Kraftfahrzeuge die Hauptausfuhrgüter Thüringens

Mit einem Anteil von 19,8 % sind Kraftfahrzeuge die Hauptausfuhrgüter Thüringens. Mit einigem Abstand folgen elektrotechnische (15,6%) sowie Maschinenbau - Erzeugnisse (13,9%). Zieht man die feinmechanisch - optische Industrie (7,7%) sowie die Herstellung von Eisenwaren (4,6%) hinzu, so erwirtschafteten diese fünf Branchen beinahe zwei Drittel der Auslandserlöse im Bereich des verarbeitenden Gewerbes.

Die traditionellen Branchen Glas, Porzellan und Spielwaren hatten einen Anteil von jeweils 2-3%.

Bevölkerung

Am 31.12 1995 hatte Thüringen 2.503.785 Einwohner. Der Bevölkerungsanteil an den neuen Bundesländern lag bei 16,15%, der Anteil an Deutschland insgesamt betrug 3,07%.

Die leicht sinkende Tendenz der Bevölkerungsentwicklung 1995 gegenüber dem Vorjahr 1994 resultierte aus der Diskrepanz zwischen Sterbefällen und Geburten.

Demgegenüber stand ein geringer Wanderungsgewinn in Höhe von netto 1.256 Zuzügen.

Von der Bevölkerungszahl in Thüringen am 31.12.1995 konzentrierten sich mit 806.320 Einwohnern (32,2 %) die meisten in der Planungsregion Ostthüringen.

Thüringen weist eine Bevölkerungsdichte von 155 Einwohnern je km2 aus. Die größte Bevölkerungsdichte gegenüber dem Landesdurchschnitt verzeichnete Mittelthüringen mit 192 vor Ostthüringen mit 172 Einwohnern je km.

Der dichtbesiedelste Kreis war Altenburger-Land mit 212, der geringst besiedelte Hildburghausen mit 80 Einwohnern je km². Bevölkerung, Fläche und Einwohner je km² am 31.12.

Quelle: Thüringer Landesamt für Statistik; eigene Berechnungen TMWI

Der Bevölkerungsanteil im erwerbsfähigen Alter von 15 bis 65 Jahren stieg in Thüringen von 68,2 % Ende 1994 auf 68,7 % Ende 1995. Den höchsten Anteil mit 71,7 % verzeichnete die Stadt Suhl vor der Landeshauptstadt Erfurt mit 70,4 %. Bevölkerung in Thüringen insgesamt am 31.12.1995 im Vergleich zum 31.12.1994, darunter im erwerbsfähigen Alter 15 bis 65 Jahre Kreise Planungsregionen Land Bevölker.