Apothekennotdienst

1. Wie bewertet der Senat die Verringerung der Anzahl der nachts und feiertags geöffneten Notapotheken durch die Apothekerkammer?

2. Sieht der Senat die Sicherstellung der Medikamentenversorgung nachts und feiertags, insbesondere in den Stadtteilen Harburg und Bergedorf, als noch gewährleistet und zumutbar an?

i) Wenn ja, warum?

ii) Wenn nein, welche Abhilfe will er schaffen?

Die Organisation des Apothekennotdienstes durch die Apothekerkammer Hamburg führt in Hamburg nicht zu einer Verringerung der Anzahl der nachts und feiertags geöffneten Notdienstapotheken.

Die Apothekerkammer Hamburg hat in rechtlich zulässiger Weise die Organisation des Apothekennotdienstes im Raum Süderelbe dem allgemeinen Hamburger Turnus angepaßt; dies bedeutet, daß nun jede Apotheke alle 24 Tage Notdienst hat. Die Neuregelung ist nach einer Eingewöhnungsphase allgemein akzeptiert worden.

Für Bergedorf und Allermöhe plant die Apothekerkammer für 1999 ebenfalls eine Anpassung, nachdem zwei neue Apotheken eröffnet worden sind.

Die Versorgung mit Arzneimitteln in Notfällen ist sichergestellt.

Schriftliche Kleine Anfrage des Abgeordneten Peter Zamory (GAL) vom 03. 06. 98 und Antwort des Senats

Betreff: Apothekennotdienst.