Kinderbetreuung

Konsolidierung und Weiterentwicklung der vhs Hamburg

Der Vorstand der Hamburger Volkshochschule hat in seiner Sitzung am 3. Juni 1999 eine Richtungsentscheidung für Reorganisation und Konsolidierung der vhs Hamburg beschlossen.

Zwischenzeitlich sollte dem Vorstand ein ausgearbeiteter Plan des Leitungsrates bzw. der Geschäftsführung der vhs vorgelegt werden.

Vor diesem Hintergrund frage ich den Senat:

1. Liegt dem Vorstand inzwischen ein umfassender Plan zur Reorganisation und Konsolidierung vor? Wenn ja, hat er darüber bereits entschieden?

Ja, der Vorstand hat am 28. Februar 2000 darüber entschieden.

2. a) In welchen Schritten erfolgt die Neuorganisation der vhs?

b) Welcher Zeitplan ist dafür vorgesehen?

c) Welche Schritte sind bereits unternommen?

Die Aufgabenstellungen der Hamburger Volkshochschule (VHS) werden derzeit in Workshops und in den einzelnen Abteilungen im Einzelnen festgelegt. Auf dieser Grundlage wird entschieden werden, an welcher Stelle und mit welchen Ressourcen die Aufgaben wahrgenommen werden sollen. Ab Frühjahr 2001 ­ nach Installation der neuen Datenverarbeitungsanlage ­ soll die Arbeit der VHS auf die neue Struktur umgestellt werden.

3. Welche Festlegungen sind zu den unter Ziffer 1 des Vorstandsbeschlusses vom 3. Juni 1999 vorgesehenen vier Vertriebsbereichen zwischenzeitlich getroffen worden?

Die vordem mit jeweils eigenen Stadtbereichsleitungen ausgestatteten Bereiche Mitte und Nord werden seit Januar 2000 von einer Regionalleiterin betreut, die Stadtbereiche Harburg und Bergedorf/Billstedt sollen nach der Pensionierung des Stadtbereichsleiters Bergedorf/Billstedt unter eine gemeinsame Leitung gestellt werden.

4. Durch welche Maßnahmen ist sichergestellt, dass die Bereiche Grundbildung, Hauptschulabschlüsse (HaS

a) und Deutsch als Fremdsprache (DaF) als „eigenständiger Programmbereich mit pädagogischer Leitung" uneingeschränkt aufrechterhalten werden, um dem „sozialpolitischen Auftrag" der vhs gerecht zu werden (Ziffer 2 des Beschlusses vom 30. Juni 1999)?

Die Ziffer 2 des Vorstandsbeschlusses vom 30. Juni 1999 gilt weiterhin. Die VHS wird auch künftig prüfen, wie die Leistungsangebote der genannten Bereiche bei Aufrechterhaltung weiter optimiert werden können.

5. a) Konnten zwischenzeitlich im Bereich DaF weitere, nicht benachteiligte Teilnehmergruppen erschlossen werden? Wenn ja, durch welche Maßnahmen? Wenn nein, warum nicht?

Ja, es wurden je Semester ein Zertifikatskurs Deutsch für den Beruf und ein Aufbaukurs oberhalb der Mittelstufe als erste Kurse für nicht benachteiligte Teilnehmende eingerichtet.

5. b) Welche weiteren Maßnahmen sind konkret geplant bzw. werden zurzeit erwogen?

Vorgesehen sind Spezialkurse, Sommerkurse und Wochenendkurse.

5. c) Werden entsprechende Kurse im Programmbereich Sprachen angeboten? Wenn ja, welche Gebühren werden erhoben? Wenn nein, warum nicht?

Die Überlegungen hierzu sind noch nicht abgeschlossen.

6. a) Soll es Veränderungen in Bezug auf Personal, Ausstattung, Angebot oder Organisation im Bereich der Jungen Volkshochschule geben? Wenn ja, welche?

b) Wie ist sichergestellt, dass die Junge Volkshochschule ihre Arbeit uneingeschränkt fortsetzen kann?

Der Vorstand hat keine Veränderungen in Bezug auf die Junge Volkshochschule beschlossen.

7. Seit mehr als acht Jahren ist das Projekt „Frauen lernen im Stadtteil" als ein Bestandteil im Bereich der vhs Harburg beheimatet.

a) Wie ist sichergestellt, dass der sozialpolitische Auftrag der vhs auch in Zukunft durch die uneingeschränkte Weiterführung des Projektes gewährleistet ist?

b) Wie ist gewährleistet, dass die Arbeit bei der Kinderbetreuung weitergeführt wird?

c) Wie können insbesondere die notwendigen Funktionen dieses Projektes, wie die Stärkung des ehrenamtlichen Engagements zur Entwicklung des Stadtteils, Gewährung eines Schutzraums für Frauen und Integration von Migrant/innen, sichergestellt bzw. ausgebaut werden?

Der Vorstand hat die Zusammenführung des Projekts „Frauen lernen im Stadtteil" in Neuwiedenthal mit dem Stadtbereich Harburg bei Aufrechterhaltung des Kursangebotes im bisherigen Umfang einschließlich einer Kinderbetreuung beschlossen. Dieser Beschluss trägt der bisherigen Aufgabenstellung des Projekts hinreichend Rechnung. Die Umsetzung des Vorstandsbeschlusses liegt in der Verantwortung des Stadtbereichs.