Pflege

Die Plakate wurden in verschiedenen Formaten produziert: Großflächen (18/1) City-Light-Poster (4/1) DIN-A1

DIN-A2

DIN-A3

c) Anzeigen

Für die Verbreitung der zentralen Kampagnenbotschaften wurden entsprechende Anzeigen netwickelt, die wenige Wochen vor der Wahl geschaltet wurden.

d) Musterstimmzettel

Um den Wählerinnen und Wählern die Unsicherheit in Bezug auf die neuen Stimmzettel zu nehmen, wurden Musterstimmzettel zum Einsatz im Rahmen der Kampagne. gedruckt. Die erste Version enthielt keine Namen, die zweite Auflage Fantasienamen.

Auch hier wurden verschiedene Versionen für Bremen und Bremerhaven erstellt. Später

­ nach Zulassung der Wahlvorschläge ­ wurden Musterstimmzettel mit den echten Namen der kandidierenden Parteien/Wählervereinigungen sowie den Kandidatinnen und Kandidaten gedruckt. Sie entsprachen dem bei der Wahl eingesetzten und wurden mit einem Erläuterungsschreiben der Wahlbereichsleiter an alle Haushalte verschickt. Im Verlauf der Kampagne kamen stets die aktuellen Versionen (insbesondere in den Schnupperwahllokalen und durch die Schulungsteams) zum Einsatz.

e) Power-Point-Präsentation

Zur Erklärung des neuen Wahlrechts wurde vom Kampagnenbüro eine erstellt, die in einfacher und ansprechender Weise eine Informationsbasis für die Zielgruppen darstellen sollte.

f) Quiz zur Wahl

Als spielerisches Element sollte ein Quiz zur Wahl erstellt werden, welches auf das neue Wahlrecht aufmerksam machen und über die Neuerungen informieren sollte. Mit der Beantwortung von 2 mal 5 Fragen konnten die Wählerinnen und Wähler ihr Wählerdiplom erringen.

g) Schnupperwahllokale

In Bremen und Bremerhaven wurden insgesamt 5 Schnupperwahllokale eingerichtet.

Sie sollten während der Kampagne zentrale Anlaufstellen für die Bürgerinnen und Bürger darstellen. Überwiegend pensionierte Lehrer waren in der Zeit von Februar bis Mai als Schnupperwahllokal-Betreuer im Einsatz. Die Schnupperwahllokale wurden mit Kampagnenmaterial ausgestattet und im Februar 2011 bis kurz vor der Wahl geöffnet.

h) Mobile Schulungsteams

Zur Informationsverbreitung über das neue Wahlrecht kamen mobile Schulungsteams zum Einsatz, die sich vornehmlich aus Politikstudierenden der Universität Bremen zusammen setzten. Die Teams klärten auf Veranstaltungen und Versammlungen mit Hilfe der vom Kampagnenbüro erstellten Power-Point-Präsentation über das neue Wahlrecht auf und verfolgten zugleich das Ziel, Multiplikatoren für die Weitergabe der Kampagnenbotschaften zu gewinnen. Des Weiteren waren die mobilen Schulungsteams in Einkaufszentren sowie auf Wochenmärkten in Bremen und Bremerhaven tätig. Die Teams wurden für Ihre Einsätze mit dem entsprechenden technischen Equipment sowie mit Flyern und Musterstimmzetteln ausgestattet.

i) Website

Sämtliche Informationen über das neue Wahlrecht wurden auf einer eigenen Homepage zusammen getragen. Erstellt wurde sie von der Fa. Haase & Knels. Neben einem interaktiven Probestimmzettel enthielt die Seite Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Wahl, das Quiz sowie Informationsmaterialien zum Download. Auch ein Erklärfilm zum neuen Wahlrecht wurde Ende März 2011 eingestellt. Des Weiteren wurden aktuelle Nachrichten verschiedener Zeitungen auf der Seite verlinkt und Aktuelles zur Wahl im Rahmen der Kampagne eingestellt. Die Pflege der Website wurde vom Kampagnenbüro und der Bürgerschaft übernommen.

j) Telefonhotline

Damit sich die Bürgerinnen und Bürger auch per Telefon über das neue Wahlrecht informieren konnten, wurde je eine Hotline für Bremen und Bremerhaven eingerichtet (Bremen: 0421/361-55555, Bremerhaven: 0471/590-2971).

