Die Entwicklung des Frauenanteils je Altersgruppe wird in der Abb

Personalbericht 2002

Abb. C.3-5: Altersbaum der Arbeiter und Arbeiterinnen der Hamburger Verwaltung

Die Altersbäume belegen die analytische Notwendigkeit, nach Statusgruppen und Geschlecht zu differenzieren. Die Statusgruppe der Beamten weist deutlich mehr Männer auf mit einem auffälligen Übergewicht in den älteren Jahrgängen. Die Altersstruktur bei den Angestellten ist wesentlich ausgeglichener, wobei die Frauen deutlich dominieren. Bei den Arbeitern und Arbeiterinnen überwiegen die Männer, deren Altersberg aber wesentlich kleiner ist als bei den Beamten. Hierbei ist die Zusatzfluktuation (Erziehungsurlaub, Beurlaubung aus familiären Gründen etc.) in der Altersgruppe der 30 bis 39-Jährigen ein wesentlicher Einflussfaktor (vgl. C.4.). Bei der Altersgruppe der über 59-Jährigen wirkt sich die Angleichung der geschlechtsspezifischen Regelungen zum Renteneintrittsalter zunehmend aus. Insgesamt wird deutlich, dass der Frauenanteil sich über alle Altersgruppen hinweg stetig erhöht. Diese Tendenz ist noch deutlich stärker ausgeprägt, wenn zusätzlich die Beurlaubten in die Analyse einbezogen werden.

Abb. C. C.3-7 dargestellte Entwicklung.

Die Altersstruktur bei Männern und Frauen verläuft seit 1999 deutlich unterschiedlich. Die Anzahl der Frauen wird zur besseren Unterscheidung als Liniengrafik dargestellt, die der Männer als Balken. Während die Anzahl der Frauen insgesamt sogar leicht steigt und über alle Altersgruppen hinweg seit 1999 stabil bleibt, vollzieht sich der Personalabbau bei den Männern und dort insbesondere in den Altersgruppen der 30-39 und 50-59 Jährigen. Diese Entwicklung führt bei der Altersstruktur der Männer insgesamt gesehen in Richtung einer harmonischeren Altersstruktur.

Der Rückgang der Männer im Alterssegment 30 - 39 stellt einen potentiell kritischen Befund dar, weil es sich dabei um einen wichtigen Teil des Rekrutierungsfensters handelt. Die weitergehende Analyse durch die jeweils für die Personalplanung zuständigen Stellen wird nach Einzelplänen, Berufskategorien und Laufbahngruppen differenzieren müssen.

Abb. C.3-7: Entwicklung des Personalbestands nach Altersgruppen und Geschlecht seit 1999

Diese Konstanz in der Anzahl der Frauen je Altersgruppe führt dazu, dass die drei Jahreslinien sich in der Grafik weitgehend überlappen.