Schulangebot

Februar 1994 hat folgenden Wortlaut:

Ich frage die Landesregierung:

1. Wie viele Thüringer Gemeinden sind ohne Schulangebot (absolut und in Prozent)?

2. Wie viele Gemeinden und Städte (getrennt) haben ein Grundschulangebot (absolut und in Prozent)?

3. Wie viele Gemeinden und Städte (jeweils getrennt) haben ein Regelschulangebot (absolut und in Prozent)?

4. Wie viele Gemeinden und Städte haben ein vollständig gegliedertes Schulangebot (Grundschule, Regelschule, Gymnasium), absolut und in Prozent?

5. Wie verteilt sich die Schulangebotszahl nach Grundschulen, Regelschulen sowie Gymnasien in Städten und Gemeinden mit Einwohnerzahlen von bis 1.999, 2.000 bis 4.999, 5.000 bis 9.999, 10.000 bis 24.999, 25. und mehr bis zum Jahre 1999?

Das Thüringer Kultusministerium hat die Kleine Anfrage namens der Landesregierung mit Schreiben vom 24. Februar 1994 wie folgt beantwortet:

Vorbemerkung:

Das schulische Angebot gemäß § 4 des Thüringer Schulgesetzes gilt für alle Gemeinden.

Um eine wohnortnahe Beschulung im Rahmen des Möglichen anzubieten, werden Klassen und Schulteile ausgelagert, wie unter Punkt 6 der Anlage dargestellt. Eine differenzierte Analyse nach dem Ort der ausgelagerten Klassen oder Schulteile liegt dem Thüringer Kultusministerium derzeit nicht vor.

Ein Teil der Klassen ist jedoch auch aus räumlichen Gründen ausgelagert worden.

Hinzuweisen ist in diesem Zusammenhang darauf, dass 90 Prozent aller Gemeinden und Städte Thüringens weniger als 2.000 Einwohner haben, so dass in der Regel in solchen Orten die Zahl der Schüler für ein differenziertes Schulangebot nicht ausreicht.

95 Prozent aller Gemeinden mit 2.000 bis 5.000 Einwohnern besitzen eine Grundschule.

Alle Orte mit mehr als 5.000 Einwohnern haben das Angebot der Grund- und Regelschule.

Zu 1. bis 5.:

Die Anzahl der Schulstandorte für die verschiedenen Schularten in Abhängigkeit von der Anzahl der Gemeinden und Städte ist in Punkt 1 bis 5 der Anlage dargestellt.

Zu 5.: Für das Thüringer Kultusministerium ist die Entwicklung der Schulangebotszahl bis zum Jahr 1999 noch nicht absehbar, da die Aufstellung der Schulentwicklungspläne durch die kommunalen Schulträger erfolgt.