Konsequenzen aus der Verkehrsüberlastung des Ortskerns von Köln-Junkersdorf für die Verkehrsanbindung der Sporthochschule

Wie bereits in der Kleinen Anfrage Drs. 14/10828 dargestellt wird der Verkehr von Norden, Westen und Süden zur Sporthochschule, zur Rückseite des Stadions und zu den dort befindlichen weiteren Sporteinrichtungen durch den Dorfkern von Köln-Junkersdorf über die Junkersdorfer Straße geleitet, so dass der alte Dorfplatz mit Kirche und Grundschule zu einem gefährlichen Verkehrsdrehkreuz geworden ist. Hinzu kommt Durchgangsverkehr vom Autobahnkreuz Köln-West zu den Gewerbegebieten in Köln-Braunsfeld.

In ihrer Antwort auf die Kleine Anfrage (Drs. 14/11031) teilt die Landesregierung mit, dass vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz für die Jahre 2008 und 2009 für Köln-Junkersdorf eine Überschreitung der zulässigen Grenzwerte von Stickstoffdioxidkonzentration festgestellt wurde. Das macht eine Aktualisierung der Luftreinhalteplanung erforderlich, ebenso wie auf Verursacher bezogene verkehrliche Maßnahmen. Zu den möglichen Maßnahmen gehören Verkehrsbeschränkungen, z. B. Fahrverbote für LKW. Spätestens diese Tatsachen lassen eine Anbindung der Sporthochschule und der weiteren Sporteinrichtungen über die direkt angrenzende Aachener Straße zweckmäßig erscheinen.

1. Wie beurteilt die Landesregierung die Möglichkeiten, die Sporthochschule von der Aachener Straße aus anzufahren?

Die Möglichkeit einer direkten Erschließung der Sporthochschule von der Aachener Straße über eine Abbiegemöglichkeit in die Straße „Am Sportpark" wird von der Stadt Köln im Zusammenhang mit dem Verkehrsgutachten zum Großmarkt geprüft.

2. Was wird die Landesregierung tun, um die Erreichbarkeit der Sporthochschule von der Aachener Straße aus sicher zu stellen?

Bevor weitere Entscheidungen getroffen werden, sind zunächst die Untersuchungsergebnisse aus dem o.g. Gutachten abzuwarten.