Zu § g Verwaltungsgemeinschaft Vorderrhön. Die Verwaltungsgemeinschaft Vorderrhön bestehend aus den Gemeinden Rosa

Landkreis an und sind durch regionale Verkehrswege miteinander verbunden. Die Gemeinden arbeiten bereits in einem kommunalen Wasser- und Abwasserverband zusammen. Gleiche Interessen gibt es auch hinsichtlich des Auf- und Ausbaus einer auf Fremdenverkehr ausgerichteten Infrastruktur. Die Gemeinde Stepfershausen wird zur Zeit überwiegend in Bettenhausen verwaltet, weshalb nicht zuletzt auch deswegen eine Zuordnung zu dieser neuzubildenden Gemeinde sachgerecht ist. Gemeinsame Traditionen und historisch gewachsene Strukturen sind vorhandenen und sprechen gleichfalls für eine Zusammenlegung aller genannten Gemeinden.

Zu § g (Verwaltungsgemeinschaft Vorderrhön):

Die Verwaltungsgemeinschaft Vorderrhön, bestehend aus den Gemeinden Rosa (859 Einwohner) und Roßdorf (787 Einwohner), wird aufgelöst. Mit 1 646 Einwohnern liegt sie weit unterhalb der in der Thüringer Kommunalordnung regelmäßig geforderten Mindesteinwohnerzahl von 5 000 für Verwaltungsgemeinschaften. Die Gemeinden Rosa und Roßdorf haben die Anerkennung der vereinbarten erfüllenden Gemeinde mit der Gemeinde Wernshausen beschlossen und beantragt. Nach Vorlage der vollständigen Antragsunterlagen kann der Erlaß der entsprechenden Rechtsverordnung des Innenministers vorbereitet werden.

Die Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft liegen an der westlichen Grenze des Landkreises Schmalkalden-Meiningen. Im Norden wird das Gebiet der Gemeinden Rosa und Roßdorf begrenzt durch die Landkreisgrenze und die Gemeinde Breitungen der Verwaltungsgemeinschaft Werratal (8 164 Einwohner), im Osten durch die Gemeinden Wernshausen (3 365 Einwohner) und Schwallungen (2 985 Einwohner), im Süden auch durch Schwallungen und durch die Gemeinde Hümpfershausen der Verwaltungsgemeinschaft Wasungen-Amt Sand (10 073 Einwohner) sowie im Westen durch die Landkreisgrenze.

Durch Auflösung und Eingliederung der Gemeinden Rosa und Roßdorf in die Gemeinde Wernshausen erhöht sich die Einwohnerzahl auf 5 011 Einwohner. Die Gemeinde Wernshausen ist in der Lage, die Aufgaben des eigenen und übertragenen Wirkungskreises auch für das Gebiet der Gemeinden Rosa und Roßdorf effektiv und sachgerecht zu erfüllen.

Die Gemeinden Rosa, Roßdorf und Wernshausen sind einander benachbart, gehören demselben Landkreis an und sind durch regionale Verkehrswege miteinander verbunden. Die Entfernung von Rosa und Roßdorf zu Wernshausen beträgt etwa 8 km beziehungsweise 11 km. Die Gemeinden stellen aufgrund ihrer territorialen Lage, der Infrastruktur und der örtlichen Gegebenheiten eine Einheit dar. Gemeinsame Traditionen und historisch gewachsene Strukturen sind vorhanden. Die Gemeinde Wernshausen ist im Regionalen Raumordnungsplan Südthüringen gemeinsam mit der Gemeinde Breitungen/Werra als funktionsteiliges Unterzentrum ausgewiesen, zu dessen Nahbereich auch Rosa und Roßdorf gehören. Die Gemeinde Wernshausen verfügt bereits über eine gute finanzielle Leistungskraft und über eine funktionierende Infrastruktur.

Zum Zwölften Abschnitt (Landkreis Sömmerda):

Zu § 27 (Gemeinde Schillingstedt):

Die Gemeinde Schillingstedt (284 Einwohner) grenzt im Norden an die Landkreisgrenze.

Sie ist im Osten begrenzt durch die Gemeinde Beichlingen der Verwaltungsgemeinschaft Kölleda (10 049 Einwohner), im Süden durch die Stadt Kölleda der Verwaltungsgemeinschaft Kölleda und die Stadt Sömmerda (24 700 Einwohner) und im Westen durch die Gemeinden Büchel und Griefstedt der Verwaltungsgemeinschaft Kindelbrück (6 910 Einwohner).

