Zum WS 200809 erfolgt eine deutliche Anhebung aller Bedarfssätze und

Auszubildende, die ihre Ausbildung ganz oder teilweise im Ausland absolvieren, können besser gefördert werden. So ist beispielsweise ab sofort auch eine vollständige Ausbildung im EU-Ausland und der Schweiz förderungsfähig. Darüber hinaus werden an Praktika im außereuropäischen Ausland ab dem WS 2008/09 generell keine höheren Anforderungen mehr gestellt als an Praktika im europäischen Ausland.

Zum WS 2008/09 erfolgt eine deutliche Anhebung aller Bedarfssätze und Freibeträge.

Die Bedarfssätze steigen um 10%, die Freibeträge vom Einkommen der Auszubildenden, ihrer Ehegatten und Eltern jeweils um 8%. Für alle Auszubildenden gilt dann zudem, dass ihre Minijobs mit einem Verdienst bis zu 400 EUR brutto anrechnungsfrei bleiben. Sie führen also nicht zu einer Kürzung der Ausbildungsförderung.

Von dem o.a. Ansatz für die Ausbildungsförderung im Hochschulbereich, der mit Blick auf die vorbeschriebenen Verbesserungen um 60 Mio. EUR verstärkt wurde, trägt der Bund 65%. Die Bundeszuweisungen sind in der Titelgruppe 62 bei den Einnahmen veranschlagt. Tilgungsbeiträge aus gewährten Darlehen, die gemäß § 56 BAföG vom Bundesverwaltungsamt dem Land Nordrhein-Westfalen überwiesen werden, werden bei Titel 182 50 vereinnahmt.

Die sozialen und wirtschaftlichen Dienstleistungen für die Studierenden werden von zwölf in der Rechtsform der Anstalt des öffentlichen Rechts errichteten Studentenwerken erbracht. Zur Erledigung der gesetzlichen Aufgaben werden den Studentenwerken (neben der vollen Kostenerstattung für die Durchführung des BAföG) Festbetragszuschüsse des Landes für den laufenden Betrieb zur Verfügung gestellt.

Die Verteilung der Festbetragszuschüsse auf die Studentenwerke erfolgt gemäß entsprechender Verwaltungsvorschrift nach folgenden Kriterien: Jedes Studentenwerk erhält (abgesehen von etwaigen Sondertatbeständen) jährlich einen Grundbetrag (Pauschalbetrag) in Höhe von 575.000 EUR. Im Übrigen erfolgt die Zuschussverteilung zu 35% entsprechend dem Anteil der vom einzelnen Studentenwerk zu betreuenden Studierenden und zu 65% gemäß dem Anteil des Studentenwerks an den Gesamtumsätzen aller Studentenwerke im Verpflegungsbereich.000 EUR ­ Zuschüsse im Rahmen der Projektförderung;

Zu den Aufgaben zählt die Pflege des wissenschaftlichen Gedankenaustausches unter ihren Mitgliedern und mit Vertretern des politischen und wirtschaftlichen Lebens sowie der Beziehungen zu Wissenschaftlern/-innen des In- und Auslandes. Sie hält dazu gemeinsame wissenschaftliche Sitzungen ab, in denen Forschungsergebnisse vorgetragen werden; publiziert die in diesen Sitzungen gehaltenen Vorträge und Abhandlungen; gibt wissenschaftliche Gesamtwerke heraus und fördert die Vorarbeiten dazu. Sie kann wissenschaftliche Forschungen anregen und die Landesregierung bei der Forschungsförderung beraten.

Organe sind die Vollversammlung, die Klassen (Geisteswissenschaften, Naturwissenschaften und Medizin, Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften), das Präsidium und das Kuratorium.

Die Akademie betreut zudem die landeseigenen Vorhaben des Akademieprogramms. Das Akademienprogramm ist ein seit 1979/1980 von Bund und Ländern gemeinsam finanziertes Programm zur Förderung langfristig angelegter Forschungsvorhaben in den Geistes- und in den Naturwissenschaften. Das Akademienprogramm ist 2003 vom Wissenschaftsrat evaluiert worden. Die dabei vom Wissenschaftsrat aufgezeigte Perspektive zur Neufundierung des Programms wurde aufgegriffen.

Mit Mitteln der Stiftung Mercator wurde in der Akademie im Jahr 2006 mit dem Jungen Kolleg ein Förderprogramm für den herausragenden wissenschaftlichen Nachwuchs in Nordrhein Westfalen eingerichtet. Insgesamt können bis 2012 30 junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gefördert werden. Sie führen Tagungen mit durch und beschäftigen sich in Arbeitsgruppen mit aktuellen hochschul- und wissenschaftspolitischen Themen.

Der Landtag hat am 19.06.2008 die Einrichtung der Klasse für Künste an der Akademie beschlossen. Die Akademie hat die erforderlichen Schritte zur Gründung der vierten Klasse eingeleitet. Die Erweiterung um eine Klasse für Künste wird zu einer Bereicherung im Binnenleben der Akademie führen wie auch spürbare Effekte für die Außenwirkung und die Akzeptanz der Akademie ergeben.