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25. Wie viele schwerbehinderte Menschen befinden sich in einer betrieblichen Ausbildung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt (Differenzierung nach Landkreisen und kreisfreien Städten)?

Welche Berufe werden wo vorrangig ausgebildet und warum? Welche Veränderungen sind dabei in den letzten fünf Jahren aufgetreten?

27. Welche Ausbildungsquoten werden insoweit jeweils und insgesamt erreicht?

28. Welche Entwicklung ist für die letzten fünf Jahre festzustellen?

29. Wie viele schwerbehinderte Menschen werden bei privaten Arbeitgebern ausgebildet?

30. Welcher Ausbildungsquote entspricht das?

31. Welche Entwicklung ist für die letzten fünf Jahre festzustellen?

Es wurden alle zuständigen Stellen nach dem Berufsbildungsgesetz aufgefordert, zu den Fragen 25 bis 31 Stellung zu nehmen. Zuständige Stellen sind neben den Industrie- und Handelskammern (IHK) Erfurt, Gera, Suhl und den Handwerkskammern (HWK) Erfurt, Gera, Suhl auch die berufsständischen Kammern und Körperschaften. behinderter Menschen erfolgt bei den Kammern (IHK, HWK) in der Regel außerbetrieblich, z. B. in überbetrieblichen Ausbildungseinrichtungen, bei Bildungsträgern oder in Berufsfachschulen. Eine betriebliche Ausbildung - Ausbildungsvertrag mit einem Unternehmen - ist eher die Ausnahme.

Die Fragen beantwortet haben lediglich die HWK Erfurt, die IHK Erfurt und die HWK Suhl (teilweise).

Von den anderen zuständigen Stellen konnten die Fragen nicht beantwortet werden, da keine Erfassung der Auszubildenden zu einer vorliegenden Behinderung erfolgt oder der Ausbildungsberuf sich nicht für behinderte Menschen eignet (z. B. Bademeister, Förster).

Die Antworten der Kammern zu den gestellten Fragen sind zur besseren Übersicht fortlaufend wiedergegeben. Alle Angaben haben den Stand Februar 2005.

HWK Erfurt

Im Bereich der HWK Erfurt befinden sich insgesamt sieben behinderte Auszubildende in einer betrieblichen Ausbildung, davon sechs im Gebiet Sömmerda und ein Auszubildender im Gebiet Erfurt.

Vorrangig ausgebildet werden die Berufe Maler und Lackierer, Metallbauer, Tischler, Bauten- und Objektbeschichter, Bau- und Metallmaler, Metallbearbeiter und Holzbearbeiter.

Zu Veränderungen, Ausbildungsquoten und Entwicklungen sowie zu privaten Arbeitgebern wurden keine Angaben gemacht.

HWK Suhl

Im Bereich der HWK Suhl lernt ein Auszubildender seit 2004 in einem Autohaus in Suhl den Beruf eines Automobilbauers. Das entspricht einer Quote von 0,14 vom Hundert.

IHK Erfurt

Die IHK differenziert bei der Erfassung der Ausbildungsverträge nicht nach dem Grad der Behinderung. Demzufolge beziehen sich die folgenden Angaben nicht auf schwerbehinderte Menschen, sondern auf behinderte Menschen nach § 48 allgemein.

Vom Berufsbildungsausschuss der IHK Erfurt wurden sieben Berufe für behinderte Menschen nach § 48 erlassen. Dabei handelt es sich um die Berufe Holzfachwerker, Metallbearbeiter, Werkzeugmaschinenspaner (Drehen), Werkzeugmaschinenspaner (Fräsen), Beikoch, Bürokraft und Recyclingwerker (zeitliche Befristung).