Welche Maßnahmen plant oder ergreift die Landesregierung um den Anteil von Personen mit Migrationshintergrund im Lehrerberuf zu

19. Welche Maßnahmen plant oder unterstützt die Landesregierung, um die spezifischen Potentiale von Mädchen und Jungen mit Migrationshintergrund ­ beispielsweise Mehrsprachigkeit und interkulturelle Kenntnisse ­ im Bildungsalltag besser anzuerkennen und zu fördern?

20. Welche Maßnahmen plant oder ergreift die Landesregierung um den Anteil von Personen mit Migrationshintergrund im Lehrerberuf zu steigern?

21. Welche Maßnahmen ergreift die Landesregierung mit welchem Erfolg, Jugendlichen, die die Schule ohne Abschluss verlassen haben, noch nachträglich zu einem Schulabschluss zu führen?

III. Jugendliche in beruflicher Ausbildung

Wie hat sich die Zahl der betrieblichen Ausbildungsplätze in den letzten 10 Jahren in NRW entwickelt?

23. Wie beurteilt die Landesregierung die Auswirkungen des Ausbildungspaktes auf weibliche und männliche Jugendliche?

24. Welche Maßnahmen und Initiativen für weibliche und männliche Jugendliche ergreift die Landesregierung, um angesichts der abnehmenden Zahl von angebotenen betrieblichen Ausbildungsplätzen einen funktionierenden Übergang zwischen Schule und Beruf sicherzustellen?

25. Welche Maßnahmen, Initiativen und Projekte plant die Landesregierung, um das eingeschränkte Berufswahlspektrum von Mädchen und jungen Frauen zu erweitern?

Welche Maßnahmen, Initiativen und Projekte plant die Landesregierung, um die Attraktivität des Berufs des Erziehers in Kindertageseinrichtungen für männliche Jugendliche zu erhöhen?

26. Hält die Landesregierung einen Rechtsanspruch auf einen Ausbildungsplatz für geeignet und erforderlich, um mehr Ausbildungsplätze für Jugendliche zu schaffen und wie begründet sie ihre Position in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht?

27. Hält die Landesregierung die Erhebung einer regional und branchenspezifisch differenzierten Ausbildungsumlage für ein geeignetes und erforderliches Mittel zur Schaffung neuer Ausbildungsplätze für Jugendliche?

Wie begründet sie diese Position?

28. Wie viele Jugendliche, die eine vollzeitschulische Ausbildung absolviert haben, ­ aufgeschlüsselt nach Geschlecht und Migrationshintergrund ­ konnten aufgrund dieser Ausbildung unmittelbar im Anschluss eine ausbildungsadäquate Erwerbstätigkeit aufnehmen?

29. Welche Kenntnisse hat die Landesregierung über die Zahl der Jugendlichen ­ aufgeschlüsselt nach Geschlecht, Migrationshintergrund, Fachrichtungen und Regionen ­, die aufgrund der Reform des Berufsbildungsgesetzes im Jahr 2008 eine Kammerprüfung nach Abschluss einer vollzeitschulischen Ausbildung ablegten?

30. Wie möchte die Landesregierung angesichts der vielfach bemängelten Bildungssituation in Förder- bzw. Sonder-, Haupt- und Realschulen die Ausbildungsfähigkeit von Jugendlichen gewährleisten bzw. verbessern?

31. Welche konkreten Maßnahmen plant oder unternimmt die Landesregierung um die Vereinbarkeit von jugendlicher Elternschaft mit schulischer und beruflicher Ausbildung zu verbessern - insbesondere die von jungen Frauen?

32. Welche Maßnahmen plant die Landesregierung, um die spezifischen Potentiale von Jugendlichen mit Migrationshintergrund ­ beispielsweise Mehrsprachigkeit und interkulturelle Kenntnisse ­ im Bereich der beruflichen Bildung anzuerkennen und zu fördern?

33. Welche konkreten Maßnahmen plant oder unterstützt die Landesregierung, um die Benachteiligung bei der Ausbildungsplatzsuche für Jugendliche mit Migrationshintergrund im Vergleich zu Jugendlichen ohne Migrationshintergrund mit vergleichbaren Qualifikationen zu beseitigen?

34. Welche Maßnahmen plant die Landesregierung um den Zugang zu beruflicher Bildung für Jugendliche mit Duldungsstatus, die in Deutschland aufgewachsen sind bzw. hier ihren Schulabschluss gemacht haben, zu ermöglichen?

