Fortbestand des Emscher Landschaftsparks und der Route der Industriekultur sichern!

Das Gesetz über den Regionalverband Ruhr (RVRG) verpflichtet den Regionalverband zu Trägerschaften, Fortführung und Weiterentwicklung des Emscher Landschaftsparks und der Route der Industriekultur. In der Begründung zum RVR-Gesetz werden beispielhaft herausragende Standorte wie die Jahrhunderthalle in Bochum-Innenstadt West, die Kokerei Hansa in Dortmund, der Landschaftspark Nord in Duisburg, das Weltkulturerbe Zollverein in Essen, der Nordsternpark in Gelsenkirchen und der Gasometer in Oberhausen genannt. Inhalt und Umfang der Trägerschaften einschließlich finanzieller Ausgleichsregelungen sind zwischen dem Verband und dem Land bis spätestens zum 31. Dezember 2005 durch Vertrag zu regeln (§ 4 Abs. 1 Nr. 2 RVRG).

Wir fragen die Landesregierung:

1. Welche finanziellen Leistungen sind für den Standort Landschaftspark Nord in Duisburg bislang aufgebracht worden (bitte differenziert auflisten: Mittel aus dem Landeshaushalt einschließlich Gemeindefinanzierungsgesetz sowie kommunale Mittel der Gebietskörperschaften einschließlich Mittel des früheren Kommunalverbandes Ruhrgebiet und des Regionalverbandes Ruhr sowie sonstiger Träger für den Standort)?

2. Welche Folgekosten entstehen jährlich für den Standort Landschaftspark Nord in Duisburg (bitte auflisten wie unter 1.)? Ralf Jäger Sören Link Rainer Bischoff