Fachhochschule

Das wissenschaftliche Programm des SFB umfaßt physikalische und chemische Untersuchungen zu Struktur-Eigenschafts-Relationen für dünne Schichten. Basismaterialien sind hierbei Wide-Bandgap-Halbleiter (speziell Siliziumkarbid), nichtlinear-optische Polymere und halbleiterdotierte Gläser.

Basis des SFB ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Mitarbeitern der und der Chemisch-Geowissenschaftlichen Fakultät in 11 Teilprojekten. Ergänzungen erfolgen durch Gruppen aus dem Institut für Physikalische Hochtechnologie, dem Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik sowie der Fachhochschule Jena. Im Hinblick auf die Anwendung spezieller Materialien und Werkstoffe des SFB bestehen Kontakte zu Firmen aus dem Raum Jena.

Bei dem Forschungsgegenstand dieses SFB, den Bio- und Modellmembranen, handelt es sich um eine Struktur, die nur aus 2 Moleküllagen besteht. Biomembranen umhüllen Zellen und Zellbestandteile, Modellmembranen sind experimentell herstellbare Strukturen, die den natürlichen Membranen in vielerlei Hinsicht sehr ähnlich sind. Das wissenschaftliche Programm des SFB stellt die Rolle der Membranlipide in den Vordergrund.

Eine Besonderheit des SFB ist die Beteiligung mehrerer Universitäten (neben Jena noch Halle, Leipzig und Freiberg) sowie des Instituts für Molekulare Biotechnologie (IMB) Jena und des Hans-Knöll-Instituts für Naturstoff-Forschung (HKI) Jena.

Der SFB hat vielfältige internationale Beziehungen, der SFB hat auch ausländische korrespondierende Mitglieder.

Der SFB beschäftigt sich mit der Synthese analoger Baugruppen. Des weiteren werden im Zusammenhang mit der Synthese von Verhaltensbeschreibungen Entscheidungshilfen für die Festlegung von analog-digitalen Schnittstellen untersucht. Ein weiterer Teilbereich des SFB 358 widmet sich der Synthese spezieller alternativer Logikkomponenten.

Das einzige materialwissenschaftliche Innovationskolleg in den neuen Ländern wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft zunächst für die Dauer von 3 Jahren gefördert. Es bündelt Aktivitäten in Jena unter Einbeziehung des Instituts für Physikalische Hochtechnologie e. V. (Jena) sowie das Technische Institut des Fachbereichs Physik der Universität Rostock. Das Projekt beinhaltet die Herstellung neuer Glaskeramiken, ihre strukturelle Charakterisierung sowie die Charakterisierung physikalischer und chemischer Eigenschaften. Ein wesentlicher Teil des Projektes ist gerichtet erstarrten Glaskeramiken gewidmet.

Das Innovationskolleg Optische Informationstechnik wird seit dem 01.10.1994 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert. Beteiligte Einrichtungen sind neben 4 Instituten der Physikalisch-Astronomisch-Technikwissenschaftlichen Fakultät der FSU Jena das Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik in Jena und das Institut für Physikalische Hochtechnologie e. V. Jena.

Das wissenschaftliche Programm des Innovationskollegs reicht von theoretischen und experimentellen Grundlagenuntersuchungen an neuartigen Komponenten und Systemen der optischen Informationsverarbeitung und -speicherung bis zur Demonstration der Leistungsfähigkeit dieser Bauelemente in der Kommunikations- und Meßtechnik.

Im genannten Innovationskolleg soll ein interdisziplinärer Ansatz helfen, Vorstellungen von Funktionsweise und Zusammenspiel von Muskulatur und Skelett zu verbessern und diese Vorstellungen direkt in neuartig konstruierten technischen Antrieben umsetzen.

Das Innovationskolleg verknüpft in seiner Organisation die beiden Universitäten Jena und Ilmenau und dort nach traditionellen Vorstellungen fachlich sehr weit auseinander liegende Arbeitsgebiete wie Biologie und Maschinenbau. Damit werden in den einzelnen Bereichen junge Wissenschaftler aus unterschiedlichen Fachrichtungen in Teams zusammengeführt, so z. B. Biologen, Maschinenbauer und Physiker in der Sportwissenschaft. Mit der Einrichtung des Innovationskollegs sollen fachübergreifende Lehrveranstaltungen angeboten werden, so

Die beiden im Kolleg vertretenen Teilgebiete der Mathematik - Analysis und Stochastik - sind seit über zwei Jahrzehnten Markenzeichen der Jenaer Mathematik mit nationaler und internationaler Ausstrahlungskraft. Im Kolleg sind z. Z. 15 Hochschullehrer und Privatdozenten tätig.

AUTOMATISIERUNG DES ENTWURFS ANALOGER UND GEMISCHT-ANALOGDIGITALER STRUKTUREN an der TU Ilmenau Sprecher: Prof. Dr. G. Scarbata

Die Forschung in diesem Graduiertenkolleg verfolgt das Ziel, Methoden und Tools zu entwickeln, die ausgehend von einer abstrakten Systembeschreibung den systematischen Entwurf gemischt analog-digitaler Hardware ermöglicht.

FUNKTIONS- UND REGENERATIONSANALYSE BELASTETER ÖKO-SYSTEME an der FSU Jena Sprecher: Prof. Dr. R. Bährmann

Das Graduiertenkolleg der FSU zur Thematik Funktions- und Regenerationsanalyse belasteter Ökosysteme wird getragen von den Instituten für Ökologie, Ernährung und Umwelt, Mikrobiologie der Biologisch-Pharmazeutischen Fakultät, den Instituten für Anorganisch-analytische Chemie und Geographie der Chemisch-Geowissenschaftlichen in enger Kooperation mit assoziierten Wissenschaftlern vom Umweltforschungszentrum Leipzig/Halle.

KONFLIKT UND KONSENS IM TRANSFORMATIONSPROZESS MITTEL- UND OSTEUROPÄISCHER GESELLSCHAFTEN an der FSU Jena

Das Graduiertenkolleg der FSU Jena wird durch die Hans-Böckler-Stiftung gefördert.

Demonstrationszentren DEMONSTRATIONSZENTRUM BEARBEITEN NEUER MATERIALIEN an der FSU Jena

An der Physikalisch-Astronomisch-Technikwissenschaftlichen Fakultät der FSU Jena wurde Anfang 1996 ein durch das BMBF gefördertes Demonstrationszentrum Bearbeiten neuer Materialien als eines von drei seiner Art in der Bundesrepublik eingerichtet.