Naturparkentwicklung Thüringer Wald

Seit Monaten und als Erbe vom ehemaligen Umweltminister Hartmut Sieckmann wird in der Naturparkentwicklung Thüringer Wald vorgeführt, wie Landesdienststellen und Haushaltsmittel uneffektiv eingesetzt werden. Mit dem abgesichert ist. Durch eine überdurchschnittlich aufwendige Aufsichtsnaturschutzverwaltung zusätzlich zu bestehenden Verwaltungsstrukturen im Bereich Naturschutz, wird eine im Bundesnaturschutzgesetz geforderte Naturschutzentwicklung nur sehr einseitig und äußerst mangelhaft ermöglicht. fördern, wurde bereits 1991 durch die Städte, Gemeinden und Landkreise im Thüringer Wald der angestrebte als Naturparkverwaltung z. B. millionenschwere Initiativen und Projekte dieses Vereins Naturpark Thüringer Wald, die dem Land keinen Pfennig gekostet hätten, verhindert werden.

Auch der geplante teure Umbau eines neuen Verwaltungsgebäudes, zusätzlich zum ausgezeichnet rekonstruierten Naturparkzentrum in Friedrichshöhe, zeigt, dass die Landesregierung den eigentlichen Naturparkgedanken zu wenig berücksichtigt. Auch wenn aus dem Vorläufigen Thüringer Naturschutzgesetz heraus Naturparke wichtige Naturschutzanliegen umsetzen sollen, ist diese umfangreiche Aufgabe Naturparke in Thüringen nicht mit möglich.

Es steht sicher nicht außer Zweifel, eine umfassende und mit regionalwirtschaftlichen Wirkungen gekoppelte Naturparkentwicklung im Thüringer Wald durch das Land zu unterstützen. Sicher gibt es nicht für jeden Naturpark die Die Frage ist aber, ob Landesbedienstete mit einseitiger Orientierung auf Naturschutzanliegen eine Aufsichtsfunktion im Thüringer Wald wahrnehmen oder die Naturparkentwicklung durch eine institutionelle Landesförderung des gut etablierten Trägervereins viel effektiver und umfassender gewährleistet wäre. Es steht außer Zweifel, dass so auch würde.

Ich frage die Landesregierung:

Warum wurde dem Verein Naturpark Thüringer Wald entsprechend des Antrags von Landräten und der 18. August 1995 entwicklung übertragen, um damit eine viel effektivere Landesmittelverwendung und die Einsparung von Landesbedienstetenumzusetzen?

Das Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt hat die Kleine Anfrage namens der Landesregierung mit Schreiben vom 28. Juli 1995 wie folgt beantwortet: Verantwortung zur weiteren Umsetzung des Nationalparkprogrammes der ehemaligen DDR sich frühzeitig dazu entschlossen, für die Naturparke staatliche Verwaltungen einzusetzen. unterscheiden sich deshalb in der grundlegenden Zielsetzung von den Naturparken der alten Länder, die im Laufe der Zeit und in Folge des Fehlens staatlicher Verwaltungen Freizeit- und Erholungsaufgaben in den Vordergrund gestellt haben. Davon ließ sich das Land bei dem Aufbau der Naturparkverwaltung Thüringer Wald leiten.

Diese ist personell und finanziell sachgerecht und sparsam ausgestattet. Sie ist Teil der mit insgesamt ca. 160 Stellen ausgestatteten Naturschutzverwaltung des Landes. wiederholt besprochen, dass eine enge Zusammenarbeit zwischen staatlicher Naturparkverwaltung und Verein dem Naturpark förderlich ist. Deshalb sollte die Entwicklung nicht auf ein entweder Verein oder staatliche Verwaltung hinauslaufen, sondern auf eine Kooperation. für Biosphärenreservat Vessertal und Naturpark Thüringer Wald abgeschlossen wird. Hier werden entstehende Synergieeffekte auch für den Naturpark genutzt. Durch die Privatisierung der Naturparkverwaltung ist in diesem Fall keine Kosteneinsparung zu erwarten. Sie wurde in den genannten Anträgen auch nicht geltend gemacht.