Gesetz

Arbeitsstelle Feministische Literaturwissenschaft der Universität Hamburg

Seit 1985 existiert an der Universität Hamburg am Fachbereich Sprachwissenschaften die Arbeitsstelle für Feministische Literaturwissenschaft. Die Arbeitsstelle organisiert unter anderem Gastvorträge und internationale Tagungen von Frauen in der Literaturwissenschaft, sie verfügt über ein Archiv mit Magister- und Examensarbeiten von über 300 auch ausleihbaren Arbeiten sowie internationalen Zeitschriften im Bereich feministischer und kulturwissenschaftlicher Gender studies und ist damit Anlaufstelle für in- und ausländische Studierende und Forscher/innen. Darüber hinaus gibt sie die international renommierte Zeitschrift „Figurationen" (ehemals „Rundbrief: Frauen in der Literaturwissenschaft") heraus, in der auch Nachwuchswissenschaftlerinnen und Studierende die Möglichkeit haben, zu veröffentlichen.

Seit September 1997 war die Arbeitsstelle aufgrund einer vakanten Professur nur sporadisch besetzt, bis sie durch die Besetzung der Stelle durch Frau Professor Naumann ihre Aktivitäten wieder aufnehmen konnte. Nach nur drei Semestern in Hamburg folgte Professorin Naumann Ende März 2000 einem Ruf nach Zürich. Mit ihr verläßt auch die Redaktion der „Figurationen" Hamburg ­ das künftige Bestehen der Arbeitsstelle ist erneut ungewiß.

Ich frage den Senat:

1. Ist das Fortbestehen der Arbeitsstelle Feministische Literaturwissenschaft gesichert?

2. Wird die frei gewordene C4-Stelle nachbesetzt?

Ja.

3. Wann wird voraussichtlich eine Nachbesetzung der C4-Professur „Kulturwissenschaften, insbesondere Feministische Literaturwissenschaft" erfolgen?

Das zuständige Institut für Germanistik II des Fachbereichs Sprachwissenschaften hat sich im Wintersemester 1999/2000 intensiv mit der Sicherung der Tätigkeiten in der Arbeitsstelle für Feministische Literaturwissenschaft auseinandergesetzt und betreibt die Wiederbesetzung der Stelle. Bisherige Aktivitäten werden fortgeführt (unter anderem Zeitschriftenaktivitäten, Rundbrief). Zur Zeit zugeordnet sind der Arbeitsstelle eine Nachwuchsförderstelle gemäß § 24 Absatz 3 HmbHG und eine Stelle Wissenschaftliche Mitarbeiterin BAT IIa.

4. Wird im Berufungsverfahren weiterhin an einem Schwerpunkt Feministische Literaturwissenschaften festgehalten?

Ja.

5. Wie wird die Fortführung der Arbeitsbereiche und Aktivitäten der Arbeitsstelle in der Zwischenzeit abgesichert?

Siehe Antwort zu 3.