Migration

XX. Jugendliche und Armut

Welche Daten liegen der Landesregierung zur Verbreitung und Struktur von Armut und Unterversorgung bei Kindern und Jugendlichen ­ aufgeschlüsselt nach Geschlecht und Migrationshintergrund ­ vor?

180. Welche Daten liegen der Landesregierung zur Lebenslage und Einkommenssituation junger Volljähriger ­ aufgeschlüsselt nach Geschlecht und Migrationshintergrund ­ vor?

181. Welche Informationen liegen der Landesregierung zu der Bewältigung von Armut und Unterversorgung durch Jugendliche ­ aufgeschlüsselt nach Geschlecht und Migrationshintergrund ­ vor?

182. Wie beurteilt die Landesregierung die Folgen von Armut und Unterversorgung für die familiäre, schulische und berufliche Sozialisation und soziale Integration von Jugendlichen ­ aufgeschlüsselt nach Geschlecht und Migrationshintergrund?

183. Welche Möglichkeiten sieht die Landesregierung, Armutsrisiken von Jugendlichen zu verringern und der Armut von Familien entgegenzuwirken?

184. Welche Möglichkeiten sieht die Landesregierung, Folgen von Armut und Unterversorgung von Jugendlichen in der Familie, im Bildungssystem und im Beruf zu verringern?

185. Welche Maßnahmen ergreift die Landesregierung, um die soziale und gesellschaftliche Teilhabe von Kindern und Jugendlichen aus Familien mit geringen Einkommen zu sichern und zu fördern?

XX. Jugendliche im ländlichen Raum

Welche Maßnahmen plant die Landesregierung, um die Abwanderung junger Menschen aus ländlichen Regionen in Ballungsgebiete zum Zwecke der Ausbildung oder aus beruflichen Gründen aufzuhalten?

Inwieweit werden dabei Arbeitsmarkt-, Familien- und Jugendpolitik miteinander verknüpft?

187. Welche Maßnahmen plant die Landesregierung kurz-, mittel- und langfristig, um Jugendlichen (insbesondere Mädchen) den Berufseinstieg in so genannte „grüne" Berufe (Land- und Forstwirtschaft etc.) bzw. die Übernahme landwirtschaftlicher Betriebe zu erleichtern?

188. Inwiefern beabsichtigt die Landesregierung eine Ausrichtung ihrer Verkehrspolitik an den besonderen Bedürfnissen Jugendlicher und welche Auffassung vertritt sie zur Attraktivitätssteigerung des öffentlichen Personenverkehrs als Alternative zum motorisierten Individualverkehr?

189. Ist die Landesregierung der Auffassung, dass es wichtig sei, soziokulturelle Jugendangebote im ländlichen Raum dauerhaft zu ermöglichen?

Wenn ja, durch welche eigenen Aktivitäten will sie das tun und durch welche Maßnahmen will die Landesregierung die Kommunen dabei unterstützen?

190. Inwieweit sind die Fördermaßnahmen für den ländlichen Raum, wie sie insbesondere im Rahmenplan zur Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" festgehalten sind, geeignet, für junge Menschen das Leben auf dem Lande wieder attraktiver zu machen?

XXI. Jugendliche und Umwelt

Wie stellt die Landesregierung sicher, dass der Jugend eine sichere und gesunde Zukunft einschließlich einer lebenswerten Umwelt geboten wird?

192. Durch welche konkreten Maßnahmen stellt die Landesregierung die aktive Einbeziehung von Jugendlichen in umwelt- und naturschutzpolitische Entscheidungsprozesse sicher?

a. Wie beteiligt die Landesregierung Jugendliche insbesondere an der Umsetzung von nationalen, europäischen und internationalen Umwelt- und Naturschutzprogrammen (z. B. Agenda 21, Erarbeitung einer europäischen und nationalen Biodiversitätsstrategie)?

b. Durch welche institutionellen Mechanismen stellt die Landesregierung die Mitwirkung von Jugendvertretern an Entscheidungsprozessen auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene im Bereich des Umwelt- und Naturschutzes sicher?

193. Welche internationalen, regionalen und lokalen Jugendkonferenzen und andere Foren im Bereich des Umwelt- und Naturschutzes hat die Landesregierung initiiert und in welchem Umfang fördert sie diese?