Die Zuordnung von Schillingstedt zur Verwaltungsgemeinschaft Kölleda ist aufgrund der guten Verkehrsverbindung und der räumlichen und topographischen Gegebenheiten sachgerecht. Die Gemeinde Schillingstedt muss mit 284 Einwohnern einer Verwaltungsgemeinschaft angehören. Mit der Stadt Kölleda (6 428 Einwohner), dem Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Kölleda, ist Schillingstedt über die Bundesstraße B 85 verbunden. Die Entfernung beider Orte voneinander beträgt etwa 6 km. Die Stadt Kölleda ist das regionale Zentrum dieses Bereichs, auf das auch Schillingstedt traditionell, infrastrukturell und verwaltungsmäßig überwiegend orientiert ist. Kölleda ist im Regionalen Raumordnungsplan Mittelthüringen als Unterzentrum ausgewiesen, zu dessen Nahbereich auch Schillingstedt gehört. Durch die Erweiterung um die Gemeinde Schillingstedt erreicht die Verwaltungsgemeinschaft Kölleda eine Einwohnerzahl von 10 333.

Zu § 28 (Verwaltungsgemeinschaften Scherkondetal, Schloßvippach, Buttstädt):

Die Verwaltungsgemeinschaft Scherkondetal, bestehend aus den Gemeinden Großbrembach (889 Einwohner), Kleinbrembach (335 Einwohner), Sprötau (914 Einwohner) und Vogelsberg (754 Einwohner), wird aufgelöst. Mit insgesamt 2 892 Einwohnern liegt sie weit unterhalb der von der Thüringer Kommunalordnung regelmäßig geforderten Mindesteinwohnerzahl von 5 000 für Verwaltungsgemeinschaften. Die genannten Gemeinden liegen an der südöstlichen Grenze des Landkreises Sömmerda. An ihr Gebiet grenzen außerdem nördlich die Stadt Sömmerda (24 700 Einwohner) und die Gemeinde Kleinneuhausen der Verwaltungsgemeinschaft Kölleda (10 049 Einwohner), östlich die Gemeinden Buttstädt, Ellersleben und Guthmannshausen der Verwaltungsgemeinschaft Buttstädt (6 924 Einwohner) und westlich die Gemeinde Schloßvippach der Verwaltungsgemeinschaft Schloßvippach (2 592 Einwohner).

Die Erweiterung der Verwaltungsgemeinschaft Buttstädt um die Gemeinden Großbrembach und Kleinbrembach ist aufgrund der guten Verkehrsverbindung und der räumlichen und topographischen Gegebenheiten sachgerecht.

Die Gemeinden Kleinbrembach und Großbrembach grenzen unmittelbar an die Verwaltungsgemeinschaft Buttstädt. Mit der Stadt Buttstädt (3 074 Einwohner), dem Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Buttstädt, sind Großbrembach und Kleinbrembach durch regionale Verkehrswege verbunden. Die Entfernung beider Orte zur Stadt Buttstädt beträgt etwa 7 km beziehungsweise 10 km. Die Stadt Buttstädt ist das regionale Zentrum dieses Bereichs, auf das auch Groß- und Kleinbrembach traditionell, infrastrukturell und verwaltungsmäßig überwiegend orientiert sind. Buttstädt ist im Regionalen Raumordnungsplan Mittelthüringen als Unterzentrum ausgewiesen, zu dessen Nahbereich auch Großbrembach gehört. Überdies entspricht die Zuordnung dem vorab geäußerten Willen der beteiligten Gemeinden.

Die Verwaltungsgemeinschaft Schloßvippach, bestehend aus den Gemeinden Eckstedt (570 Einwohner), Markvippach (506 Einwohner) und Schloßvippach (1 516 Einwohner), wird aufgelöst. Mit insgesamt 2 592 Einwohnern liegt sie weit unterhalb der von der Thüringer Kommunalordnung regelmäßig geforderten Mindesteinwohnerzahl von 5 000 für Verwaltungsgemeinschaften.

Die Gemeinden liegen an der südöstlichen Grenze des Landkreises Sömmerda. An die Verwaltungsgemeinschaft grenzen nördlich die Stadt Sömmerda (24 700 Einwohner), östlich die Gemeinde Sprötau der Verwaltungsgemeinschaft Scherkondetal (2 892 Einwohner) und die Landkreisgrenze, südlich und westlich die Gemeinden Großrudestedt, Ollendorf und Udestedt der Verwaltungsgemeinschaft Gramme Aue (5 072 Einwohner).

Durch Auflösung und Zusammenschluß der Gemeinden Eckstedt, Markvippach, Schloßvippach, Sprötau und Vogelsberg entsteht eine neue Gemeinde mit 4 260 Einwohnern, die in der Lage sein wird, die Aufgaben des eigenen und übertragenen Wirkungskreises effektiv und sachgerecht zu erfüllen.

Die Gemeinden Eckstedt, Markvippach, Schloßvippach, Sprötau und Vogelsberg sind einander benachbart, gehören demselben Landkreis an und sind durch regionale Verkehrswege miteinander verbunden. Die Entfernung zueinander beträgt maximal etwa 12 km. Die Gemeinden bilden aufgrund ihrer territorialen Lage, der Infrastruktur und der örtlichen Gegebenheiten eine Einheit. Gemeinsame Traditionen sind vorhanden. Bereits jetzt arbeiten die genannten Gemeinden in vielen Bereichen verwaltungsmäßig zusammen.

