Erweiterungen Errichtungen. Der Anteil des Investitionsvolumens der Projekte der Größenklasse von 1 Mio

Bild 2.1.5/1: Jährliches Investitionsvolumen gesamt im Rahmen der GA in Thüringen in Anteilen nach der Art des Vorhabens (in %) Investitionsgrößenklassen Betrachtet man die Investitionsvorhaben nach der Größe der geförderten Gesamtinvestitionen, zeigt sich, dass entgegen dem Trend der Vorjahre 1998 wieder mehr Vorhaben mit einem Investitionsvolumen größer 10 Mio. DM gefördert worden sind. In dieser Größenklasse konnten 1998 einige Ansiedlungen gefördert werden, verbunden mit der Zusage zur Schaffung von fast doppelt so vielen zusätzlichen Dauerarbeitsplätzen wie im Vorjahr.

Dagegen haben die Vorhaben im Bereich bis zu 1 Mio. DM Gesamtinvestition ihren Anteil am geförderten Investitionsvolumen gegenüber dem Vorjahr erheblich reduziert. Es muss allerdings darauf hingewiesen werden, dass bereits wenige Vorhaben mit einem Investitionsvolumen von über 10 Mio. DM die Veränderung der Gesamtrelation beeinflussen. DM Investitionen ist gegenüber dem Vorjahr um 15,4 Prozentpunkte gesunken und liegt damit 1998 bei ca. einem Drittel des gesamten geförderten Investitionsvolumens dieses Jahres. Obwohl in diesen Bereich 1998 nur ca. 34 % der geförderten Vorhaben fallen, sollen mit diesen Projekten 50 % der 1998 geförderten Arbeitsplätze und 46 % der geförderten Ausbildungsplätze gesichert bzw. neu geschaffen werden.

Insgesamt entspricht 1998 die Verteilung zwischen den drei betrachteten Gruppen der Relation der Durchschnittswerte über den gesamten Förderzeitraum (Tabelle 2.1.5/3).

Insgesamt blieb die Dominanz der kleinen und mittleren Unternehmen hinsichtlich der Beschäftigtenzahl in der Förderung auch 1998 bestehen. Auf die Unternehmen mit bis zu 250

Beschäftigten entfielen 99,2 % aller geförderten Vorhaben, rund 85,6 % der Investitions- und rund 88,8 % der Arbeitsplatzzusagen (Tabellen 2.1.5/4 und 2.1.5/4a). Erstmals seit Jahren war wieder eine Zunahme bei der Bewilligung von Vorhaben mit mehr als 250 Dauerarbeitsplätzen nach Abschluss der Investition am Investitionsstandort zu beobachten. Es handelt sich dabei ausschließlich um Folgeprojekte bestehender Unternehmen, die kontinuierlich in größere Beschäftigtengrößenklassen hineinwachsen.