Wie viele Kontrollen nach § 36 Abs

Waffengesetzes haben Besitzer von erlaubnispflichtigen Schusswaffen, Munition oder verbotenen Waffen Behörden zur Überprüfung der Pflichten aus den Absätzen 1 und 2

Zutritt zu den Räumen zu gestatten, in denen die Waffen und die Munition aufbewahrt werden.

Ich frage die Landesregierung:

1. Wie viele Kontrollen nach § 36 Abs. 3 wurden im Jahr 2009 jeweils in den Landkreisen und kreisfreien Städten durchgeführt (bitte entsprechend auf die Landkreise und kreisfreien Städte aufschlüsseln)?

2. In wie vielen Fällen wurden infolge der Kontrollen jeweils Auflagen zur sicheren Aufbewahrung erlassen (bitte entsprechend auf die Landkreise und kreisfreien Städte aufschlüsseln)?

3. In wie vielen Fällen wurden infolge der Kontrollen jeweils waffenrechtliche Erlaubnisse, wie Waffenbesitzkarten zum Besitz, Waffenbesitzkarten zum Erwerb und Waffenscheine entzogen (bitte entsprechend auf die Landkreise und kreisfreien Städte aufschlüsseln)?

4. In wie vielen Fällen wurde den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der waffenrechtlichen Erlaubnisbehörden der Zugang zu den zu kontrollierenden Räumlichkeiten verwehrt (bitte entsprechend auf die Landkreise und kreisfreien Städte aufschlüsseln)? Welche Konsequenzen hatte jeweils die Verweigerung des Zutritts (bitte im Einzelnen darstellen)? Die Waffenbehörde würdigt jeden Einzelfall entsprechend.

Falls Waffenbesitzer wiederholt nicht nachvollziehbar die Kontrolle der Aufbewahrung ihrer Waffen verweigern, leiten die Waffenbehörden Widerrufsverfahren hinsichtlich der waffenrechtlichen Erlaubnisse ein. Solche Fälle sind bisher nicht vorgekommen.