Management

Kommunikationskonzept Projekt Lebenswerte Stadt Hamburg

In ihrem Bericht zum Haushaltsverlauf 2007 stellt die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt dar, dass sie ein Gutachten mit der Bezeichnung „Kommunikationskonzept Projekt Lebenswerte Stadt Hamburg" vergeben hat. Die hierfür entstandenen Kosten in Höhe von 248.418,45 Euro wurden aus dem Haushaltstitel 6100.686.01 („Projekt Lebenswerte Stadt Hamburg") bestritten. Der Vertragsbeginn für den Auftrag war der 15. Mai 2007, Abschlussdatum der 31. Dezember 2007.

Vor diesem Hintergrund frage ich den Senat:

1. Was ist konkret Gegenstand des Kommunikationskonzepts Projekt Lebenswerte Stadt Hamburg?

Gegenstand ist die Entwicklung und Realisierung eines Konzeptes für die Kommunikation stadtweiter und stadtteilspezifischer Themen der Initiative „Lebenswerte Stadt Hamburg".

2. Wie grenzt es sich ab von den beiden anderen, noch nicht abgeschlossenen Gutachten „Externes Projektmanagement Projekt Lebenswerte Stadt Hamburg" und „Projektbegleitende Evaluation Projekt Lebenswerte Stadt Hamburg"?

Eine Überschneidung mit den genannten Gutachten besteht nicht. Es handelt sich um unterschiedliche Aufgabenbereiche.

3. Wie setzten sich die Kosten für das Kommunikationskonzept im Einzelnen zusammen?

Es handelt sich um Honorarkosten für die konzeptionelle Entwicklung und Durchführung der Kommunikationsmaßnahmen einschließlich externer Kosten wie Druck, Plakatflächen, Anzeigen, Werbemittel, Bildrechte, Porto und Kurierleistungen.

4. Was bringt das Kommunikationskonzept konkret an Wirkungen für die „Lebenswerte Stadt"?

Das Kommunikationskonzept hat die Öffentlichkeit über die Ziele, ihre Inhalte und Projekte informiert, die Identifikation der Menschen in den ausgewählten Gebieten mit ihrem Quartier unterstützt und das Image der Stadtteile nach außen gestärkt. Mit einer starken Bildmarke wurde der Initiative ein attraktives Gesicht gegeben.

Das Kommunikationskonzept hat dreifach gewirkt:

1. Gesamtstädtisch hat sie die Initiative mit zentralen Maßnahmen wie Plakatschaltungen, U- und S-Bahnwerbung, Flyerverteilungen über Einrichtungen und Multiplikatoren, Internetpräsenz, Gewinnspiel und Pressearbeit bekannt gemacht und im öffentlichen Bewusstsein verankert.

2. In den Projektgebieten haben sich die Menschen mittels Flyerverteilungen, Anzeigen und Veranstaltungen über die Initiative und die Projekte vor Ort informiert, die Angebote wahrgenommen und sich noch stärker mit der Entwicklung ihres Stadtteils auseinandergesetzt.

3. Die fachliche Diskussion über die Initiative, ihre Inhalte und Projekte ist intensiv geführt worden und hat insbesondere mit dem Newsletter eine neue Dynamik erfahren.