Zu § 29 (Gemeinden Elxleben, Witterda):

Die Eingemeindung der Gemeinde Witterda in die Gemeinde Elxleben ist durch die Gesamtstruktur der Region geboten. Die Gemeinden Elxleben (2 282 Einwohner) und Witterda (1 020 Einwohner) liegen an der südwestlichen Grenze des Landkreises Sömmerda. Ihr gemeinsames Gemeindegebiet ist im Norden begrenzt durch die Gemeinde Walschleben der Verwaltungsgemeinschaft Gera-Aue (5 436 Einwohner), im Osten und Süden durch die kreisfreie und Landeshauptstadt Erfurt (212 584 Einwohner) und im Westen durch die Landkreisgrenze.

Durch Auflösung und Eingliederung der Gemeinde Witterda in die Gemeinde Elxleben vergrößert sich die Einwohnerzahl von Elxleben auf 3 302 Einwohner. Von der vergrößerten Gemeinde ist zu erwarten, dass sie in der Lage ist, die Aufgaben des eigenen und übertragenen Wirkungskreises effektiv und sachgerecht zu erfüllen.

Die Gemeinden Elxleben und Witterda sind benachbart, gehören demselben Landkreis an und sind durch regionale Verkehrswege miteinander verbunden. Die Entfernung zwischen beiden Orten beträgt etwa 4 km. Die Gemeinden stellen aufgrund ihrer territorialen Lage, der Infrastruktur und der örtlichen Gegebenheiten eine Einheit dar.

Gemeinsame Traditionen und historisch gewachsene Strukturen sind vorhanden. Beide Gemeinden gehören zum Nahbereich der im Regionalen Raumordnungsplan Mittelthüringen als Oberzentrum ausgewiesenen Landeshauptstadt Erfurt. Elxleben verfügt über eine funktionierende Infrastruktur. Die Ausweisung und Bebauung von Wohnbauflächen und die Ansiedlung von Wirtschaftsunternehmen deuten auf eine weiterhin positive Entwicklung des Ortes hin. Die Zuordnung von Witterda zur Gemeinde Elxleben entspricht überdies - nach dem Ergebnis einer in der Gemeinde durchgeführten Bürgerbefragung - dem Willen der Mehrheit der Bevölkerung.

Zum Dreizehnten Abschnitt (Landkreis Sonneberg):

Zu § 30 (Gemeinden Heinersdorf, Judenbach):

Durch die Eingliederung der Gemeinde Heinersdorf (789 Einwohner) in die Gemeinde Judenbach (2 286 Einwohner) erreicht die Gemeinde Judenbach eine Einwohnerzahl von 3 075 Einwohnern. Damit ist sie nach den Vorgaben der Thüringer Kommunalordnung von der Verpflichtung befreit, einer Verwaltungsgemeinschaft angehören zu müssen.

Die vergrößerte Gemeinde Judenbach ist in der Lage, die Aufgaben des eigenen und übertragenen Wirkungskreises effektiv und sachgerecht zu erfüllen.

Die Gemeinden Judenbach und Heinersdorf liegen an der östlichen Grenze des Landkreises Sonneberg. Ihr gemeinsames Gemeindegebiet wird im Norden und Westen begrenzt durch das Gebiet der Gemeinde Engnitzthal (1 855 Einwohner), im Osten grenzt die Landkreisgrenze an, im Süden gleichfalls die Landkreisgrenze sowie die Gemeinde Föritz (3 573 Einwohner) und die Stadt Sonneberg (25 730 Einwohner). Die Gemeinde Engnitzthal wird mit der Gemeinde Haselbach (1 041 Einwohner) eine neue Gemeinde bilden (siehe unten § 31).

Die Gemeinden Judenbach und Heinersdorf sind einander benachbart, gehören demselben Landkreis an und sind durch regionale Verkehrswege miteinander verbunden. Die Entfernung zueinander beträgt etwa 4 km. Sie gehören außerdem dem gleichen Schulbezirk an und sind Mitglieder desselben Wasser- und Abwasserverbandes. Die Gemeinden bilden aufgrund ihrer territorialen Lage, der Infrastruktur und der örtlichen Gegebenheiten eine Einheit. Gemeinsame Traditionen und historisch gewachsene Strukturen sowie die gleichen Interessen, insbesondere hinsichtlich des Ausbaus einer auf Tourismus ausgerichteten Infrastruktur, sprechen gleichfalls für diese Eingliederung. Überdies entspricht diese Lösung dem bereits vorab geäußerten Willen beider Gemeinden. Der Namensänderung stehen Gründe des öffentlichen Wohls nicht entgegen.

Zu § 31 (Gemeinden Engnitzthal, Haselbach):

Durch Auflösung und Zusammenschluß der Gemeinden Engnitzthal (1 855 Einwohner) und Haselbach (1 041 Einwohner) entsteht eine neue Gemeinde mit 2 896 Einwohnern, von der zu erwarten ist, dass sie in der Lage sein wird, die Aufgaben des eigenen und übertragenen Wirkungskreises effektiv und sachgerecht zu erfüllen.