Änderung des Transportkonzeptes für den Bau der Trinkwassertalsperre Leibis/Lichte

Wie die Bürgermeisterin der Stadt Neuhaus am Rennweg mitteilt, gibt es bei den Bürgern der Stadt große Befürchtungen, dass der Verkehr auf der B 281 enorm anwächst. Grund dafür ist ein Planänderungsbeschluss zum Transportkonzept für den Bau der Talsperre. Nach diesem neuen Beschluss sollen sämtliche Transporte von Splitt und Schotter auf der Straße erfolgen und nicht, wie ursprünglich geplant, auf dem Schienenweg. Das Ergebnis wäre eine totale Überlastung der engen Ortsdurchfahrten der Orte der Region.

Ich frage die Landesregierung:

1. Ist der Landesregierung der Planänderungsbeschluss bekannt?

2. Wie wird die Rechtmäßigkeit dieses Planänderungsbeschlusses eingeschätzt, da er offensichtlich ohne Einbeziehung Betroffener gefällt wurde?

3. Welche Möglichkeiten sieht die Landesregierung, doch noch einen Transport der Betonzuschlagstoffe per Schiene zu ermöglichen?

4. Welche Möglichkeiten sieht die Landesregierung, das drohende Verkehrschaos zu verhindern, wenn sich ein Schienentransport als unmöglich herausstellen sollte?