194. Welche konkreten Maßnahmen plant und unternimmt die Landesregierung, um der in den letzten Jahren sinkenden Problemwahrnehmung der Jugendlichen im Bereich Umwelt- und Naturschutz entgegenzuwirken?

195. Welche umweltpädagogischen Projekte initiiert und fördert die Landesregierung im Rahmen der UN-Dekade „Bildung für Nachhaltige Entwicklung"?

a. Welche konkreten Maßnahmen plant und unternimmt die Landesregierung, um den vom Deutschen Nationalkomitee zum Auftakt der UN-Dekade vorgelegten Aktionsplan mit seinen vier strategischen Zielen umzusetzen?

b. Wie integriert die Landesregierung die Anliegen der Jugendlichen in die Umsetzung des Aktionsplans?

c. Durch welche konkreten Maßnahmen wird der interkulturelle Dialog im Rahmen der UN-Dekade zwischen den Jugendlichen gefördert?

196. Teilt die Landesregierung die Auffassung, dass sich gerade im Bereich des Umweltund Naturschutzes für Jugendliche zukünftig besonders attraktive berufliche Perspektiven ergeben und diese einen bedeutenden Beitrag zur Reduzierung der Jugendarbeitslosigkeit leisten können? Welche Konsequenzen ergeben sich für die Landesregierung daraus?

197. Hält die Landesregierung es für wichtig, Jugendlichen das Prinzip der Nachhaltigkeit nahe zu bringen?

Wenn ja, wie geschieht dieses?

198. Durch welche Maßnahmen wird ein grundlegender Wissenstand im Bereich Umweltbildung sichergestellt?

a. Welche Altersklassen werden dadurch angesprochen?

b. Inwiefern erfolgt eine Aufklärung über den aktuellen Wissensstand im Bereich Klimawandel?

c. Wie wird konkret Umweltkompetenz vermittelt?

199. Wie sollen Jugendliche in Zukunft noch stärker vor negativen Umwelteinflüssen wie Lärm, Giften, Feinstäuben etc geschützt werden?

200. Wie kann ein Zugang für Jugendliche aus Ballungsgebieten zur Natur hergestellt und sichergestellt werden?

201. Wie können Jugendliche in Zukunft vor den Risiken der Gentechnik noch besser geschützt werden?

202. Wie stellt die Landesregierung sicher, dass eine ausreichende finanzielle Umweltbildung für Jugendliche im Rahmen der schulischen und außerschulischen Möglichkeiten gewährleistet wird?

a. Welchen Maßstab legt die Landesregierung zu Grunde?

b Welche Ausbauziele verfolgt die Landesregierung?

203. Wie stellt die Landesregierung sicher, dass eine ausreichende und kontinuierliche Weiter- und Fortbildung der Akteure im Bereich der Umweltbildung erfolgt?

XXII. Jugendliche und Mobilität

Welche speziellen Angebote hat die Landesregierung seit dem Jahr 2005 entwickelt, um bei Jugendlichen für die Nutzung umwelt- und klimafreundlicher Verkehrsmittel zu werben?

205. Wie stellt sich der Modal-Split differenziert nach den einzelnen Wegezwecken bei Jugendlichen dar (bitte den Modal-Split für unter 18 Jahre sowie für über 18 Jahre sowie geschlechtsdifferenziert darstellen)?

Wie stellen sich seit dem Jahr 1995 die Zuschüsse des Landes für das Semesterticket und die Schülerbeförderung im Landeshaushalt dar (bitte als Gesamtsumme sowie aufgeteilt nach Semesterticket und Schülerbeförderung pro Jahr darstellen)?

Welche Zuschüsse für das Semesterticket sowie die Schülerbeförderung plant die Landesregierung in den Haushalt für das Jahr 2010 einzustellen und welche Beträge sieht die mittelfristige Finanzplanung für die Folgejahre vor?

208. Wie haben sich seit dem Jahr 1995 die Preise für das Semesterticket entwickelt (bitte aufgeschlüsselt nach den jeweiligen Hochschulstandorten angeben)?

Welche Fahrkartenangebote, die speziell auf die Bedürfnisse Jugendlicher zugeschnitten sind, existieren in den neun Verkehrsverbünden des Landes?