlichkeiten und Ausstattung zur Umsetzung naturwissenschaftlicher Bildung zur Verfügung stellen.

Kinder im Alter von 4 bis 12 Jahren haben hier in Seminaren, auf Kindergeburtstagen und während der SchulProjektwochen unter Anleitung die Möglichkeit, Naturund Energiephänomene des Außengeländes und der Ausstellung selbständig mit Hilfe von Binokularen, Mikroskopen und kleinen Versuchen tiefer zu erforschen. Darüber hinaus bietet die Kinder-Forscherwerkstatt Platz für erste handwerkliche Arbeiten mit Holz, Ton und anderen

Naturmaterialien und zur Herstellung kleiner Gegenstände aus dem Natur- und Energiebereich (z. B. Nistkästen, Solar-Windrad). In einem kleinen Lehrküchenbereich können die Zusammenhänge zwischen biologisch produzierten Lebensmitteln, energiesparender Verarbeitung und gesunder Ernährung durch das Zubereiten einfacher Speisen vermittelt werden.

Gläsernes Energie- und Umwelthaus

Bei der Sanierung des Stallgebäudes sollen moderne Energie- und Umwelttechniken an und in den Gebäuden zum Einsatz kommen, mit denen der UmwelterlebnisPark Karlshöhe gleichzeitig eine Vorbildfunktion übernehmen soll. Im Focus stehen insbesondere energieeffiziente und energiesparende Maßnahmen und Techniken, die die Ausstellung näher erläutert. Gemeinsam mit zwei Unternehmen ist darüber hinaus geplant, moderne Energie- und Umwelttechniken gesondert in einem „Gläsernen Energie- und Umwelthaus" zu demonstrieren, welches als neues, einzeln stehendes Gebäude nordöstlich des Stalls vorgesehen ist. Dort sollen mehrere zukunftsweisende und Klima schonende Heiztechniken, oftmals in KraftWärme-Kopplung, offen zu sehen sein. Die erzeugte Wärme kommt zunächst den Gebäuden zugute; ein voraussichtlicher Überschuss soll den vorhandenen Saisonspeicher der nahe gelegenen Solarsiedlung speisen und geht somit nicht verloren. Es ist geplant, auf dem Gelände eine moderne Infrastruktur für die Entwässerung zu installieren. Kernstück ist eine Vakuumanlage, die das Abwasser aus den Toiletten absaugt. Diese Technik verringert den (Trink-) Wasserverbrauch erheblich, ermöglicht es potenziell, Schadstoffe aus dem Abwasser besser zu entfernen und Energie sowie Rohstoffe zurück zu gewinnen.

Auch entlastet sie die vorhandene Pflanzenkläranlage, die zudem erneuert und an die steigenden Besucherzahlen angepasst werden soll.

Bistro und Restaurant

Der Gastronomiebereich ist wesentlicher Bestandteil des Gesamtkonzepts. Tagsüber erfolgt die Bewirtung der Besucher als Bistro- und Cafebetrieb, der abends zu einem hochwertigen Restaurant avanciert. Schwerpunktmäßig sollen regionale und saisonale Lebensmittel aus biologischem Anbau verwendet werden. Dabei bietet sich die Möglichkeit, an ausgewählten Beispielen den Klima und Umwelt schonenden Beitrag dieser Lebensmittel aufzugreifen und zu erläutern. Auch das Veranstaltungsprogramm spiegelt sich thematisch im Angebot des Gastronomiebetriebs und in der Speisekarte wider. Ein Wintergarten zur Hofseite soll das Platzangebot erhöhen und zur Attraktivität und Flexibilität des Gastronomie- und Veranstaltungsbetriebs beitragen. Bei der Umsetzung des Wintergartens sollen Energieaspekte auf modellhafter Ebene besondere Berücksichtigung finden. Es wird angestrebt, in den Gastronomiebetrieb möglichst ein Behindertenprojekt einzubeziehen.

