Kündigung schwerbehinderter oder gleichgestellter Menschen bei den Hauptfürsorgestellen

Ich frage die Landesregierung:

1. (bitte bis 1996 nach Jahren, die letzten sechs Monate nach Geschlecht und Alter differenziert)?

2. Wie entwickelten sich seit 1990 die Anträge auf Zustimmung sowie die Zustimmung zur Kündigung schwerbehinderter oder gleichgestellter Menschen bei den Hauptfürsorgestellen (bitte nach Geschlecht und Altersgruppen differenziert)?

3. Welches waren in den einzelnen Jahren die Hauptgründe für Anträge auf Zustimmung zur Kündigung, und wie

4. Wie entwickelte sich die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen (schwerbehinderte und gleichgestellte) bei den privaten und öffentlichen Arbeitgebern des Landes (bitte differenziert nach Jahren, Geschlecht, Landes- und kommunale Dienststellen sowie bei den privaten Arbeitgebern nach Betriebsgrößen)?

5. Welche Ursachen sieht die Landesregierung

a) für die generell ungenügende und ständig zurückgehende Beschäftigung schwerbehinderter Menschen bei

b) für die ungenügende Beschäftigung schwerbehinderter Menschen im öffentlichen Dienst?

6. Nach Angaben der Bundesregierung haben seit 1992 etwa 35.000 schwerbehinderte Menschen eine Thüringen eine derartige umgewandelte Erwerbsunfähigkeitsrente und haben sich aufgrund des Rentenrechts zwischen Rentenbezug und Erwerbsarbeitsplatz entscheiden müssen?

7. ja, in welcher Größenordnung bewegt sich das Entgelt?

Welche Veränderungen zeichnen sich aufgrund der veränderten Rechtslage in bezug auf die Zahlung des Entgelts in den Werkstätten für Behinderte ab?

8. Wie viele schwerbehinderte Kinder und Jugendliche erhalten in Förderschulen/Fördereinrichtungen, wie viele in Regelschulen eine schulische sowie berufliche Ausbildung (bitte differenziert nach Jahren seit 1990 und Geschlecht)?

9. Wie viele schwerbehinderte Jugendliche wurden mit welchen Berufsbildern seit 1990 im öffentlichen Dienst eingestellt (bitte nach Geschlecht differenziert und im Vergleich zur Ausbildung nicht behinderter Jugendlicher)?

Das Thüringer Ministerium für Soziales und Gesundheit hat die Kleine Anfrage namens der Landesregierung mit Schreiben vom 24. April 1997 wie folgt beantwortet:

Zu 1. Dies gilt auch für die arbeitslosen weiblichen Schwerbehinderten für das Jahr 1991.Entsprechende Angaben sind jedoch erst seit September 1994 verfügbar.