Partnerschaftliche Zusammenarbeit von Schulen und Polizei in Hamburger Stadtteilen

An Hamburger Schulen hat die Anzahl der kriminellen Übergriffe von Kindern und Jugendlichen auf Mitschüler und Lehrer in den letzten Jahren erheblich zugenommen. Für die Schulen muss daher sichergestellt werden, dass sie bei aufkommenden Konfliktsituationen sofort einen Ansprechpartner der örtlichen Polizeireviere haben, der ihnen im gegebenen Fall mit Rat und Tat zur Seite steht und der sodann auch unmittelbar vor Ort eingreifen kann.

Die Bürgerschaft möge beschließen:

Der Senat wird aufgefordert,

1. für jede Schule einen festen Ansprechpartner bei der Polizei zu benennen, auf den die Schulen in Konfliktlagen sofort zurückgreifen können und der für einen ständigen Kontakt zu der entsprechenden Schule verantwortlich ist (Schul-Kontaktbeamter);

2. die Kooperation zwischen den Schulen und der Polizei zu intensivieren, z. B. durch

­ regelmäßige gemeinsame Veranstaltungen (Schul-Sicherheitsforen),

­ die Einrichtung von partnerschaftlichen Arbeitsgruppen aus Eltern, Schülern, Lehrern und örtlichen Polizeibeamten;

3. der Bürgerschaft über die erzielten Ergebnisse zu berichten.