Schulische Versorgung des Baugebietes Rahlstedter Höhe

Im Baugebiet Rahlstedter Höhe (ehemals Boehn-Kaserne) entstehen zur Zeit 1500 Wohnungen. Die ersten Wohnungen in den Reihenhäusern sind bezogen. Mit der Fertigstellung der ersten Wohnungen im Geschoßwohnungsbau muss noch in diesem Jahr gerechnet werden. In dem für dieses Gebiet zuständigen Bebauungsplan Rahlstedt 114/Farmsen-Berne 32 ist das Gelände an der Scharbeutzer Straße, südlich des Sportplatzes, als Fläche für eine Grundschule ausgewiesen. In den öffentlichen Veranstaltungen des Stadtplanungsausschusses Wandsbek zu diesem Bebauungsplan wurde die Fertigstellung der Schule mit dem Bezug der meisten Wohnungen gekoppelt.

In diesem Zusammenhang frage ich den Senat:

1. Besteht weiterhin die Absicht, das Neubaugebiet Rahlstedter Höhe mit der neu zu erstellenden Grundschule zu versorgen?

Ja. Zur Versorgung des Neubaugebiets wird eine zweizügige Grundschule auf der im Bebauungsplan Rahlstedt 114/Farmsen-Berne 32 für Schulzwecke ausgewiesenen Fläche errichtet.

2. Wenn nein, warum nicht und welche Lösungen sind dann vorgesehen?

Entfällt.

3. Wenn ja:

a) Warum ist es zu dieser Zeitverzögerung gekommen, und

b) wann ist mit dem Baubeginn der Schule zu rechnen, bzw. wann können die ersten Klassen den Unterricht dort aufnehmen?

Eine zeitliche Verzögerung ist nicht eingetreten. Baubeginn wird voraussichtlich Ende Juli 1998 sein, so dass der Unterricht zum Schuljahresbeginn 1999/2000 aufgenommen werden kann. Eine Fertigstellung zum Schuljahr 1998/99 wäre nach dem Stand der Wohnungsbaumaßnahmen verfrüht, da gegenwärtig erst wenige Wohnungen bezogen und die Kinder aus dem Neubaugebiet im Rahmen vorhandener Schulen schulisch versorgt werden können. Erst zum Schuljahr 1999/2000 ist mit einer Schülerzahl zu rechnen, die die Inbetriebnahme eines Schulneubaus erforderlich macht. Auf diesen Termin ist die Planung der zuständigen Behörde ausgerichtet.

Betreff: Schulische Versorgung des Baugebietes Rahlstedter Höhe.

4. Gibt es eine Zwischenlösung für die Kinder, deren Eltern während der Bauzeit des Schulgebäudes zur Rahlstedter Höhe ziehen?

5. Wenn ja: Besteht diese in

a) einer Pavillon-Lösung oder

b) einer örtlich nahe gelegenen Schule?

6. Werden bei einer Zwischenlösung

a) die Kinder bereits in Klassenverbände ein- bzw. umgeschult oder

b) in bestehende Klassen aufgenommen und bei Fertigstellung des Schulneubaus in neue Klassenverbände umgeschult?

Ja. Die zuständige Behörde beabsichtigt, die Schule Rahlstedter Höhe zum Schuljahr 1998/99 in den Räumen der Schule Bekassinenau zu gründen, so dass die Kinder aus dem Neubaugebiet bei Bedarf bereits in entsprechenden Klassenverbänden unterrichtet werden können.

7. Ist die Raumkapazität des Schulneubaus so geplant, daß

a) Vorschulklassen mit integriert werden können und

b) eine Verläßliche Halbtagsgrundschule dort durchgeführt werden kann?