Förderung der Landesinitiative Hospizentwicklung in Hamburg

Betreff: Förderung der Landesinitiative Hospizentwicklung in Hamburg

Im Oktober 2000 wurde von dem rotgrünen Senat das Projekt. In Würde sterben vergeben. Diese Landesinitiative hatte zwei Aufgaben: Sie sollte die Lebenssituation sterbender Menschen verbessern und sie sollte die Entwicklung der Hospizarbeit vorantreiben. Der umfangreiche Auftrag, die erzielten Erkenntnisse und Ergebnisse wurden im Oktober 2001 erfolgreich abgeschlossen. Das Thema In Würde sterben beginnt wieder in Kliniken, Heimen und zu Hause Platz zu finden. Umso mehr bedauert die SPD-Fraktion das faktische Ende des Projektes am 15. Oktober 2001, da die Finanzierung zu dem Zeitpunkt ausgelaufen war. Das erfolgreiche Team musste entlassen werden und viele angeschobene Prozesse mussten beendet werden. Fortgeführt werden konnte nur die Bürgerhotline Hospiznetz Hamburg, finanziert mit Mitteln des Spendenparlamentes. Aber auch diese Mittel laufen im März 2002 aus.

Das Parlament hatte in seiner letzten Sitzung am Ende der Legislaturperiode einen von der CDU-Abgeordneten Frau Rudolph initiierten Antrag zu diesem Thema einstimmig beschlossen und damit gezeigt, wie einvernehmlich dieses Thema von den damaligen drei Fraktionen mitgetragen wurde.

Vor diesem Hintergrund fordert die Bürgerschaft den Senat auf:

1. die erfolgreiche Arbeit der Landesinitiative Hospizarbeit Hamburg wieder aufleben zu lassen und die Ergebnisse umzusetzen,

2. die Hotline ab März weiter bestehen zu lassen und

3. den beschlossenen Antrag Drucksache 16/6577 umzusetzen.