Wie viele Hamburger Bürgerinnen unterteilt in erreichte Lebensjahrzehnte sind in Hamburg in den letzten beiden erfaßten Jahren

Sterbestatistik

Die meisten Menschen wünschen sich, in der eigenen Wohnung und begleitet von Angehörigen zu sterben.

Ich frage den Senat:

1. Wie viele Hamburger Bürger/innen, unterteilt in erreichte Lebensjahrzehnte, sind in Hamburg in den letzten beiden erfaßten Jahren gestorben?

Über die Sterbeorte erfolgen keine differenzierten statistischen Erhebungen. Nach den vorliegenden Erkenntnissen ergibt sich bezogen auf die Gesamtzahl der Todesfälle folgende Verteilung: Verstorbene Hamburger Bürgerinnen und Bürger 1997 1998 in Krankenhäusern rund 46 Prozent rund 45 Prozent in Heimen rund 28 Prozent rund 28 Prozent an einem anderen Ort rund 26 Prozent rund 27 Prozent

3. Wie lange lebten die Menschen, die in einem Pflegeheim gestorben sind, vor ihrem Tod schon in der Einrichtung?

­ Wie viele von ihnen wurden aus der eigenen Wohnung eingewiesen?

Hierüber liegen keine Angaben vor.

5. Inwieweit sind die hamburgischen Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser darauf eingerichtet, dass Menschen ihre sterbenden Angehörigen begleiten möchten? Haben sie z. B. die Möglichkeit, auch die Nacht bei den Sterbenden zu verbringen?

In den Hamburger Krankenhäusern wird versucht, den Sterbenden eine Begleitung durch ihre Angehörigen zu ermöglichen. Soweit die räumlichen Gegebenheiten dies zulassen, besteht auch die Möglichkeit, die Nacht bei den Sterbenden zu verbringen.

In vielen Pflegeeinrichtungen wird es Angehörigen auf Wunsch ermöglicht, im Rahmen eines ganzheitlichen Pflegekonzeptes psychosoziale Betreuung in der Sterbephase bis zum Tod zu leisten. Hierzu gehört auch die Möglichkeit, dass Angehörige nach dem Tod noch in der Pflegeeinrichtung Abschied nehmen können.

Der aktuelle Rahmenplanungs-Entwurf zur pflegerischen Versorgungsstruktur sieht als eine Zielvorgabe den Ausbau des Hospizgedankens in der stationären Pflege vor.

6. Ist dem Senat bekannt, in welchem Umfang von diesen Möglichkeiten Gebrauch gemacht wird?

Nein.