Tourismus

B Erläuterungen:

Trotz Maßgabe einer vorläufigen Haushaltsführung war der Haushaltsverlauf bis zum Berichtsstichtag weitgehend planmäßig.

1. Betriebshaushalt

Betriebseinnahmen

Die Entwicklung der Einnahmen ist im Wesentlichen geprägt durch die Verlagerung der einnahmeintensiven Aufgabenbereiche Marketing und Sport in die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation bzw. die Behörde für Inneres und Sport. Dies führt zu einem erheblichen Rückgang der Einnahmen in 2011 gegenüber dem Vorjahr.

Personalausgaben

Der Rückgang der Personalausgaben im Vergleich zum Vorjahr ist auf die Verlagerungen der Aufgabenbereiche Tourismus, Marketing, Volksfeste und Sonderveranstaltungen, Sport und Medien aus der Kulturbehörde in andere Behörden zurückzuführen.

Unter Berücksichtigung des Vorjahresergebnisses und der genannten Aufgabenveränderungen entspricht die Entwicklung der Personalausgaben den Erwartungen und es wird davon ausgegangen, dass das Personalkostenbudget auskömmlich sein wird.

Sach- und Fachausgaben

Unter Berücksichtigung der Vorläufigen Haushaltsführung entwickeln sich die Sach- und Fachausgaben weitgehend planmäßig.

Übrige Betriebsausgaben

Der in der Spalte 2 ausgewiesene Saldo in Höhe von -2,5 Mio. Euro ergibt sich durch eine im Kapitel 3700 veranschlagte Globale Minderausgabe in Höhe von -2,9 Mio. Euro sowie 0,068 Mio. Euro im Kapitel 3730 „Denkmalpflege" im Zusammenhang mit der Novellierung des Denkmalschutzgesetzes (Drucksache 19/3193) und 0,350 Mio. Euro im Kapitel 3750 „Staatsarchiv" für Maßnahmen zum Schutz von Papierzerfall und Säurefraß.

2. Investitionshaushalt

Die vergleichsweise hohe Abweichung bei den veranschlagten Investitionsmitteln ergibt sich aus den Mittelbedarfen bei der Elbphilharmonie.

Darüber hinaus sind Kostensteigerungen bzw. Planungsveränderungen im investiven Bereich unwesentlich.

3. Veränderungen bei den Schwerpunkten der Aufgabenentwicklung

Die Aufgabenbereiche Tourismus, Marketing, Volksfeste und Sonderveranstaltungen wurden zum 1. Mai 2010 aus der Kulturbehörde in die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation zurückverlagert. Das Sportamt wurde zum 1. Oktober 2010 in die Behörde für Inneres und Sport, der Bereich Medien zum 1. Mai 2011 in die Senatskanzlei verlagert.

Die daraus resultierenden Titel- und Ansatzveränderungen wurden bereits im vorliegenden Haushaltsplan-Entwurf 2011/2012 vom 3. Mai 2011 umgesetzt bzw. werden mit einer gesonderten Drucksache 2011/2012 der Bürgerschaft zur Beschlussfassung vorgelegt.

4. Übersicht über vergebene Gutachten und Untersuchungen (Juli 2010 ­ Juni 2011) über 50.000 Euro

Die Kulturbehörde hat im Berichtszeitraum keine Gutachten oder Untersuchungen über 50.000 Euro in Auftrag gegeben.

5. Senatsbeschluss vom 03.05.2011 zzgl. eingebrachter Ergänzungsdrucksachen bis Juni 2011 in Mio. Euro in Mio.