Sprachliche Bildung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund: FörMig NRW

Im September 2004 startete das fünfjährige Programm "Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund (FörMig)" der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung. Ziel des Programms, das durch das Institut für International und Interkulturell Vergleichende Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg wissenschaftlich begleitet wird, ist es, Kindern und Jugendlichen aus zugewanderten Familien eine effektivere sprachliche Förderung zu bieten. An diesem Modellversuchsprogramm nimmt seit Beginn auch das Land Nordrhein-Westfalen teil.

Im Auftrag des Ministeriums für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen praktiziert das Land Nordrhein-Westfalen in einer Kooperation der Hauptstelle der Regionalen Arbeitsstellen zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwanderungsfamilien (RAA NRW) und des Landesinstituts für Schule/Qualitätsagentur (LfS/QA) das umfangreichere Vorhaben "FörMig Nordrhein-Westfalen", da in Anbetracht der landesweiten demographischen Entwicklung die Förderung dieser Zielgruppe zu den zentralen Aufgaben von Erziehungs- und Bildungseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen.

Angesichts der Tatsache, dass das Programm nunmehr als ein Jahr in Nordrhein-Westfalen läuft, frage ich die Landesregierung:

1. Liegen der Landesregierung erste Zwischenergebnisse vor und wenn ja, welche Erkenntnisse lassen sich daraus ableiten?

2. Wie beurteilt die Landesregierung - im Rahmen der Sprachförderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund - Verordnungen zum strikten Deutschsprechen auf Schulgeländen?