IV. Jugendliche in Arbeit

Welche Initiativen, Maßnahmen und Projekte plant die Landesregierung, um die Jugendarbeitslosigkeit zu senken und den Zugang von weiblichen und männlichen Jugendlichen zum Arbeitsmarkt zu verbessern?

36. Welche Maßnahmen, Initiativen und Projekte plant die Landesregierung, um die Übergänge von Schule zu Beruf bzw. Studium zu verbessern bzw. zu erleichtern.

37. Welche Leistungen wurden ­ aufgeschlüsselt nach Geschlecht und Migrationshintergrund der Betroffenen ­ jungen Menschen jeweils in den Jahren zwischen 1998 und 2008 im Rahmen der Jugendberufshilfe nach § 13 Sozialgesetzbuch VIII gewährt und wie hoch waren die Gesamtkosten für diese Leistungen?

38. Welche Leistungen wurden in Nordrhein-Westfalen in den Jahren 2005 bis 2008 ­ aufgeschlüsselt nach Geschlecht, Migrationshintergrund und Status der Betroffenen (hilfebedürftig, arbeitslos gemeldet, ausbildungssuchend, in Ausbildung) ­ erwerbsfähigen Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, durch die Träger der Grundsicherung für Arbeitssuche (Sozialgesetzbuch II) und durch die Bundesagentur für Arbeit im Sozialgesetzbuch III gewährt und wie hoch waren die Gesamtkosten für diese Leistungen?

39. Mit wie vielen erwerbsfähigen jungen Menschen, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, ­ aufgeschlüsselt nach Geschlecht und Migrationshintergrund der Betroffenen ­ wurde durch die Träger des Sozialgesetzbuches II im Jahr 2008 eine Eingliederungsvereinbarung abgeschlossen?

40. Wie viele erwerbsfähige Hilfebedürftige, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, wurden ­ aufgeschlüsselt nach Geschlecht und Migrationshintergrund ­ durch die Träger des Sozialgesetzbuches II im Jahr 2008

a. in reguläre Beschäftigungsverhältnisse vermittelt?

b. in eine betriebliche Ausbildung vermittelt?

c. in eine berufsvorbereitende oder vergleichbare Maßnahme vermittelt?

d. in Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung (Ein-Euro-Zusatzjobs) vermittelt?

41. Wie hat sich die Anzahl der Jugendlichen ­ aufgeschlüsselt nach Geschlecht und Migrationshintergrund ­ entwickelt, die in den Jahren 2000 bis 2008 durch berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen und Angebote der Benachteiligtenförderung, vor allem durch außerbetriebliche Ausbildung und ausbildungsbegleitende Hilfen, gefördert wurden?

a. Wie bewertet die Landesregierung diese Entwicklung?

b. In welchem Umfang sollen Förderungsangebote nach Ansicht der Landesregierung in Zukunft fortgeführt werden?

42. Wie sieht der tatsächliche Betreuungsschlüssel bei erwerbsfähigen Hilfebedürftigen, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, ­ aufgeschlüsselt nach Geschlecht und Migrationshintergrund ­ im Jahr 2009 aus?

43. In welchem Umfang wurden Jugendliche ­ aufgeschlüsselt nach Geschlecht und Migrationshintergrund ­ in 2008 mit Sanktionen durch die Träger der Grundsicherung belegt? Wie hoch war damit die Sanktionsquote und wie lang war die durchschnittliche Dauer der Sanktionen?

44. Wie viele der erwerbsfähigen Hilfebedürftigen, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, ­ aufgeschlüsselt nach Geschlecht und Migrationshintergrund ­ leben in Bedarfsgemeinschaft mit ihren Eltern und wie viele leben in eigenen Haushalten?

V. Jugendliche und Studium

Welche Maßnahmen hat die Landesregierung ergriffen die Zugangschancen von bildungsfernen Schichten und Jugendlichen mit Migrationshintergrund zu einer Hochschulbildung zu erhöhen?

a. Wie viel Mittel stehen für diese Maßnahmen zur Verfügung?

b. Wie viele weibliche und männliche Jugendliche sind bisher mit diesen Maßnahmen erreicht worden?

c. Welche Maßnahmen sind für die Zukunft geplant?