Ist das LKA Dienstleister für die Landesregierung?

Im Rahmen der öffentlichen Berichterstattung über die sog. "Bespitzelungsaffäre" und dem bekanntgewordenen Mailverkehr zwischen der Staatskanzlei und der CDU-Parteizentrale wurde berichtet, dass das Innenministerium das Landeskriminalamt gebeten habe, Untersuchungen aufzunehmen.

Die zuständige Staatsanwaltschaft erklärte hingegen, dass keine förmlichen Ermittlungen eingeleitet seien. Die Staatskanzlei, Staatsanwaltschaft und das LKA erklärten, dass keine Anzeige erstattet worden sei.

Auf welcher Rechtsgrundlage hat das Innenministerium das LKA um eine Untersuchung der Angelegenheit gebeten?

Geschäftsbereich des Ministeriums für Schule und Weiterbildung 328 Abgeordnete Sigrid Beer Grüne Bewusstseinsspaltung in der Landesregierung?

Immer wieder attackieren Mitglieder der FDP die Schulpolitik, ob als Mitglied in der Landesregierung oder aus der Fraktion heraus. Auch vor persönlichen Angriffen auf die Ministerin wird nicht halt gemacht, egal ob Kopfnoten, Verbundschulpolitik oder aktuell die Folgen der Zwangsschulzeitverkürzung in der Sekundarstufe I.

Das ist besonders auffällig, weil eben diese angegriffenen schulpolitischen Neuerungen von

Anfang an im Gesetzgebungsverfahren, in Fachdiskussionen und Plenarreden von der FDP als erfolgreiche Produkte der Koalition der Erneuerung gepriesen und vehement gegen die Kritik der Opposition verteidigt wurden.

Zuletzt beklagt der Fraktionsvorsitzende der FDP, Dr. Papke, eine Überforderung der Schülerinnen und Schüler im G8 und macht gemeinsam mit der schulpolitischen Sprecherin der FDP-Fraktion, Ingrid Pieper von Heiden, Vorschläge zur Verwendung der Ergänzungsstunden zur Hausaufgabenbetreuung, die den Vorgaben der KMK widersprechen und die Anerkennung des NRW-Abiturs grundsätzlich in Frage stellen würden.

Das alles wirft grundsätzliche Fragen auf. Es wäre ein fatales Zeichen für die Schulen in NRW, wenn sie davon ausgehen müssen, dass die derzeit schulpolitisch Verantwortlichen die Folgen ihres Handelns nicht abschätzen können oder dass Teile der Koalition überhaupt nicht verantwortlich in die schulpolitischen Entscheidungen eingebunden waren.

War die FDP als offizieller Koalitionspartner in der CDU-FDP-Landesregierung bei der Entwicklung und Beschlussfassung für die schulgesetzlichen Vorhaben wie z. B. die Schulzeitverkürzung in der Sekundarstufe I nicht beteiligt bzw. warum wurde sie nur unvollständig über die Implikationen unterrichtet?

Schulpsychologen statt Lehrer?

Laut Westdeutscher Zeitung vom 19. September 2009 fordert die Ministerin für Schule und Weiterbildung, Barbara Sommer, für die weiterführenden Schulen in Nordrhein-Westfalen 1.

Schulpsychologen. Dies sei - so die Ministerin eine Konsequenz aus dem Amoklauf im bayerischen Ansbach und den sich häufenden Gewalttaten an Schulen. Die Finanzierung könne über den Lehreretat laufen.

Wann und wie wird der Plan der Ministerin umgesetzt?