Nach der Einbringung ist die HGV Erste in SAGA Erste Immobiliengesellschaft mbH umfirmiert

4. Beteiligungsbericht - Fortschreibung 2001/2002 nen 25,1 %igen Anteils am HEW-Grundkapital gegenstandslos geworden war. Ihr Unternehmensgegenstand ist die Verwaltung und Einrichtung sowie der An- und Verkauf von gewerblich genutzten Grundstücken. Zu diesem Zweck hat die Gesellschaft Ende 2000 ein etwa 2.700 qm großes unbebautes Grundstück in Hamburg-Barmbek erworben, auf dem ein Verwaltungsgebäude für die GWG Gesellschaft für Wohnen und Bauen errichtet werden soll.

Mit Wirkung zum 1. Januar 2001 ist die HGV Erste in die SAGA im Wege einer Kapitalerhöhung durch Sacheinlage gegen Gewährung neuer Anteile eingebracht worden. Danach hält die HGV rund 13,75 % der Aktienanteile an der SAGA und die Freie und Hansestadt Hamburg bleibt mit rund 86,25 % beteiligt.

Nach der Einbringung ist die HGV Erste in SAGA Erste Immobiliengesellschaft umfirmiert worden.

2. Veräußerung unmittelbarer Beteiligungen

Hamburgische Electricitätswerke AG (HEW)

Wie bereits im 4. Beteiligungsbericht dargestellt, sind Ende 1999 25,1% der HEW-Aktien an Vattenfall A.B. verkauft worden (Bürgerschaftsdrucksache 16/3347 vom 16.11.1999).

Hamburger Gesellschaft für Flughafenanlagen (HGF)

Zum 31.12.1999 sind 95 % der Beteiligung an der HGF an die Lufthansa Technik Immobilien- und Verwaltungs ein Tochterunternehmen der Lufthansa Technik AG, verkauft worden. Der Kaufpreis betrug 110 Mio EUR.

Verbundmaßnahme VHH - HGV

An der Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein AG (VHH) waren bis Ende 1999 die Freie und Hansestadt Hamburg mit 94,19 % und die Kreisverkehrsgesellschaft in Pinneberg mit 5,81 % beteiligt.

Mit Wirkung ab dem Geschäftsjahr 2000 sind die FHH-Aktienanteile in die HGV eingebracht und eine Organschaft zwischen der VHH und der HGV gebildet worden. Die Minderheitsbeteiligung der blieb unverändert.

3. Zusammengefasste Unternehmensdaten

Anzahl und Höhe der Beteiligungen Hamburg ist an insgesamt 403 Unternehmen unmittelbar oder mittelbar beteiligt (vgl. Anlage 2). Neben 68 unmittelbaren Beteiligungen Hamburgs oder der HGV bestehen - wie aus Tab. 1 ersichtlich 335 mittelbare Beteiligungen, die insbesondere von der HEW, der HHLA sowie der HLB gehalten werden.

Die Kennzahlen der Tabelle 2 zeigen die wirtschaftliche Bedeutung der Unternehmen, an denen Hamburg oder die HGV unmittelbar mit mehr als 20 % beteiligt sind und über die in Kapitel III berichtet wird. Es handelt sich im wesentlichen um zusammengefasste Zahlen bezüglich der Geschäftsjahre 1998 und 2000 (für die Staatstheater 1997/98 und 1999/2000).

Die Gesamtsumme der Bruttoanlageinvestitionen dieser Unternehmen betrug 2000 rund 697,4 Mio. EUR. Darin enthalten sind öffentliche Investitionszuschüsse (Bund und Land) in Höhe von insgesamt rd. 95,0 Mio EUR, wovon der größte Anteil auf den Bereich Verkehr entfällt. Angaben zu den gesamten Bruttoanlageinvestitionen in Hamburg im Jahr 2000 liegen aufgrund statistischer Neuberechnungen noch nicht vor; in 1998 waren es rund 11,2 Mrd. EUR.

Die Investitionen der hamburgischen öffentlichen Unternehmen reduzierten sich 2000 gegenüber 1998 um 86,4 Mio. EUR bzw. rund 11,0 %. Der Rückgang resultiert insbesondere aus den Bereichen Wohnen sowie Ver- und Entsorgung.