Arbeitsschutzbehörden

Der beruflichen Mehlstaubexposition und der Häufigkeit allergisch bedingter obstruktiver Atemwegserkrankungen gezogen werden. Die Untersuchungen gliederten sich in zwei Aufgabenbereiche:

· Analyse der Arbeitsbedingungen in den Backstuben/Produktionsbereichen,

· Arbeitsmedizinische Untersuchungen der Bäcker.

Die Thüringer Arbeitsschutzbehörden haben zu Arbeitsschutzproblemen, die von herausgehobener Bedeutung sind, Merk- bzw. Hinweisblätter erarbeitet. Einige seien hier angeführt:

· Jugendarbeitsschutzgesetz

· Mutterschutz

· Kinderarbeit

· Ozon in der Atemluft

· Gefahrstoff-Information Asbest

· Inbetriebnahme von Maschinen nach europäischem Recht

· Information für Betreiber von Tankstellenverkaufseinrichtungen

· Information für Verkaufsstelleninhaber über die Beschäftigung von Arbeitnehmern an Sonn- und Feiertagen

· Arbeitsschutz-Information bei festgesetzten Veranstaltungen nach § 69 der Gewerbeordnung

· Arbeitsschutz für ABM-Beschäftigte bei Waldarbeiten

· Rückbau von Holzmasten in Verbindung mit elektrischen Betriebsmitteln

· Merkblatt für Errichter und Betreiber von Laser-Light-Shows

Diese informieren Arbeitgeber und Arbeitnehmer ausführlich zur jeweiligen Problematik.

Seit 1993 führen die Thüringer Arbeitsschutzbehörden im Rahmen der Thüringer Gesundheitswoche den Arbeitsschutztag durch: 1993 in Gotha, 1994 in Eisenach, 1995 in Gera und 1996 in Jena.

Auf diesen werden Unternehmen, Gewerkschaften, Verbände etc. auf Probleme, neue Rechtsvorschriften und Entwicklungen im Arbeitsschutz aufmerksam gemacht. Alle bisher durchgeführten Arbeitsschutztage waren sehr gut besucht und zeigten das große Interesse an diesen Themen.

Das breite Spektrum der Einflußnahme auf Risiko- und Gefährdungsbereiche kann nur erfolgreich bearbeitet werden, wenn Schwerpunkte gesetzt werden und eine optimale Zusammenarbeit aller für den Arbeitsschutz zuständigen Behördenstattfindet.

Eine gute Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Unfallverhütung und der Prävention im Arbeitsschutz mit den Berufsgenossenschaften und ihren Technischen Aufsichtsdiensten war von Anfang an in Thüringen die Zielstellung.

Beispiele hierfür sind Unfallanalysen bei tödlichen, schweren und Massenunfällen, aber auch branchenspezifische des Arbeitssicherheitsgesetzes in der Holz-Branche und in den Baubetrieben.

Da es sich hierbei um eine hochgerechnete 10 %-Statistik handelt, können geringfügige Hochrechnungsunsicherheiten und Rundungsfehler auftreten.