Jugendförderpläne

Eine vergleichbare Verpflichtung trifft Thüringen gemäß § 80 Abs. 1 Nr. 1, § 85 Abs. 2 SGB VIII in Verbindung mit die Erarbeitung eines Landesjugendförderplans nachkommen; dessen Erstellung ist wesentlich von der Vorlage der örtlichen Jugendförderpläne der kommunalen Gebietskörperschaften abhängig.

Zu 5.4 a: Kinder, Jugendliche und junge Menschen sollen bei der Aufstellung des Landesjugendförderplans sowohl direkt als auch indirekt (mittelbar) beteiligt werden. Dies wird auf Landesebene wesentlich durch Einbeziehung der Landesarbeitsgemeinschaften entsprechend § 78 SGB VIII und der Jugendverbände erfolgen.

Zu 5.5.1:

Auf der Grundlage allgemein zugänglicher Jugendstudien freier Forschungsinstitute geht die Landesregierung davon aus, dass bei den bevorzugten Freizeitaktivitäten von Kindern und Jugendlichen in allen Bundesländern gemeinsame Präferenzen überwiegen. Bei Betrachtung der Ergebnisse wird deutlich, dass insgesamt Aktivitäten bevorzugt werden, die den Kontakt mit Gleichaltrigen und die Nutzung der facettenreich vorhandenen öffentlich zugänglichen Freizeitangeboteermöglichen. auf das Jahr 1995 um 28,9 vom Hundert, die Zahl der Kinder (8 bis 14 Jahre) sogar um 30,4 vom Hundert. Präventive Jugendhilfemaßnahmen sind in dieser Situation dringend erforderlich. Dies wurde bereits in dem in diesem Jahr vorgelegten Bericht der Landesregierung zum Neunten Jugendbericht der Bundesregierung gemäß § 10 KJHAG verdeutlicht. ausgewertet. In Absprache mit dem Thüringer Innenministerium (TIM) wurde die Grundstruktur eines künftigen Haushaltstitel vor. Die Mittel sollen u. a. verwendet werden für die Arbeitsfelder

- Jugendlicher,

- Sicherung und Aufbau eines flächendeckenden Angebots der offenen Jugendarbeit auch und gerade in ländlichen Regionen,

- Entwicklung und Erprobung eines Modellvorhabens zur Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Polizei in örtlichen Trägern der öffentlichen Jugendhilfe.

Außerdem ist die sozialpädagogische Arbeit mit bereits straffällig gewordenen jungen Menschen in Form von und kreisfreien Städten sollte die Angebotspalette der ambulanten Maßnahmen zumindest den sozialen Trainingskurs, die Betreuungsweisung, die sozialpädagogisch begleitete Arbeitsweisung, den Täter-Opfer-Ausgleich sowie den Verkehrsunterrichtumfassen.

Zu 5.5.2: um kein thüringenspezifisches Problem, sondern um eine bundesweite Entwicklung handelt.

Das Land als überörtlicher Träger der öffentlichen Jugendhilfe hat gemäß § 82 SGB VIII die Tätigkeit der Träger der öffentlichen und der freien Jugendhilfe anzuregen und zu fördern sowie auf einen gleichmäßigen Ausbau der konkretisieren, entsprechende Förderrichtlinien zu entwickeln und sodann umzusetzen. Der Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige junge Menschen ist entsprechend dem Arbeitsprogramm der Landesregierung für die 2.

Legislaturperiode weiterhin zu unterstützen.

Jugendarbeit, der mobilen Jugendarbeit, der Jugendverbandsarbeit und des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes, sowie bedarfsgerechte ambulante Maßnahmen für straffällige junge Menschen zu schaffen.

6. Sport

Zu 6.1:

In den Jahren 1990 bis 1996 standen für die Förderung von Sportvereinen die in der folgenden Tabelle aufgeführten Mittel zur Verfügung.

Berücksichtigt wurden die Landesmittel und die Leistungen aufgrund des Thüringer Staatslotterie- und Sportwettengesetzes, welche durch das TMSG, über den Landessportbund und über die Behinderten-Sportverbände an die Sportvereine bewilligt wurden. Das gleiche gilt für die Tabelle zu 6.2. Durch die Landkreise und Kommunen wurden den Sportvereinen ebenfalls Mittel in unterschiedlichen Höhen bereitgestellt. Diese Angaben sind nicht Bereich des Sports wesentlich stabilisiert werden. 196 Millionen Deutsche Mark Fördermitteln konnten bei Berücksichtigung eines Fördersatzes von 33 vom Hundert Investitionen von ca. 594 Millionen Deutsche Mark vorgenommen werden.