Wie wird verbrauchergerechte Information über Bio-Produkte gewährleistet?

Am 5. August kündigte der Minister für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in einer Meldung der Deutschen Presse-Agentur an, die Finanzierung von Werbemaßnahmen für Produkte aus ökologischer Landwirtschaft zu stoppen. Laut der autorisierten dpa-Meldung will die Landesregierung den "Öko-Bauern (...) den Geldhahn für Werbemittel zudrehen." Wörtlich wird der Minister für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz zitiert: "Es ist nicht Aufgabe einer Landesregierung zu sagen, wie Betriebe bewirtschaftet werden sollen."

Vor diesem Hintergrund frage ich die Landesregierung:

1. In welchem Zeitraum und in welchem Maß plant die Landesregierung, die finanzielle Förderung für Werbung und Information von landwirtschaftlichen Betrieben über Produkte aus ökologischem Landbau zu kürzen?

2. Mit welchen Auswirkungen rechnet die Landesregierung auf die nach den Grundsätzen des ökologischen Landbaus wirtschaftenden Betriebe in Nordrhein-Westfalen und insbesondere im Kreis Coesfeld?

3. Welche Maßnahmen wird die Landesregierung ergreifen, um verbrauchergerechte Informationen über Produkte aus ökologischem Landbau zukünftig gewährleisten zu können?