- Werbespots

Zur Verbreitung der Kampagnenbotschaften wurden durch die Bremedia Produktion ein Kino-/TV-Spot sowie ein Radiospot produziert. Die Spots wurden von Ende April bis zur Wahl ausgestrahlt.

l) Menschen mit Lernschwierigkeiten

Für die gezielte Ansprache von Menschen mit Lernschwierigkeiten sowie mit Sehbehinderung und Gehörlose wurden eine bedarfsgerechte Broschüre entworfen und spezielle Veranstaltungen durchgeführt.

m) Juniorwahl

Aufgrund der Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre sind viele Schülerinnen und Schüler erstmals wahlberechtigt gewesen. Im Rahmen des Projekts Juniorwahl sollte jede Klasse, die in größerem Umfang aus wahlberechtigten Schülerinnen und Schülern besteht, ausführlich über das neue Wahlrecht informiert und zur Teilnahme an der Bürgerschaftswahl animiert werden.

Der Schwerpunkt der Juniorwahl lag in der politischen Bildung, besonderes Augenmerk galt einer Simulation der Bürgerschaftswahlen ca. eine Woche vor dem tatsächlichen Wahltermin.

n) Kampagnenbus

Im Beschluss des Senats war der Einsatz eines sog. Kampagnenbusses vorgesehen, der ein mobiles Schnupperwahllokal darstellen und verschiedene Stadtteile über das neue Wahlrecht informieren sollte.

3. Details zur Umsetzung der Maßnahmen

a) Flyer

Nach der Freigabe der Flyer wurden 150.000 Flyer für Bremen und 30.000 Flyer für Bremerhaven gedruckt. Das Kampagnenbüro organisierte die Verteilung (z.B. an Schulen, BSAG, Juniorwahl, Parteien, andere interessierte Multiplikatoren) im Land Bremen. Die mobilen Schulungsteams und die Schnupperwahllokale waren ebenfalls mit Flyern ausgestattet. In der Zeit von der 14. Kalenderwoche (KW) bis zur 18. KW lagen die Flyer der Bremerhaven-Version in den Bussen in Bremerhaven aus. Die BSAG stimmte in Bremen einer Auslage in Bussen und Bahnen in der 14. KW und der 18. KW zu. Zusätzlich kamen die Flyer bei der Ladenverteilung Anfang Mai zum Einsatz.

b) Plakate

Mit Unterstützung der WFB und der Firmen und Ströer wurde ein kostenloser Plakataushang in Bremen und Bremerhaven ermöglicht. Das Kampagnenbüro gab die Druckaufträge an die WFB und koordinierte die Lieferorte.

08.02. ­ 14.02.

Bremen, Haltestellen ­ CLP 450 Flächen 22.03. ­ 28.03.

Bremen, Telekomkästen ­ CLP 300 Stück 25.03. ­ 04.04.

Bremen ­ Großfläche 14 Stück 03.05. ­ 07.05.

Bremen, Haltestellen ­ CLP 450 Flächen 06.05. ­ 16.05.

Bremen ­ Großfläche 30 Stück 10.05. ­ 16.05.

Bremen, Telekomkästen ­ CLP 150 Stück

Für den Aushang in Schulen und Behörden in Bremen und Bremerhaven ließ das Kampagnenbüro A2-Plakate drucken und organisierte die entsprechende Verteilung. Für die Ladenhängung wurden A3-Plakate in Auftrag gegeben. Begleitend zum Spot benötigten einige Kinos A1 und A3 Plakate. Auf Anfrage wurden unterschiedliche Interessenten (Schulen, Parteien usw.) vom Kampagnenbüro mit Plakaten versorgt.

c) Anzeigen

Die verschiedenen Anzeigen wurden sowohl in Online- als auch in Print-Medien geschaltet. Das Kampagnenbüro buchte die Anzeigenschaltungen über die Firma

Neben den Grundinformationen enthielt die Präsentation Charts, die die Möglichkeiten der Sitz-/Mandatsverteilung darstellten und bei Bedarf durch die Kampagnenhelferinnen/helfer erklärt wurden. Die Präsentation war die Grundlage für die Schulungen der Kampagnenhelferinnen/helfer, welche vom Kampagnenbüro durchgeführt wurden. Sie kam zusätzlich in den Schnupperwahllokalen sowie bei den Einsätzen der mobilen Teams zum Einsatz.