Laden mit Informationsstand

Ein dem Bistro angegliederter Laden bietet ausgewählte Produkte zum Lernen, Informieren und Spielen, wie z. B. Solarbausätze, Nistkästen etc. an, die sich auf die Ausstellungsinhalte und auf saisonale Veranstaltungsangebote des UmwelterlebnisParks beziehen als auch nachhaltige Produkte für den Alltag. Dem Laden angegliedert ist ein Informationsstand zum Thema „Energiesparen und Klimaschutz", an dem Informationsschriften ausgelegt werden und persönliche Beratungen stattfinden sollen.

Scheune

Auf dem Scheunendach wird ein Unternehmen der Solarbranche eine Photovoltaik-Anlage installieren, die durch Verkauf des erzeugten Stroms sowohl den Betrieb des UmwelterlebnisPark Karlshöhe unterstützt als auch pädagogisch als Demonstrationsobjekt fungieren soll. Die Scheune muss anteilig Raumkapazitäten zur Unterstellung von Geräten und Utensilien zur Gelände- und Tierpflege vorhalten. Zusätzlich wird sie aber auch in das Modernisierungskonzept als Event- und Veranstaltungsfläche eingebunden. Kunsthandwerker- und Weihnachtsmärkte können dort ebenso stattfinden wie klassische Scheunenkonzerte oder ökologische Kindergeburtstage.

Gutshaus

Das Gutshaus bedarf einer Sanierung, um sich in moderner Form den Erfordernissen des UmwelterlebnisParks Karlshöhe anpassen zu können. So müssen die beiden kleinen Seminarräume des EG einschließlich der Terrasse als multifunktionale und repräsentative Räume für Besprechungen und Seminare hergerichtet werden. Auch der Eingangsbereich und der Treppenaufgang zu den Büroräumen, ebenso die Büroräume selbst, müssen saniert werden, um dem neuen Image des UmwelterlebnisParks Karlshöhe zu entsprechen.

Aufwertung des Außengeländes Kernpunkt der baulichen Modernisierung wird die Instandsetzung des Stallgebäudes sowie die Installierung moderner Umwelttechniken. Darüber hinaus werden auch das Außengelände, die Scheune sowie das Gutshaus in den Modernisierungsprozess einbezogen.

Freigelände der Ausstellung

Im Kontext der Ausstellung soll draußen ein besonderes, sichtbares und ebenfalls kostenpflichtiges Besucher-Highlight geschaffen werden. Geplant ist ein Baumhaus als eine höher gelegene erlebnisorientierte „Forscherstation", das durch bewegungsintensive ­ und damit für pädagogische Zwecke zu nutzende „Energie zehrende" ­ Pfade erreicht werden kann (z. B. Hängebrücke, Klettervorrichtungen).

Rundweg mit Naturerlebnisstationen

Der bereits vorhandene Rundweg durch das Außengelände soll durch etwa 10 Naturerlebnisstationen ausgebaut werden. Hierbei handelt es sich um informative und pädagogisch aufbereitete kleine Lernstationen zu unterschiedlichen, den jeweiligen Biotopen entsprechenden Themen. Hier können sich Besucher des Außengeländes interaktiv mit verschiedenen Naturphänomenen, Naturund energetischen Zusammenhängen unmittelbar vor Ort auseinandersetzen. Darüber hinaus sollen gezielte Hinweise zum Besuch der Ausstellung anregen, in der die Themen der Naturerlebnisstationen vertieft behandelt werden.

Gestaltung von Hoffläche, Wegen und Auffahrt

Dem Hof als repräsentative und publikumswirksame Anlaufstelle des UmwelterlebnisParks Karlshöhe kommt besondere Bedeutung zu. Die Hoffläche, eingerahmt durch das Gebäudeensemble, bietet als große mit Kopfsteinen befestigte Fläche einen attraktiven Platz für Märkte und Feste. Von der Hoffläche als zentraler Drehscheibe bestehen die Zugänge zu allen Angebotselementen.

