Aktion C4 Instrument 2 berufliche Integration straffälliger Jugendlicher und Jungerwachsener

· Aktion C4, Instrument 1: Übergang in Beschäftigung an der 2. Schwelle. einfal GmbH, Projekt: Job Point Hamburg.

· Aktion C4, Instrument 2: berufliche Integration straffälliger Jugendlicher und Jungerwachsener. Beschäftigung und Bildung, Projekt: Straffällige Jugendliche.

· Aktion C5, Instrument 2: Berufswegeplanung, Qualifizierung von Strafgefangenen ­ unter anderem von jugendlichen Strafgefangenen. Justizvollzugsanstalt Hahnöfersand, Teilanstalt Jugend, Projekt: proFIT by Basics.

9. Europäischer Pakt für die Jugend

Das Jugend-Informationszentrum (JIZ) bietet online über den Hamburger Jugendserver Informationen über Auslandsaufenthalte für Jugendliche an. Gibt es eine Evaluation (Zugriffszahlen, Umfragen) und Bewertung darüber, wie viele Jugendliche und welche Gruppen junger Menschen damit erreicht werden?

Im Jahr 2007 erfolgten 138.912 Zugriffe auf den Jugendserver des JIZ. Den Bereich „Ausland" besuchten 1091 Interessenten. Im Übrigen siehe Antwort zu 4.1.1 bis 4.1.4.

Welche Rolle spielt die Landeszentrale für Politische Bildung bei der Information über Programme und Stipendien für Auslandsaufenthalte für Hamburger Schülerinnen und Schüler?

Keine. Im Übrigen siehe Antwort zu 4.1.1 bis 4.1.4.

Gibt es eine regelmäßige Form der Beteiligung Hamburger Jugendverbände an den Planungen des Senats oder der zuständigen Behörde(n) im Bereich der internationalen Jugendkooperation?

Wenn ja, wie erfolgt diese und wer ist daran beteiligt?

Die zuständige Behörde informiert Hamburger Jugendverbände und deren Dachorganisationen umfassend über:

- Fördermöglichkeiten und Antragsfristen im Bereich der internationalen Jugendarbeit (Fördermittel der Freien und Hansestadt Hamburg, Mittel aus dem Kinder- und Jugendplan des Bundes, Mittel der bilateralen Jugendaustauschwerke, Mittel der EU),

- Ausschreibungen der einzelnen Jugendaustauschwerke oder von IJAB (Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland) für Veranstaltungen, Kampagnen et cetera.

Die zuständige Behörde berät und unterstützt die Hamburger Jugendverbände in allen Belangen der Entwicklung und Gestaltung internationaler Partnerschaften. Die Ausrichtung der Kooperationen der Träger auf bestimmte Partnerländer im Rahmen der vorgegeben Förderpläne und -richtlinien ist in der Regel durch die spezifischen Interessen der Jugendverbände selbst vorgegeben.

Im Falle einer Schwerpunktsetzung durch den Senat, wie beispielsweise im Jahr des 50-jährigen Städtepartnerschaftsjubiläums zwischen Hamburg und St. Petersburg 2007, wurden die Hamburger Träger der internationalen Jugendarbeit und die Jugendverbände sehr frühzeitig zur Planungsanmeldung für Städtepartnerschaftsprojekte aufgefordert, um diese in die Vereinbarungen Hamburgs mit St. Petersburg aufnehmen zu können. Ende 2007 erfolgte eine gemeinsame Auswertung der Projekte nach Einladung durch die zuständige Behörde an alle in 2007 am Austausch mit St. Petersburg beteiligten Hamburger Träger und Jugendverbände. Eine regelmäßige Fortsetzung des Erfahrungsaustauschs wurde vereinbart.

Die Jugendverbände werden regelmäßig zum Jahresende durch die zuständige Behörde zu Planungsanmeldungen für Städtepartnerschaftsprojekte aufgefordert.

Wenn nein, warum nicht?

Entfällt.

Wie bewerten der Senat beziehungsweise die zuständige Behörde den Europäischen Pakt für die Jugend?

Welche Konsequenzen hat der Senat beziehungsweise die zuständige Behörde für sein beziehungsweise ihr eigenes Handeln in Hamburg aus dem Europäischen Pakt für die Jugend gezogen?

Der Senat misst den Zielen des Europäischen Pakts der Jugend, dem Recht von jungen Menschen auf Bildung und Ausbildung, berufliche Eingliederung und gesellschaftliche Beteiligung, hohe Bedeutung bei. Diese Ziele bilden seit vielen Jahren die Leitlinien des behördlichen Handelns. Insofern bedurfte es aufgrund des Europäischen Pakts der Jugend keiner neuen Maßnahmenplanung.

