Bezirksstellen zur Wohnungssicherung/Räumungsklagen

1. Wie viele Räumungsklagen sind in 1997 ­ aufgeschlüsselt nach Bezirken -

a) angestrengt,

b) vollzogen worden?

Die bisher aus der Auswertung des Modellversuches zur Wohnungssicherung vorliegenden Daten über die Arbeit der Bezirksstellen zur Wohnungssicherung berücksichtigen Erhebungsbögen bis April 1997. Ergebnisse für den Zeitraum bis Ende 1997 werden erst nach Auswertung der restlichen Erhebungsbögen möglich sein, die im Laufe des dritten Quartals 1998 vorliegen werden. Aus diesem Grund können die gestellten Fragen derzeit nur zum Teil beantwortet werden.

Dies vorausgeschickt, beantwortet der Senat die Fragen wie folgt.

3. In wie vielen Fällen konnte der Wohnungsverlust in 1997 durch Mitarbeiter/innen

a) der Bezirksstellen zur Wohnungssicherung,

b) der Sozialdienststellen

­ aufgeschlüsselt nach Bezirken ­ verhindert werden?

Siehe Vorbemerkung.

Schriftliche Kleine Anfrage der Abgeordneten Susanne Uhl (GAL) vom 10.06. und Antwort des Senats

Betreff: Bezirksstellen zur Wohnungssicherung/Räumungsklagen

4. Liegen dem Senat Erkenntnisse darüber vor, wie viele der von Wohnungsverlust betroffenen Menschen

a) in einer anderen Wohnung,

b) in einer der städtischen Obdachloseneinrichtungen,

c) in Hotels und Pensionen,

d) in Provisorien,

e) auf der Straße leben?

Erhebungen über den Verbleib der von Wohnungsverlust betroffenen Personen erfolgen nicht.

5. Aus welchen Gründen konnten in o.g. Zeitraum wie viele Räumungen durch Mitarbeiter/innen

a) der Bezirksstellen zur Wohnungssicherung,

b) der Sozialdienststellen

­ aufgeschlüsselt nach Bezirken ­ nicht verhindert werden?

6. Wie viele Räumungsklagen lassen sich in 1997 auf

a) Mietschulden,

b) fristlose Kündigungen,

c) Eigenbedarf,

d) sonstige Gründe zurückführen?

7. Wie viele Räumungsklagen wurden in 1997 durch

a) städtische Wohnungsunternehmen,

b) Genossenschaften,

c) private Vermieter/innen eingereicht?

8. Wie hoch war die jeweilige Zahl der Meldungen über drohenden Wohnungsverlust bei den im Jahre 1997 durch

a) betroffene Mieter/innen,

b) Vermieter/innen,

c) Amtsgerichte,

d) Gerichtsvollzieher/innen,

e) andere Fachdienststellen?

9. Mit wie vielen der von Wohnungsverlust bedrohten Haushalte wurde im Jahre 1997 durch

a) Hausbesuche,

b) Telefonate,

c) Anschreiben Kontakt aufgenommen?

10. In wie vielen Fällen wurde eine Inanspruchnahme nach dem SOG in 1997 vorgenommen? Bitte nach Bezirken aufschlüsseln.

11. Wie viele Haushalte waren jeweils in 1997

a) als sogenannte Erstfälle mit Schonfrist,

b) als sogenannte Zweitfälle ohne Schonfrist,

c) mit der Vollstreckung alter Titel betroffen?

12. In wie vielen Fällen handelte es sich jeweils in 1997 um

a) Alleinstehende und Paare ohne Kinder,

b) Alleinstehende und Paare mit minderjährigen Kindern?

13. In wie vielen Fällen wurden jeweils in 1997

a) nachgehende Hilfen durchgeführt,

b) eine Überleitung an andere Fachdienststellen, z. B. Schuldnerberatungsstellen, vorgenommen?

Siehe Vorbemerkung.

14. Wieviel Geld wurde jeweils in 1997 nach dem § 15a BSHG ausgegeben

a) für Mietschuldenübernahmen,

b) für Maklergebühren, Mietsicherheiten, Grundrenovierungen o.ä.? Wieviel davon als einmalige Beihilfe und wieviel als Darlehen?