Veranstaltungsprogramm

Das zukünftige Veranstaltungsprogramm setzt sich aus unterschiedlichen Angeboten zusammen: Seminare und Schulungen

­ Erwachsenenbildung zu vertiefenden Umwelt- und Energiethemen;

­ Naturerlebnis-Veranstaltungen (Kita, Schule, Geburtstage, Freizeitgruppen);

­ Führungen durch die Erlebnisausstellung;

­ Kontinuierliche Freizeit-Kindergruppen.

Offene Veranstaltungen

­ Saisonale Feste und Märkte (wie z. B. Schafschurfest, Sonnenwend-Fest, Apfeltage, Adventsmarkt);

­ Ganzjährig wiederkehrende Veranstaltungen (wie Reihe „Kultur im Stall", Wanderausstellungen);

­ Wöchentlicher Öko-Markttag.

Externe Veranstaltungen

­ Tagungen;

­ Feiern und Events in Zusammenarbeit mit dem Bistro-/Restaurantbetrieb.

Cross-Marketing der Angebotsmodule

Die Angebote des UmwelterlebnisParks Karlshöhe sollen mehrdimensional und für unterschiedliche Zielgruppen sowie Freizeitsituationen ausgerichtet sein. Die einzelnen Module nutzen die Möglichkeiten des Cross-Marektings, wobei das Leitthema „Natur, Energie und Klimaschutz" die Orientierung für den Besucher darstellt. Das Gesamtangebot richtet sich an unterschiedliche Nutzergruppen (freizeitaktive Bürger, Restaurant-Besucher, Schulklassen, Besucher von Märkten und Veranstaltungen etc.).

In Hinblick auf die Ziele des UmwelterlebnisParks Karlshöhe besteht so die Möglichkeit, ein breites Spektrum von Zielgruppen an die Erfordernisse nachhaltiger Entwicklung und des Klimaschutzes heranzuführen: Wer im Restaurant lecker isst und nebenbei über die Qualität der frischen Produkte aus ökologischem Anbau erfährt, erhält einen Impuls, entsprechende Lebensmittel auf dem geplanten Öko-Wochenmarkt des UmwelterlebnisParks Karlshöhe, beim Imker oder im Rahmen einer Veranstaltung zu kaufen. Wer im Rahmen eines Festes oder bei einem Rundgang durch Hinweis an den Naturerlebnisstationen auf die Ausstellung aufmerksam wurde, kann als wiederkehrender Gast für die Ausstellung geworben werden, die wiederum Kinder zu vertieftem Arbeiten in der Kinder-Forscherwerkstatt motiviert und Erwachsene dazu anregt, das Veranstaltungsprogramm für spezielle Informationen und Beratung zu nutzen.

5. Verkehrskonzept

Der UmwelterlebnisPark Karlshöhe liegt direkt an dem Straßenzug, der vom S-Bahnhof Wellingsbüttel zum U-Bahnhof Farmsen führt. Von beiden Haltestellen fährt die Buslinie 27 direkt den UmwelterlebnisPark Karlshöhe an ­ in der Regel in einem 20-Minuten-Takt. Zusätzlich stellt die Buslinie 171 vom U-Bahnhof Farmsen eine weitere Verbindung im 20-Minuten-Takt her. Derselbe Straßenzug verbindet die Fahrrad-Alltagsrouten 5 (City ­ Barmbek ­ Poppenbüttel ­ Duvenstedt) und 6 (City ­ Hohenfelde ­ Farmsen ­ Volksdorf) miteinander und ist über diese und die Fahrrad-Freizeitroute 2 (OsterbekGrünzug) auch mit der Route „2. Grüner Ring" verbunden.

Langfristiges Ziel des Verkehrskonzepts ist es, den Anteil der mit ÖPNV und Fahrrad anreisenden Besucher gegenüber den Pkw-Benutzern kontinuierlich zu erhöhen.