War Hamburg an der Ausarbeitung der Berichte der Bundesregierung zu „Information der Jugendlichen", „Partizipation der Jugendlichen" und „Freiwillige Aktivitäten der Jugendlichen" an die EU-Kommission beteiligt?

Wenn ja, wie und mit welchen Inhalten?

Die von der Europäischen Kommission vorgelegten Fragebögen zu den Themenkomplexen „Information der Jugend", „Partizipation der Jugendlichen" und „Freiwillige Aktivitäten der Jugendlichen" wurden für die Freie und Hansestadt Hamburg von der zuständigen Behörde beantwortet. Die Auswertung und Zusammenfassung der Fragebögen zu einem gemeinsamen Länderbericht wurde durch eine Arbeitsgruppe der Arbeitsgemeinschaft der Obersten Landesjugendbehörden vorgenommen. Der Nationale Bericht der Bundesregierung erfolgte auf der Grundlage dieses Materials.

Die umfangreichen Fragenkataloge bezogen sich unter anderem auf gesetzliche Regelungen

Unterstützung der Jugendorganisationen

Angebote der Information und Gelegenheiten der Partizipation

Art und Umfang freiwilliger Aktivitäten Jugendlicher

Förderung Freiwilliger Aktivitäten

Entwicklung der Praxis gute Beispiele.

Wenn nein, warum nicht?

Entfällt.

Hat der Senat im „Europäischen Jahr der Chancengleichheit für alle 2007" eine unter diesem Motto stehende Veranstaltung, Maßnahme oder ein Projekt durchgeführt, das die Verbesserung der Chancengleichheit von sozial benachteiligten Jugendlichen zum Gegenstand hatte?

Wenn ja, welche?

Das „Europäische Jahr der Chancengleichheit für alle 2007" orientiert sich an der Förderung von Chancengleichheit und Nichtdiskriminierung. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Antidiskriminierungsbestimmungen (unter anderem Ethnie, Geschlecht) sowie Förderung von Gleichheit. Es sah Jugendliche nicht explizit als Zielgruppe vor, sondern sollte für die Einhaltung der Diskriminierungsverbote sensibilisieren. Darüber hinaus sind die angesprochenen Jugendlichen Zielgruppe der staatlich geförderten offenen Kinder- und Jugendarbeit.

Wenn nein, warum nicht?

Entällt.

Hat der Senat mit den Hamburger Jugendverbänden oder auf anderem Wege Initiativen ergriffen, um Hamburger Jugendliche an den Vorbereitungen für das „Europäsche Jahr des interkulturellen Dialogs 2007" zu beteiligen?

Wenn ja, welche?

Das Europäische Jahr des interkulturellen Dialogs beginnt 2008.

Seitdem die Priorität der EU bekannt ist, haben die zuständige Behörde und das e.p.a alle Fachkräfte der Internationalen Jugendarbeit darauf aufmerksam gemacht und sie beraten, wie sie diese Priorität in ihren Programmen berücksichtigen können.

2008 plant das e.p.a. ein großes internationales Weiterbildungs-Seminar in Hamburg mit Fachkräften aus 25 Ländern unter dem besagten Jahresmotto. Es ist auch ein „FachTach" im Mai mit politisch Verantwortlichen dazu projektiert.

Angestrebt wird zusätzlich eine Einbindung von Hamburger Jugendlichen bei den Veranstaltungen zur Europawoche und dem Europamarkt am 26. April 2008.

Wenn nein, warum nicht?

Entfällt.

Haben der Senat oder die zuständige Behörde die Beteiligung Hamburger Jugendlicher an der Jugendkampagne des Europarats „Alle anders ­ alle gleich", die bis September 2007 lief, angeregt oder gefördert?

Wenn ja, wie und mit welchem Erfolg?

Der Europarat führte unter dem Motto „all different ­ all equal" 2006/2007 eine Jugendkampagne für Verschiedenheit, Menschenrechte und Partizipation durch.

Unterstützt durch die zuständige Behörde hat sich das e.p.a. aktiv an der Kampagne beteiligt. Das Motto begleitet alle von der zuständigen Behörde und dem e.p.a. betreuten interkulturellen Jugendbegegnungen und ist Bestandteil aller Beratungen zu interkultureller Didaktik und Programm-Gestaltung für die Hamburger Träger der internationalen Jugendarbeit. Empirisch belastbare Daten über den Erfolg der Kampagne liegen nicht vor.

Wenn nein, warum nicht?

Entfällt.

3 Entscheidung Nr. 1983/2006/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 18.12.2006.