Stiftung Nothilfe für die Familie, Hilfe für Schwangere in Not Thüringen

Ich frage die Landesregierung:

1. Wie viele Anträge wurden im Vergabezeitraum 1995 an die Stiftung gestellt, und in welcher Höhe wurden im Durchschnitt an die einzelnen Frauen (Babyerstausstattung - Hilfe für Schwangere in Not) finanzielle Mittel ausgereicht?

2. Wer waren die beantragenden Institutionen? (Bitte aufschlüsseln.)

3. Wie viele Anträge liegen der Stiftung bis zum jetzigen Zeitpunkt vor?

4. Wie viele Anträge konnten davon genehmigt werden, und wie viele finanzielle Mittel sind bis zum heutigen Zeitpunkt an die Betroffenen ausgereicht?

5. Inwieweit haben sich die Zuwendungsbeträge für die Betroffenen seit 1995 geändert?

Das Thüringer Ministerium für Soziales und Gesundheit hat die Kleine Anfrage namens der Landesregierung mit Schreiben vom 15. Juli 1996 wie folgt beantwortet:

Zu 1.: Im Jahr 1995 wurden in der Geschäftsstelle der Stiftung zur Unterstützung aus dem Stiftungszweck Schwangerenhilfe 4.641 Anträge eingereicht. Auf 4.393 dieser Anträge konnte eine Zuwendung vergeben werden. Die durchschnittliche Bewilligungssumme betrug 1.705,89 DM. Im gleichen Zeitraum erreichten die Stiftung 1.050 Anträge auf Unterstützung aus dem Stiftungszweck Familienhilfe. In 673 Fällen konnte den betroffenen Familien finanzielle Hilfe aus Stiftungsmitteln gewährt werden. Dafür wurden durchschnittlich 1.838,44 DM vergeben.

Zu 2.: Frauen in Not Thüringen im Stiftungszweck Schwangerenhilfe über die Schwangerschaftsberatungsstellen und im

Die Praxis zeigt jedoch, dass fast alle Anträge im Stiftungszweck Familienhilfe über die Schwangerschaftsberatungsstellen eingereicht werden. für den Zeitraum 1. Juni 1995 bis 3. Juli 1996 (Stiftungszweck Schwangerenhilfe) bzw. 1. Januar 1996 bis 3. Juli 1996 (Stiftungszweck Familienhilfe) gibt Anlage 1 wieder.