Hierzu sind zum einen attraktive und serviceorientierte Infrastrukturen wesentliche Voraussetzungen, zum anderen muss die umweltverträgliche Anreise eine deutliche Rolle im Marketing und in der Öffentlichkeitsarbeit des UmwelterlebnisParks Karlshöhe einnehmen (Faltblätter, Internetseite, Pressemitteilungen etc).

Zur Verbesserung der Fahrradinfrastruktur muss die Radwegeverbindung entlang des o.a. Straßenzuges attraktiver gestaltet werden. Mit der hierfür erforderlichen Verbesserung der vorhandenen Radwege wurde 2007 ein Anfang gemacht; weitere Teilabschnitte können jedoch frühestens 2009 in die Bauprogrammplanung eingestellt werden, wenn entsprechende Haushaltsmittel im Titel „Förderung des Radverkehrs" zur Verfügung stehen. Abhängig von der Fertigstellung des UmwelterlebnisParks Karlshöhe kann seine Einbindung in die Hamburger Fahrradwegweisung, die sukzessive ausgebaut wird, zu einem früheren Zeitpunkt erfolgen. Es wird geprüft, ob Besucher am S-Bahnhof Wellingsbüttel und am U-Bahnhof Farmsen Fahrräder für die Fahrt zum UmwelterlebnisPark Karlshöhe ausleihen können. Im UmwelterlebnisPark Karlshöhe sollen 100 bedarfsgerechte und landschaftsverträgliche Abstellmöglichkeiten für Fahrräder entstehen. Als besondere Attraktion ist zusätzlich der Verleih außergewöhnlicher Fahrräder angedacht, wie beispielsweise ein „Konferenzrad", das in das Veranstaltungsangebot eingebunden werden kann (z. B. „Nachhaltige Landpartie" für Betriebsausflügler).

Weiterhin ist geplant, das Gelände an den 2. Grünen Ring an- und einzubinden, der selbst zu einem Radweg ausgebaut werden soll.

In Zusammenarbeit mit dem HVV soll geprüft werden, ob die Verbindungen von/zu den o.g. U- und S-Bahnstationen während der nachfragestarken Besuchszeiten zu wirtschaftlich vertretbaren Konditionen attraktiver gestaltet werden können. Hierzu ist an Folgendes gedacht:

­ Gezielte Erhöhung des Bustaktes für den Metrobus 27 am Vormittag, um die An- und Abreise für Kitagruppen und Schulklassen zu erleichtern;

­ Bestellung eines Bus-Shuttles bei Großveranstaltungen durch den UmwelterlebnisPark Karlshöhe ;

­ Rabattierung des Eintrittspreises für Ausstellungen bzw. Veranstaltungen durch Vorzeigen der Fahrkarte;

­ Der Einsatz von Wasserstoff-Bussen mit entsprechender Werbung für den UmwelterlebnisPark Karlshöhe.

Für die mit dem Pkw und mit Reisebus anreisenden Besucher müssen auf dem Gelände des UmwelterlebnisParks Karlshöhe ausreichende Stellplätze vorhanden sein, um die Umgebung vor Parkplatzsuchverkehr und zugeparkten Straßen zu bewahren. Während der Werktage und an normalen Wochenendtagen wäre es ausreichend, rund 30 Stellplätze zur Verfügung zu stellen. Für Veranstaltungen mit bis zu 1.000 Besuchern (rd. 12­15 mal jährlich) sind jedoch 80 Stellplätze erforderlich, ausgehend davon, dass 40 % der 1.000 Besucher gleichzeitig vor Ort sind, die Hälfte davon mit dem Pkw anreist und in jedem Pkw durchschnittlich 2,5 Personen sitzen. Diese Parkfläche benötigt etwa 2.

m². Sie soll auf dem zur Straße Karlshöhe angrenzenden Geländeteil neben der Streuobstwiese natur- und geländeverträglich entstehen und räumlich so gestaltet sein, dass mindestens ein Reisebus für Besuchergruppen (Schulklassen, Handicap-Gruppen; im Jahr 2006 weniger als 10 Reisebusse) parken und ein zweiter Bus wenden kann.